Kurz und bündig

“Ich glaube, dass Religion und Politik eine sehr schlechte Mischung abgeben. Als geistlicher Leiter bitte ich alle, die das hören, eindringlich: Geben Sie einem geistlichen Leiter niemals Macht! Wir können damit nicht umgehen! Das liegt daran, dass Politik vom Kompromiss abhängt, was politisch gesehen eine Tugend ist, geistlich gesehen jedoch ein Laster.”

Sir Jonathan Sacks, Oberrabbiner der United Hebrew Congregation of the Commonwealth, in der Sendung “All Things Considered” auf BBC Radio Wales (28. 6. 09). Der Podcast ist hier zu abonnieren.

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3 Kommentare

  1. 1. paidmailer

    Kommentar vom 3. Oktober 2009 um 01:03

    Respekt, wenn doch alle Menschen so einsichtig und selbstbewusst waeren, dann gaebe es sicher weniger Korruption auf der Welt. Die Begrundung ist praegnant, werde ich mir merken.

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  2. 2. Jochen

    Kommentar vom 7. Oktober 2009 um 14:09

    So ist es, aber wirklich spirituelle Menschen oder geistige Leiter werden auch von der Macht eher abgeschreckt als angezogen sein und sollten somit gar nicht erst in Versuchung kommen Machtpositionen anzunehmen oder anzustreben.

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  3. 3. Piano Instrumentals

    Kommentar vom 27. Januar 2010 um 16:58

    Das Zitat bringt die ganze Problematik einfach ziemlich genau auf den Punkt Stichwort Staatsreligion! Wird wohl in manchen Ländern vorerst so bleiben.

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