50 Erfolgsmodelle

Wer etwas Kompliziertes mitteilen will, muss es vereinfachen. Doch wie weit darf eine solche Vereinfachung gehen? Wann wird Vereinfachung fahrlässig?

Eine wunderbare Möglichkeit, Kompliziertes auf den Punkt zu bringen und mitteilbar zu machen, sind Modelle. Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler präsentieren in einem schön gestalteten Buch (Kleinformat, abgerundete Ecken, Lesebändchen) 50 solcher Modelle übersichtlich und äusserst attraktiv. Darunter sind auch Klassiker wie das Pareto-Prinzip, die Eisenhower-Matrix oder die SWOT-Analyse. Sämtliche Modelle sind mit Grafiken visualisiert und laden zum Ausfüllen und Auswerten ein.

Jedes einzelne der Modelle konfrontiert den Leser mit der eingangs erwähnten Spannung: Auf der einen Seite steht die Freude darüber, dass eine oder einer auf geniale Weise etwas Kompliziertes so schlicht und anwendbar auf den Punkt bringen kann; auf der anderen Seite die Unsicherheit, ob so radikale Verienfachungen auch zulässig sind. In einem kurzen Abschlusskapitel („Das Ende der Modelle“) geht es um genau diese Spannung. Das Buch – und das ist für mich das Tüpfelchen auf dem i – will also durchaus mit einem Augenzwinkern gelesen werden.

Und hier die Webseite zum Buch.

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One Response to “50 Erfolgsmodelle”

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  1. El Hosni says:

    Sehr Interessant und voller Anregungen zum Nachdenken. Die besten Fragen beantwortet er doch noch! Das Buch macht auch international Karriere!