Kongress Zukunft gestalten

In 8 Tagen beginnt der Kongress „Zukunft gestalten“. Wir freuen uns als IGW auf diesen Kongress uns sind gespannt, was daraus entstehen wird.

Die Konferenz wie auch ihr Thema haben ihren Ursprung im Fragen nach der Zukunft und dem Auftrag der Kirche im 21. Jahrhundert. Jede Generation, jede Kirche muss sich der Herausforderung dieser Frage stellen. Gemeinsam wollen wir nun nach zukunftsorientierten Antworten suchen. Wir tun dies in der Gelassenheit und im Wissen darum, dass der Herr der Kirche seine Gemeinde in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geführt hat und führen wird. Die Geschichte der Kirche manifestiert so das Handeln und die Treue Gottes. Der Auftrag, die Zukunft der Kirche zu gestalten, bleibt faszinierend, so dass wir mutig die Frage nach ihrer Zukunft stellen. Denn – um es mit den Worten Nehemias zu sagen – „sie ist ja dein Volk“ (Neh 1,10).

Was wir wollen.

Wir wollen Impulse und Denkanstösse für Mission und Evangelisation der Kirche des 21. Jahrunderts vermitteln. Wir wollen grundsätzliche Fragen zur Gestalt der Gemeinde in der postmodernen und nachchristlichen Kultur diskutieren. Wichtige Stichworte sind dabei: missional, inkarnatorisch, organisch, kontextualisiert, transformierend, Netzwerk, christozentrisch, Kontrastgesellschaft, Kairos, Leben im Spannungsfeld des Reiches Gottes, in die Welt gesandt und doch nicht von der Welt, Kirche unterwegs, Multiplikation, nachhaltig. Wir wollen Denker und Praktiker verschiedener Kirchen (bestehender, re-vitalisierter, neu gegründeter usw.) zu einem innovativen Gespräch einladen, um miteinander und voneinander zu lernen. Gemeindeälteste und Pastoren, Gemeindegründer und Gemeindebewahrer, Mentoren und Mentoranden, Praktiker und Theoretiker, Studierende und Lehrende vernetzen sich so miteinander; neue Ideen und Initiativen können diskutiert und bekannt gemacht werden. Wir wollen dazu ermutigen, die eigene praktische Arbeit in der Kirche mit Freude und Leidenschaft weiterzugestalten.

Was wir nicht wollen.

Wir wollen keine Modelldiskussionen führen, sondern intensiv über die Grundlagen der Kirche der Zukunft nachdenken. Wir wollen nicht bei unseren negativen Erfahrungen stehenbleiben, sondern uns für die Mission der Kirche stark machen. Wir verachten nicht die segensreiche und teilweise notvolle Vergangenheit der Kirche, sondern lernen daraus für die Zukunft. Wir wollen nicht übereinander, sondern miteinander reden, aufeinander hören und voneinander lernen.

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