Von Osterhasen und Hüpfburgen

Strahlende Augen, gefundene Schoggi-Osterhasen, hüpfende Kinder und bemalte Gesichter. Das war das Ergebnis unserer Kinder-Party im Quartier. Kleiner Wermutstropfen war das Wetter. Statt mitten im Quartier, führten wir den Anlass in und rund um unser Kirchengebäude, einer alte Fabrik, am Rande unseres Quartiers durch.

Bis zum Morgen des Events hatten wir gehofft, den Anlass mitten zwischen den Wohnblöcken durchführen zu können. Wir hätten das OK der Verwalterin gehabt. Sie hatte uns sogar Festbänke und den Zugang zur Steckdose ihrer Veranda zugesagt. Doch leider, leider kam es etwas anders…

Den Start machte ein kleiner Grillstand, wo man eine Bratwurst oder ein Cervelat haben konnte. Dieses Angebot richtete sich auch an die Eltern der Kinder. Der Besuch wäre wohl besser gewesen, hätten wir bei strahlendem Wetter mitten im Quartier sein können. Trotzdem kam so manche Bratwurst weg.

Danach hatten wir einfach Zeit zum spielen mit den Kindern. Es gab verschiedene Angebote, von Unihockey, über Sackhüpfen und Sitzball, bis hin zum Bemalen von Gesichtern. Unbestrittener Star unter den Angeboten war aber ohne Zweifel unsere neue Hüpfburg. In ca. 90 Sekunden war sie aufgeblasen und die Kinder jubelten und applaudierten, als sie stand. Der Spass war grenzenlos, nicht nur für die kleinen Kinder, auch die etwas Älteren waren begeistert.

Als Höhepunkt des Nachmittags gingen wir mit allen Kids mitten ins Quartier, dorthin wo wir eigentlich den ganzen Event geplant hatten. Wir teilten sie in vier Gruppen auf und jeder bekam einen Osterhasen mit einer bestimmten Farbe. In der ersten Runde ging es darum, die Hasen im ganzen Quartier zu verstecken. In der zweiten Runde musste nun jede Gruppe eine andere Farbe suchen. Danach ging die grosse Suche los. Mittlerweile war sogar die Sonne hinter den Wolken hervorgekommen und unterstützte die Suche mit warmen Strahlen.

Die Kids gaben vollen Einsatz für ihre Gruppe, denn die erste Gruppe, die alle Osterhasen ihrer Farbe gefunden hatte, gewann das Spiel. So halfen die Kinder, die bereits einen Hasen gefunden hatten auch den anderen.

Wir schafften es tatsächlich alle Osterhasen wieder zu finden. Und endlich durften die Kinder ihre Osterhasen verspeisen. Übrigens hatten wir alle Osterhasen, ca. 70 Stück, von Leuten aus unserer Gemeinde spendiert bekommen.

Am Ende wollten die Kids gar nicht mehr nach Hause gehen, sie hätten wohl noch ewig auf der Hüpfburg weiterhüpfen können. Zwei Jungs, Zwillinge, hatten genau an diesem Tag Geburtstag und sie meinten, dass dies der tollste Geburtstag ihres ganzen bisherigen Lebens gewesen sei. Immerhin wurden sie zwölf…

Ein anderer Junge wollte alle Details über die Hüpfburg wissen und meinte, er hätte am liebsten auch gleich so eine. Er fragte ob es möglich wäre sie einmal auszuleihen, zum Beispiel für einen Geburtstag. Ich fand die Idee toll. Vielleicht wäre das ein Angebot, das nicht nur diesen Jungen glücklich machen würde. Wir könnten in Zukunft Kinder-Geburtstage anbieten und so diesen Kids einfach einen tollen Nachmittag mit ihren Freunden schenken. Das Material und die Ideen dazu hätten wir allemal…

Der Event war eine tolle Sache. Das Ziel, für die Kinder aus dem Quartier eine Party zu organisieren, hatten wir voll erreicht. Wir bekamen Unterstützung von allen Seiten und die glücklichen Kindergesichter entlohnten uns für einen ziemlich anstrengenden Tag.

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