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	<title>Der IGW-Blog&#187; Beim Wort genommen</title>
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	<description>Theologie für Mensch, Kirche, Gesellschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 07:34:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die richtige Frage stellen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Ziehli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beim Wort genommen]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[‚Würde es bemerkt, wenn wir nicht mehr da wären?‘ Die Frage stellte sich die Chrischona Gemeinde Kreuzlingen und im besonderen Matthias Wegmüller. Die Frage ist der Anfang einer spannenden Erfolgsgeschichte. Mathias studierte bei IGW Praktische Theologie. In seiner Abschlussarbeit untersuchte er die Bedürfnisse der Kinder in Quartier. Die Umfrage zeigte, dass 43 Prozent der Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignright size-medium wp-image-1149" title="120117 Arche" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2012/01/120117-Arche-300x208.png" alt="" width="300" height="208" /></p>
<p>‚Würde es bemerkt, wenn wir nicht mehr da wären?‘ Die Frage stellte sich die Chrischona Gemeinde Kreuzlingen und im besonderen Matthias Wegmüller. Die Frage ist der Anfang einer spannenden Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Mathias studierte bei IGW Praktische Theologie. In seiner Abschlussarbeit untersuchte er die Bedürfnisse der Kinder in Quartier. Die Umfrage zeigte, dass 43 Prozent der Kinder sich einen Ort wünschen, der von Erwachsenen betreut wird. Oder 49 Prozent der Kinder wünschen sich Unterstützung bei de Hausaufgaben.</p>
<p>Die Ergebnisse bestärkten Mathias, etwas für die Kinder zu unternehmen. Daraus entstand der Verein und das Kinderprojekt Arche. Mehr  über seine Abschlussarbeit, die mit dem Förderpreis ausgezeichnet wurde auf der <a href="http://www.igw.edu/downloads/detailansicht/details/siehst_du_die_not%253F%252C_mathias_wegm%25C3%25BCller%252C_2010__863/" target="_blank">IGW Homepage</a> und ein aktueller Bericht über das Kinderprojekt aus dem <a href="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2012/01/120117-idea_Kidsprojekt.pdf">IDEA Spektrum</a>.</p>
<div class="shr-publisher-1147"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2012%2F01%2F17%2Fdie-richtige-frage-stellen%2F' data-shr_title='Die+richtige+Frage+stellen'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2012%2F01%2F17%2Fdie-richtige-frage-stellen%2F' data-shr_title='Die+richtige+Frage+stellen'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Dem Paradigmenwechsel auf der Spur (3)</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2011/02/03/dem-paradigmenwechsel-auf-der-spur-3/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2011/02/03/dem-paradigmenwechsel-auf-der-spur-3/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 15:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Ziehli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beim Wort genommen]]></category>
		<category><![CDATA[Paradigmenwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[oder: Ein Umzug ist ein Paradigmen-Crashkurs für Paradigmenwechselmuffel. Ziehen Sie gerne um? Nein? Ich auch nicht. Leider (oder wie sich in diesem Post herausstellen wird zum Glück) hatte ich die Möglichkeit umzuziehen. Der Umzug an sich war eine anstrengende Sache, doch ich möchte hier keine Umzugstipps verbreiten. In diesem Artikel soll es um die Horizonterweiterung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>oder: Ein Umzug ist ein Paradigmen-Crashkurs für Paradigmenwechselmuffel.</p>
<p>Ziehen Sie gerne um?</p>
<p>Nein?</p>
<p>Ich auch nicht.</p>
<p><a href="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2011/01/duck_rabbit_illusion.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-756" title="duck_rabbit_illusion" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2011/01/duck_rabbit_illusion-300x202.jpg" alt="Aus einer Ente wir dein Hase" width="300" height="202" /></a>Leider (oder wie sich in diesem Post herausstellen wird zum Glück) hatte ich die Möglichkeit umzuziehen. Der Umzug an sich war eine anstrengende Sache, doch ich möchte hier keine Umzugstipps verbreiten.<br />
In diesem Artikel soll es um die Horizonterweiterung oder eben den Paradigmenwechsel gehen, den ein Umzug ermöglicht.</p>
<p>Durch einen Umzug wird man (und frau) gezwungen, neu zu denken, die Wahrnehmung wird neu herausgefordert. Der Arbeitsweg ist ein anderer, die Geräuschkulisse in der Wohnumgebung verändert sich, Wege werden neu zum ersten Mal beschritten. <span id="more-755"></span>Viele neue Eindrücke prasseln auf uns ein. Spannung macht sich breit. Neues wird entdeckt. Aber auch ein Stück Wehmut kommt auf, die bekannten Gesichter im Bahnwagen fehlen, der vertraute Heimweg, den man auch blind zurücklegen konnte, ist Vergangenheit, die Chips sind nicht mehr am gleichen Ort im Supermarkt und der vertraute Lärm der Schnellstrasse vor dem Fenster fehlt auch.</p>
<p>All diese nebensächlich erscheinden und doch, zumindest zum Teil, tief greifenden Veränderungen machen unsere Wahrnehmung auf Neues aufmerksam. Plötzlich wird ein Strassenzug, ein Haus, ein Baum wieder ganz neu und bewusst wahrgenommen und dadurch werden unser Horizont erweitert und alte Paradigmen über den Haufen geworfen.</p>
<p>Und eine Ente wird plötzlich zu einem Hasen.</p>
<div class="shr-publisher-755"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F02%2F03%2Fdem-paradigmenwechsel-auf-der-spur-3%2F' data-shr_title='Dem+Paradigmenwechsel+auf+der+Spur+%283%29'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F02%2F03%2Fdem-paradigmenwechsel-auf-der-spur-3%2F' data-shr_title='Dem+Paradigmenwechsel+auf+der+Spur+%283%29'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Dem Paradigmenwechsel auf der Spur (2)</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/12/17/dem-paradigmenwechsel-auf-der-spur-2/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2010/12/17/dem-paradigmenwechsel-auf-der-spur-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 11:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beim Wort genommen]]></category>
		<category><![CDATA[Paradigmenwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich nehme den Faden auf, den ich vor rund drei Wochen hier niedergelegt habe. Kurz zur Wiederholung: Es geht darum, aus ganz einfachen Beobachtungen etwas über den viel beschworenen Paradigmenwechsel zu lernen. Was macht ihn aus? Lange habe ich mir überlegt, ob ich diesem doch leicht anstössige Video hier eine Plattform schaffen soll. Doch dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Ich nehme den Faden auf, den ich vor rund drei Wochen <a href="http://blog.igw.edu/2010/11/25/dem-paradigmenwechsel-auf-der-spur/">hier</a> niedergelegt habe.</p>
<p>Kurz zur Wiederholung: Es geht darum, <strong>aus ganz einfachen Beobachtungen etwas über den viel beschworenen Paradigmenwechsel zu lernen</strong>. Was macht ihn aus?</p>
<p>Lange habe ich mir  überlegt, ob ich diesem doch leicht anstössige Video hier eine Plattform schaffen soll. Doch dann setzte sich meine Überzeugung durch, dass man überall und von jedem und aus allem etwas lernen kann. Also auch hier.</p>
<p>Etwas lernen über den Paradigmenwechsel.</p>
<p>Anstatt das Video hier zu verlinken, werde ich seinen Inhalt einfach kurz beschreiben:<span id="more-718"></span></p>
<blockquote><p>Der Clip wurde bei einer Hochzeitsfeier aufgenommen, bei der offenbar alle in bester Partystimmung sind. Jetzt ist ein Spiel angesagt. Die Männer der Gesellschaft müssen am Boden kriechen, und zwar durch einen Tunnel, den die Damen mit ihren Beinen bilden. Da kriecht nun einer nach dem anderen auf allen Vieren durch dieses Spalier aus einem Dutzend oder auch zwanzig Frauenbeinpaaren – bis einer auf die Idee kommt, <strong>die Sache – oder besser: sich selbst – umzudrehen</strong>: Er legt sich auf den Rücken und schiebt sich mit den Füssen voran, Gesicht und Blick nach oben. Es versteht sich, dass in einer so festlichen Gesellschaft alle Frauen Röcke tragen.</p></blockquote>
<p>Obwohl ich finde, dass der Typ eine Ohrfeige verdient hätte (ich sage das ohne jede Ironie), sehe ich hier eine wichtige Ergänzung zu unserer Spurensuche im Fall &#8220;Paradigmenwechsel&#8221;.</p>
<p>Natürlich finden wir auch hier wieder den <strong>Perspektivenwechsel</strong>, der uns schon bei der <a href="http://blog.igw.edu/2010/11/25/dem-paradigmenwechsel-auf-der-spur/">Banane</a> begegnet ist. Doch um das zu unterstreichen, hätte auch ein Beispiel gereicht, das weniger Risiko birgt, für Empörung zu sorgen.</p>
<p>Die Anstössigkeit selbst aber geht in einem harmloseren Beispiel selbstverständlich verloren. Und <strong>diese Anstössigkeit, so mein Verdacht, ist ein weiteres Charakteristikum des Paradigmenwechsels. </strong>Sie ist das Neue hier, das Neue, das die Banane uns nicht lehren konnte.</p>
<p>Der Paradigmenwechsel (bzw. das neue Paradigma) stellt sich quer, und das kommt einem mindestens anfangs einmal &#8220;schräg rein&#8221;. Ein Paradigmenwechsel ist daher seinem Wesen nach anstössig, weil er <strong>Erwartungen durchbricht</strong>, <strong>Grenzen überschreitet</strong> und sich <strong>Freiheiten nimmt</strong>, an die andere nicht einmal zu denken wagten. (Oder aber sie dachten vielleicht daran, trauten sich aber nicht, diese Gedanken auch Wirklichkeit werden zu lassen.) Der Paradigmenwechsel wird von der Umgebung daher <strong>als unpassend, möglicherweise als Zumutung und Frechheit und vielleicht sogar als Sauerei empfunden</strong>. Er ist dann in den Augen derer, die ihn nicht gleich mitvollziehen, unanständig.</p>
<p>Wer ein neues Paradigma einführt, geht daher das Risiko ein, auf solche zu stossen, die finden, er habe eine Ohrfeige verdient.</p>
<div class="shr-publisher-718"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F12%2F17%2Fdem-paradigmenwechsel-auf-der-spur-2%2F' data-shr_title='Dem+Paradigmenwechsel+auf+der+Spur+%282%29'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F12%2F17%2Fdem-paradigmenwechsel-auf-der-spur-2%2F' data-shr_title='Dem+Paradigmenwechsel+auf+der+Spur+%282%29'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dem Paradigmenwechsel auf der Spur</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/11/25/dem-paradigmenwechsel-auf-der-spur/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2010/11/25/dem-paradigmenwechsel-auf-der-spur/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 13:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beim Wort genommen]]></category>
		<category><![CDATA[Paradigmenwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren ist er in aller Munde: Der Paradigmenwechsel. Mein Eindruck ist, dass er in der Regel auch dort bleibt, im Mund. Ebenso geht es ja vielen Wörtern, die intensiv diskutiert werden, über deren Gehalt man sich die Köpfe zerbricht (teilweise gegenseitig) und die sich dann im Gespräch selbst irgendwie verflüchtigen. Dabei geht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Seit einigen Jahren ist er in aller Munde:</p>
<p><strong>Der Paradigmenwechsel.</strong></p>
<p>Mein Eindruck ist, dass er in der Regel auch dort bleibt, im Mund. Ebenso geht es ja vielen Wörtern, die intensiv diskutiert werden, über deren Gehalt man sich die Köpfe zerbricht (teilweise gegenseitig) und die sich dann im Gespräch selbst irgendwie verflüchtigen.</p>
<p>Dabei geht es beim Paradigmenwechsel ja gerade darum, dass sich <strong>etwas</strong> <strong>mehr ändert als unser Sprachgebrauch</strong>.</p>
<p>Zum Beispiel unser Handeln.</p>
<p>Oder gar unser Denken.</p>
<p>Mir hat ein Clip auf Youtube vor einigen Monaten gelb und deutlich vor Augen geführt, was ein Paradigmenwechsel bedeuten kann:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nBJV56WUDng?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/nBJV56WUDng?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Es geht wohl nur um eine Banane (und ich esse noch nicht einmal gerne Bananen), aber gleichzeitig geht es um ganz viel. Und diese eigenartige Erfahrung, dass ein Bananenvideo mir das Gefühl einer <strong>existenziellen Verschiebung</strong> gibt, hat mich auf die Idee gebracht, mich auf die Spur des Paradigmenwechsels zu machen; in diesem Artikel und möglicherweise noch in einer Reihe weiterer, die in losen Abständen folgen werden.<span id="more-701"></span></p>
<p>Ich lasse mich von der einfachen Frage leiten, <strong>was ich von etwas ganz Banalem über etwas ganz Spektakuläres lernen kann: über den Paradigmenwechsel.</strong> Wer weiss, vielleicht gewinnt er dadurch etwas von seiner Bedrohlichkeit zurück. Denn ein bisschen bedrohlich sollte er ja sein, wenn er tatsächlich so grundlegend ist. Durch seine inflationäre Verwendung haben wir ihn etwas gezähmt, scheint es mir.</p>
<p>Was also zeigt mir das Bananenvideo? Einige in zufälliger Ordnung notierte Beobachtungen über den Paradigmenwechsel:</p>
<ul>
<li><strong>Richtungsänderung</strong>: Der Paradigmenwechsel kann eine radikale Richtungsänderung bedeuten. 180°, entgegengesetzter geht nicht. („So habe ich das ja noch nie gesehen!“)</li>
<li><strong>Perspektivenwechsel</strong>: Das Objekt, um das es geht, muss ich von der ganz anderen Seite her betrachten. Dadurch wird es mir fremd. („Hilfe, wo ist der Stiel?! Ich brauche doch den Stiel!“)</li>
<li><strong>Wertfreie Neubeurteilung</strong>: Bisher war das hintere Ende immer das unwichtige Ende (quasi der A… der Banane). Und jetzt soll ausgerechnet dieses Ende mir neue Zugänge eröffnen? („Was? So kann das doch nicht gehen!“)</li>
<li><strong>Loslassen</strong>: Ich habe wohl nicht viele Bananen gegessen, aber alle, die ich gegessen habe, habe ich vom Stielende her geschält. Ohne Ausnahme. Und das soll falsch gewesen sein? („Hilfe, mein bisheriges Leben war ein einziger Fehler!“)</li>
<li><strong>Neubeurteilung der Tradition</strong>: Vom Stielende her schälte ich die Bananen, weil ich das zuhause so gelernt hatte. Haben meine Eltern mir etwas Falsches beigebracht? Was bedeutet ihre Art des Bananenschälens im Licht der aktuellen Verschiebungen? Welchen Wert hat ihre Art? („Meine Güte! Meine Eltern hatten ja keine Ahnung!“)</li>
</ul>
<div class="shr-publisher-701"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F11%2F25%2Fdem-paradigmenwechsel-auf-der-spur%2F' data-shr_title='Dem+Paradigmenwechsel+auf+der+Spur'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F11%2F25%2Fdem-paradigmenwechsel-auf-der-spur%2F' data-shr_title='Dem+Paradigmenwechsel+auf+der+Spur'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ganz Gemeinde &#8211; ganz praktisch</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/11/08/ganz-gemeinde-ganz-praktisch/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2010/11/08/ganz-gemeinde-ganz-praktisch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 13:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beim Wort genommen]]></category>
		<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=684</guid>
		<description><![CDATA[Kongressteilnehmer berichten Thema: Was hat dich angesprochen? Welche Impulse nimmst du mit? Welche Konsequenzen könnte der Kongress und deine Erkenntnisse ganz praktisch haben? Welche Relevanz könnte eine solche missional geprägte Theologie auf die Art und Weise haben, wie du deinen Glauben in deinem institutionellem Umfeld lebst? Was könnte sich ändern, und welche Auswirkungen hätte das? Nimm (d)einen konkreten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Kongressteilnehmer berichten</p>
<p><strong>Thema:</strong></p>
<p>Was hat dich angesprochen? Welche Impulse nimmst du mit? Welche Konsequenzen könnte der Kongress und deine Erkenntnisse ganz praktisch haben? Welche Relevanz könnte eine solche missional geprägte Theologie auf die Art und Weise haben, wie du deinen Glauben in deinem institutionellem Umfeld lebst? Was könnte sich ändern, und welche Auswirkungen hätte das?</p>
<p>Nimm (d)einen konkreten Kontext (Kirche, Gemeinschaft, Werk) als Grundlage und beantworte die Frage im Blick auf diesen Kontext.</p>
<div class="shr-publisher-684"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F11%2F08%2Fganz-gemeinde-ganz-praktisch%2F' data-shr_title='Ganz+Gemeinde+-+ganz+praktisch'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F11%2F08%2Fganz-gemeinde-ganz-praktisch%2F' data-shr_title='Ganz+Gemeinde+-+ganz+praktisch'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie ein Pinguin &#8211; Berufungsverständnis nach von Hirschhausen</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/12/02/wie-ein-pinguin-berufungsverstandnis-nach-von-hirschhausen/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2009/12/02/wie-ein-pinguin-berufungsverstandnis-nach-von-hirschhausen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 08:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chrigu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Beim Wort genommen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Hirschhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Wer bin ich]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Thema Berufung hab ich heute folgendes Video geschaut. Finde ich ganz witzig. In welchem Element bis du ein Pinguin? Autor: Dr. Eckhart von Hirschhausen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Zum Thema Berufung hab ich heute folgendes Video geschaut. Finde ich ganz witzig.<br />
In welchem Element bis du ein Pinguin?</p>
<p>Autor: Dr. Eckhart von Hirschhausen</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Az7lJfNiSAs?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Az7lJfNiSAs?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<div class="shr-publisher-454"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F12%2F02%2Fwie-ein-pinguin-berufungsverstandnis-nach-von-hirschhausen%2F' data-shr_title='Wie+ein+Pinguin+-+Berufungsverst%C3%A4ndnis+nach+von+Hirschhausen'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F12%2F02%2Fwie-ein-pinguin-berufungsverstandnis-nach-von-hirschhausen%2F' data-shr_title='Wie+ein+Pinguin+-+Berufungsverst%C3%A4ndnis+nach+von+Hirschhausen'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Ekklesia: herausgerufen oder hineingesandt?</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 08:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beim Wort genommen]]></category>
		<category><![CDATA[Ekklesiologie]]></category>
		<category><![CDATA[missional]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Legenden sind schwer unterzukriegen. Vor allem, wenn sie sich so gut anhören, dass man sich einfach wünscht, sie seien wahr. Eine solche Legende ist die Behauptung, dass das griechische Wort ekklesia, das im Deutschen meist mit Gemeinde wiedergegeben wird, eigentlich “herausgerufen” bedeute und dass in dieser Bedeutung ein Wesensmerkmal dieser Gemeinde zum Ausdruck komme. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Manche Legenden sind schwer unterzukriegen. Vor allem, wenn sie sich so gut anhören, dass man sich einfach wünscht, sie seien wahr. Eine solche Legende ist die Behauptung, dass das griechische Wort <em>ekklesia</em>, das im Deutschen meist mit <em>Gemeinde</em> wiedergegeben wird, eigentlich “herausgerufen” bedeute und dass in dieser Bedeutung ein Wesensmerkmal dieser Gemeinde zum Ausdruck komme.</p>
<p>Die Argumentation läuft folgendermassen:</p>
<ol>
<li>Das griechische Wort <em>ekklesia</em><em> </em>geht auf die Bestandteile <em>ek </em>(“heraus”) und <em>kaleo</em> (“rufen”) zurück.</li>
<li><em>Ekkaleo</em> bedeutet “herausrufen”.</li>
<li>Aus diesem Grund ist die Gemeinde als die “Herausgerufene” zu verstehen. Sie ist die Gemeinschaft der Gläubigen, die aus der Welt “herausgerufen wurden”.</li>
</ol>
<p><img class="alignright" style="border: 0pt none; display: inline; margin-left: 8px; margin-right: 0px;" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2009/03/714993-69200515.jpg" border="0" alt="" width="240" height="180" align="left" /> Es liegt auf der Hand, dass sich hier ein spannungsvoller Kontrast zur missionalen Theologie abzeichnet, welche die Gemeinde ja als grundsätzlich gesendet sieht. <em>Herausgerufen</em> oder <em>hineingesandt:</em> Was stimmt denn nun? Ohne diese Frage hier abschliessend beantworten zu wollen, erlaube ich mir doch den Hinweis, dass es mit der oben beschriebenen Deutung von <em>ekklesia</em> diverse sprachliche Probleme gibt. (Zu den theologischen Problemen darf sich gerne ein Experte für missionale Theologie äussern.) Auf zwei möchte ich hinweisen:</p>
<p>Erstens ist es ein Trugschluss, davon auszugehen, dass ein Wort die Bedeutung seiner Grundbestandteile als eine Art verborgenen Sinnkern mit sich trägt. Oder sie überhaupt mit sich trägt. Gut, beim <em>Wagenheber</em> mag das noch funktionieren. Aber wie sieht es bei <em>Auflauf</em> aus? Das sind ja auch zwei Teile, was aber kaum (mehr) jemand merkt. Die Zusammensetzung hat sich verselbstständigt und niemand würde auf die Idee kommen, das Wort zu zerlegen um darüber zu reden, was ein Auflauf <em>eigentlich</em> sei. Das gilt sowohl für die kulinarische wie auch für die biblische (unten zitierte) Verwendung. Auch der Rückgriff auf frühere Bedeutungen eines Wortes ist meistens eine schlechte Idee, weil diese in der aktuellen Verwendung in den allerallermeisten Fällen nicht mehr ins Gewicht fallen. Dass <em>Weib</em> (viel) früher einfach eine Ehefrau bezeichnete, dürfte mir heute kaum Punkte bringen, wenn ich die Teilnehmerinnen an einem Eheseminar so begrüsse.</p>
<p>Zweitens stellt das Neue Testament selbst den, der die Ekklesia als eine exklusive von Gott herausgerufene Gruppe sehen möchte, vor beträchtliche Probleme. Da wird nämlich in der Apostelgeschichte (Kap. 19) von einer Konkurrenzorganisation gesprochen:</p>
<blockquote><p>32 Die einen nun schrien dies, die anderen jenes; denn die <span style="text-decoration: underline;">Versammlung</span> war in Verwirrung, und die meisten wussten nicht, weshalb sie zusammengekommen waren … 39 “Wenn ihr aber wegen anderer Dinge ein Gesuch habt, so wird es in der gesetzlichen <span style="text-decoration: underline;">Versammlung</span> erledigt werden. 40 Denn wir sind auch in Gefahr, wegen des heutigen Aufruhrs angeklagt zu werden, da es keine Ursache gibt, weshalb wir uns über diesen Auflauf werden verantworten können. Und als er dies gesagt hatte, entliess er die <span style="text-decoration: underline;">Versammlung</span>.”</p></blockquote>
<p>Dem unterstrichenen <em>Versammlung</em> liegt im Griechischen <em>ekklesia</em> zugrunde. In diesem Abschnitt ist jedoch nicht von einer oder der christlichen Gemeinde die Rede (auch wenn V. 32 durchaus Erinnerungen an die eine oder andere Mitgliederversammlung wecken dürfte). Es geht überhaupt nicht um Christen, sondern</p>
<ul>
<li>in V. 32 und 40 um einen Mob, der sich in Ephesus versammelt hatte, weil das lokale Silbergewerbe sich durch die missionarischen Aktivitäten von Paulus und seinen Mitarbeitern bedroht sah und</li>
<li>in V. 39 um eine offizielle Ratsversammlung in Ephesus.</li>
</ul>
<p>Diese Verse zeigen, dass <em>ekklesia</em> nicht für christliche Versammlungen und Gemeinschaften reserviert war. Stattdessen scheinen wir einen Begriff vor uns zu haben, der für ganz verschiedene Versammlungen verschiedener Menschen verwendet wurde. (Diese Vermutung wird von der Verwendung ausserhalb des NT gestützt.) In diesem Sinne ist <em>Gemeinde</em> eine durchaus angemessene Übersetzung, gerade in der Schweiz, wo sie laufend Missverständnisse in der Abgrenzung zur politischen Gemeinde mit sich bringt. Die Gemeinschaft der an Jesus Gläubigen verwendet mit diesem Wort einen Begriff ohne Anspruch auf Exklusivität und macht vielleicht auch dadurch deutlich, dass sie sich als Teil des Lebens hier und jetzt versteht.</p>
<div class="shr-publisher-63"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F03%2F14%2Fekklesia-herausgerufen-oder-hineingesandt%2F' data-shr_title='Ekklesia%3A+herausgerufen+oder+hineingesandt%3F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F03%2F14%2Fekklesia-herausgerufen-oder-hineingesandt%2F' data-shr_title='Ekklesia%3A+herausgerufen+oder+hineingesandt%3F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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