Frisches Manna

Es ist schon eine Weile her, dass ich für ein paar Tage die Stille gesucht habe in einer Schwestercommunität im Süden Deutschlands. Zwei Sätze aus den Gesprächen mit der Schwester, die mich über die Zeit begleitet hat, sind mir nicht aus dem Kopf gegangen. Sie beinhalteten ungefähr folgendes:

Wenn wir Jesu Nähe suchen und uns allein auf ihn ausrichten, in allem war wir tun, dann wird sein Wesen uns verändern und er durch uns den Menschen sichtbar werden. Sich Zeit nehmen um sich von ihm verändern zu lassen ist besser, als jede missionarische Strategie.

Ist damit nicht das gleiche gemeint, wenn Frost und Hirsch in ihrem Buch „Der wilde Messias“ folgendes schreiben:

Wir sind dazu gerufen, übrigens genau wie die Israeliten, jeden Tag frisches Manna zu sammeln – ohne dabei ständig nach dem nächsten spirituellen Kick zu suchen. Vielmehr sollen wir lernen, Anbeter zu werden, die ein Leben lang, jeden Tag Gott neu begegnen.

Aus: Frost, Michael & Hirsch, Alan 2009. Der wilde Messias, S. 90

Auch ihr Anliegen ist es die Christusbeziehung zur Grundlagen der Mission zu machen.

In der Begegnung mit Menschen, die Jesus noch nicht kennen, fällt mir immer mehr auf, wie sehr sie sich nach dem sehnen, was in mir ist. Ich weiß, dass sie Christus sehen – seinen Frieden. Das bringt mich dazu, mich mehr nach ihm auszustrecken.

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