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	<title>Kommentare zu: Chrampfe! Verlieren postmoderne Christen das Erbe der reformierten Arbeitsethik?</title>
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	<description>Theologie für Mensch, Kirche, Gesellschaft</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 14:06:01 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/06/09/chrampfe-verlieren-postmoderne-christen-das-erbe-der-reformierten-arbeitsethik/comment-page-1/#comment-207</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 13:53:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=281#comment-207</guid>
		<description>Auch ich möchte wie Mike bezweifeln, dass es sich um ein christliches Phänomen handelt. Aus persönlicher Erfahrung meine ich, dass viele Leute zu viel arbeiten, unabhängig davon, ob sie ihre Arbeit mögen. Die Gründe dafür liegen nicht selten in der Angst, als &quot;schlechter&quot; Arbeitnehmer betrachtet zu werden, dem als nächstem die Kündigung droht.
Warum sollte jemand mehr arbeiten als er entlohnt wird? Dabei geht es weniger um einige Überstunden hier und da, wenn Not am Mann ist. Das Problem liegt in der systematischen Erwartung eines Arbeitgebers, das jemand über die vertraglichen Vereinbarungen hinaus arbeitet, möglicherweise ohne Gegenleistung (nicht zwangsläufig Geld). Der Einzige der davon profitiert, wäre der Arbeitgeber - auf Kosten der Gesundheit seiner Mitarbeiter.
Unter solchen Voraussetzungen fällt es schwer, einen Beruf als Berufung zu empfinden.

Mir stellt sich bei Deinem Beispiel die Frage, wieso Arbeitsstellen abgebaut werden, wenn die Arbeit an sich noch vorhanden ist?
Und warum meinst Du, dass jemand, der lt. Arbeitgeber &quot;gute Arbeit&quot; leistet, &quot;lausige Arbeit&quot; leistet, nur weil er die Vereinbarung mit seinem Vertragspartner einhält?

Ich selber empfinde meinen Beruf als Berufung. Insofern schaue ich nicht so genau auf die Uhr. Das hängt aber auch daran, dass ich selbständiger Unternehmer bin.
Ich meine, Engagement hängt nicht von der Arbeitszeit ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich möchte wie Mike bezweifeln, dass es sich um ein christliches Phänomen handelt. Aus persönlicher Erfahrung meine ich, dass viele Leute zu viel arbeiten, unabhängig davon, ob sie ihre Arbeit mögen. Die Gründe dafür liegen nicht selten in der Angst, als &#8220;schlechter&#8221; Arbeitnehmer betrachtet zu werden, dem als nächstem die Kündigung droht.<br />
Warum sollte jemand mehr arbeiten als er entlohnt wird? Dabei geht es weniger um einige Überstunden hier und da, wenn Not am Mann ist. Das Problem liegt in der systematischen Erwartung eines Arbeitgebers, das jemand über die vertraglichen Vereinbarungen hinaus arbeitet, möglicherweise ohne Gegenleistung (nicht zwangsläufig Geld). Der Einzige der davon profitiert, wäre der Arbeitgeber &#8211; auf Kosten der Gesundheit seiner Mitarbeiter.<br />
Unter solchen Voraussetzungen fällt es schwer, einen Beruf als Berufung zu empfinden.</p>
<p>Mir stellt sich bei Deinem Beispiel die Frage, wieso Arbeitsstellen abgebaut werden, wenn die Arbeit an sich noch vorhanden ist?<br />
Und warum meinst Du, dass jemand, der lt. Arbeitgeber &#8220;gute Arbeit&#8221; leistet, &#8220;lausige Arbeit&#8221; leistet, nur weil er die Vereinbarung mit seinem Vertragspartner einhält?</p>
<p>Ich selber empfinde meinen Beruf als Berufung. Insofern schaue ich nicht so genau auf die Uhr. Das hängt aber auch daran, dass ich selbständiger Unternehmer bin.<br />
Ich meine, Engagement hängt nicht von der Arbeitszeit ab.</p>
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		<title>Von: Mike</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/06/09/chrampfe-verlieren-postmoderne-christen-das-erbe-der-reformierten-arbeitsethik/comment-page-1/#comment-125</link>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 19:14:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=281#comment-125</guid>
		<description>So, dann halte ich mal ein bisschen dagegen. Ich glaube nicht, dass mit dieser Einstellung Christen besonders aus dem Rahmen fallen. Aus meiner Sicht, lebt ein Grossteil der Leute vor allem fürs Wochenende und klagt mehr oder weniger über den Job. Ich glaube nicht, dass es ein christliches Phänomen ist. Gut, vielleicht kann man sagen, Christen haben sich da angepasst. Das kann sein. 
Kann man auch gerne arbeiten ohne zu viel zu arbeiten? Das wäre eine interessante Frage.
Diejenigen, die nicht aufs Wochenende hin arbeiten, sind ja eher in der Gefahr zu viel zu arbeiten. Betrifft natürlich vor allem Kaderleute. Da ist wohl teilweise die gewünschte Leidenschaft da, der grosse Einsatz geht jedoch häufig auf Kosten der Familie, Ehe und der persönlichen Balance und das kann ja auch nicht das Ziel der christlichen Arbeitsethik sein... Also ein grosses Hurra auf Krampfen würde ich nicht unterschreiben. Gerne arbeiten und doch eine gesunde Balance zwischen Beruf, Beziehungen und Hobbies zu halten. Das ist wohl die Kunst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, dann halte ich mal ein bisschen dagegen. Ich glaube nicht, dass mit dieser Einstellung Christen besonders aus dem Rahmen fallen. Aus meiner Sicht, lebt ein Grossteil der Leute vor allem fürs Wochenende und klagt mehr oder weniger über den Job. Ich glaube nicht, dass es ein christliches Phänomen ist. Gut, vielleicht kann man sagen, Christen haben sich da angepasst. Das kann sein.<br />
Kann man auch gerne arbeiten ohne zu viel zu arbeiten? Das wäre eine interessante Frage.<br />
Diejenigen, die nicht aufs Wochenende hin arbeiten, sind ja eher in der Gefahr zu viel zu arbeiten. Betrifft natürlich vor allem Kaderleute. Da ist wohl teilweise die gewünschte Leidenschaft da, der grosse Einsatz geht jedoch häufig auf Kosten der Familie, Ehe und der persönlichen Balance und das kann ja auch nicht das Ziel der christlichen Arbeitsethik sein&#8230; Also ein grosses Hurra auf Krampfen würde ich nicht unterschreiben. Gerne arbeiten und doch eine gesunde Balance zwischen Beruf, Beziehungen und Hobbies zu halten. Das ist wohl die Kunst.</p>
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		<title>Von: Andi</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/06/09/chrampfe-verlieren-postmoderne-christen-das-erbe-der-reformierten-arbeitsethik/comment-page-1/#comment-123</link>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 17:51:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=281#comment-123</guid>
		<description>Hallo Chrigu
Eine spannende Beobachtung. Ich habe meine DA dem Thema &quot;Arbeit&quot; gewidmet. Ein Auslöser für die DA waren unter anderem solche Erlebnisse, wie du sie im Blog erwähnst. Warum Arbeiten Christen nicht gerne? Ich begegne selten Christen welche  Berufung mit ihrer Arbeit verbinden. Berufung spielt sich in der Kirche oder zumindest in einem missionarischen oder sozialen Projekt ab. Profane Arbeit wird oft mit dem dornenüberwachsenen Erdboden in Verbindung gebracht-&gt; Mühe, Frust und Sinnlosigkeit. Ich finde es nötig, dass sich Christen neu bewusst werden, welche Adelung die Arbeit in der Bibel erfährt. Gott selber ist ein arbeitender Gott, der uns durch unsere Arbeit Anteil an der Wiederherstellung der Welt gibt. So eine Kernaussage meiner DA.
Auf der anderen Seite sind es eben genau auch die Christen, die um die Grenzen der Arbeit wissen. Der Sabbat zwingt uns, einmal in der Woche von der Arbeit innezuhalten und uns auf Gott zu besinnen. Von ihm sind wir zuletzt gehalten. &quot;Liebe&quot; zur Arbeit darf nicht zwangsläufig an der Länge der Arbeitszeit gemessen werden. WEnn jemand aber einen Grund hat, am Montag motiviert an der Arbeit zu erscheinen, dann die Christen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Chrigu<br />
Eine spannende Beobachtung. Ich habe meine DA dem Thema &#8220;Arbeit&#8221; gewidmet. Ein Auslöser für die DA waren unter anderem solche Erlebnisse, wie du sie im Blog erwähnst. Warum Arbeiten Christen nicht gerne? Ich begegne selten Christen welche  Berufung mit ihrer Arbeit verbinden. Berufung spielt sich in der Kirche oder zumindest in einem missionarischen oder sozialen Projekt ab. Profane Arbeit wird oft mit dem dornenüberwachsenen Erdboden in Verbindung gebracht-&gt; Mühe, Frust und Sinnlosigkeit. Ich finde es nötig, dass sich Christen neu bewusst werden, welche Adelung die Arbeit in der Bibel erfährt. Gott selber ist ein arbeitender Gott, der uns durch unsere Arbeit Anteil an der Wiederherstellung der Welt gibt. So eine Kernaussage meiner DA.<br />
Auf der anderen Seite sind es eben genau auch die Christen, die um die Grenzen der Arbeit wissen. Der Sabbat zwingt uns, einmal in der Woche von der Arbeit innezuhalten und uns auf Gott zu besinnen. Von ihm sind wir zuletzt gehalten. &#8220;Liebe&#8221; zur Arbeit darf nicht zwangsläufig an der Länge der Arbeitszeit gemessen werden. WEnn jemand aber einen Grund hat, am Montag motiviert an der Arbeit zu erscheinen, dann die Christen</p>
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