“Knowing” – Verloren auf der ganzen Linie

Letzte Woche war ich wieder einmal im Kino. Leider. Eigentlich wollten wir uns die 3D-Version von “Monsters vs. Aliens” ansehen, aber an der Kasse erfuhr ich, dass hier nur die 2D-Fassung lief. So mussten wir kurz umentscheiden und wählten “Knowing”. Bei Nicolas Cage kann man kaum falsch liegen, dachten wir – und täuschten uns.

Ein kurzer Überblick über den Inhalt:

***Spoiler-Warnung (Falls jemand ja doch noch …)***

Einem Professor für Astrophysik oder so (Cage) kommt ein Dokument in die Finger, auf dem alle grösseren Katastrophen der letzten fünfzig Jahre und der nächsten drei Tage mit Datum, Koordinaten und Opferzahlen aufgezeichnet sind. Da das Dokument (über dessen Herkunft ich hier gerne kein Wort verliere) bereits 50 Jahre alt ist und seine Voraussagen sich bisher präzise erfüllt haben, ist der Professor von seiner Zuverlässigkeit überzeugt. Beunruhigend: Drei Termine stehen noch aus – und sind alle für die nächsten Tage vorhergesagt. Der letzte dieser drei (nach Flugzeugabsturz und U-Bahn-Unfall) ist der Weltuntergang. Gott sei Dank haben Aliens (von denen man zuerst meint, sie seien die Bösen, die sich dann aber als lieb herausstellen) das alles schon vorausgesehen und holen den kleinen Sohn des Professors und die kleine Tochter der durch einen Zufall an seine Seite beförderten weiblichen Hauptrolle zu sich ins Raumschiff, damit sie auf einem neuen Planeten ganz neu beginnen können. Dann geht die Welt unter. Das Positive daran: Jetzt ist auch der Film fertig.

***Spoiler Ende***

Markus, mit dem ich “Knowing” über mich ergehen liess, meinte, so etwas lasse sich eigentlich nur als Spätfolge des Autorenstreiks in Hollywood erklären. Ausserdem machen wir uns Sorgen um Nicolas Cage, der in argen finanziellen Nöten stecken muss, wenn er sich für eine Produktion dieser Klasse einspannen lässt. Immerhin: Die Tatsache, dass sich Menschen finden, die ein solches Projekt finanzieren, kann man in wirtschaftlichen Krisenzeiten ja auch als Lichtblick deuten. Ein Zeichen der Hoffnung – und genau das will „Knowing“ ja vermitteln.

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4 Responses to ““Knowing” – Verloren auf der ganzen Linie”

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  1. Alex says:

    Schade. Der Trailer sah wieder sehr vielversprechend aus. Aber es ist ja oft so, dass die schlechtesten Filme die besten Filmtrailer haben und andersherum. Also wie sooft wird wohl wieder die DVD herhalten, wenn der Film dann in einigen Monaten in der Videothek ist.

  2. pedro says:

    Warum leihen ? Runterladen und gucken. für den scheiss würd ich kein rappen zahlen.

  3. Frank says:

    Fand der Film auch nicht so prickelnd, für ein mal anschauen und nicht mehr, werde es mir auf keinen Fall kaufen.

  4. knowing says:

    wollt ihr die wahrheit wissen? sektenquatsch und satanisch dieser scheiss!!!

    das dies hier niemand bemerkt… komisch.

    bhüeti gott