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	<title>Blog mitten im Leben! &#187; Gehört</title>
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		<title>Leonard Cohen in Basel: Demut ist schön.</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard Cohen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das letzte Mal sah ich Leonard Cohen 1988 auf der Bühne. Damals war ich ein Teenager (gerade noch) und er Mitte fünfzig. Inzwischen sind wir beide älter geworden. Und da er sich selbst auch so bezeichnete (mit einem Zwinkern allerdings), darf ich hier wohl auch sagen: Leonard Cohen ist ein alter Mann geworden. Doch was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Mal sah ich Leonard Cohen 1988 auf der Bühne. Damals war ich ein Teenager (gerade noch) und er Mitte fünfzig.</p>
<p>Inzwischen sind wir beide älter geworden. Und da er sich selbst auch so bezeichnete (mit einem Zwinkern allerdings), darf ich hier wohl auch sagen: Leonard Cohen ist ein alter Mann geworden. Doch was für ein alter Mann!</p>
<p>Meine Mutter war es, die mich mit seiner Musik in Kontakt brachte, ich war 15 oder so. Glücklicherweise war das genau die Zeit, in der ich das erste Mal eine Gitarre in die Hand nahm. Und Cohens Lieder sind wie gemacht dafür, nachgespielt zu werden. Ich zupfte und schrummte &#8220;Bird on a Wire&#8221;, &#8220;Suzanne&#8221; oder &#8220;So Long, Marianne&#8221;, Lieder, die auch dadurch längst Teil meines Lebens geworden sind.</p>
<p>Und jetzt ist Cohen alt und ich bin im mittleren Alter (40 immerhin). Ihn zu hören, wie er mit ungebrochener Kraft und ansteckender Freude und Lust die vertrauten Klassiker vortrug, war ein wunderbares Erlebnis. Doch noch mehr als die Musik hat er selbst mich beeindruckt. Er war ja noch nie der Showstar, der gross und pompös auftrat. Er wirkte immer bescheiden. Doch jetzt ist diese Bescheidenheit gereift zu – Demut. Ja, demütig ist er mir erschienen und freundlich, dankbar, fröhlich. Das zeigte sich darin, wie er seiner brillanten Band seine Anerkennung ausdrückte, es zeigt sich in den Worten, die er ans Publikum richtete, an der Art wie er seine Lieder interpretierte, an seiner Körpersprache, an der Dauer des Konzertes (über 3 Stunden). Es war überall zu lesen.</p>
<p>Und es war einfach schön anzusehen.</p>
<p>Demut ist schön. Freundlichkeit ist schön. Höflich zu sein ist schön. In einem Youtube-Kommentar zu einem Konzertvideo schrieb jemand: &#8220;Cohen ist ein wahrer Gentleman.&#8221; Das bringt es auf den Punkt. Und das zu sehe, war einfach schön.</p>
<p>Dass Demut etwas Schönes ist, war mir noch nie so bewusst. Dass Demut und Bescheidenheit attraktiv sind, war mir bei allem Diskutieren und Theologisieren über diese Tugenden noch nie so klar wie gestern, als ich den 76-jährigen Leonard Cohen auf der Bühne sah.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YrLk4vdY28Q?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/YrLk4vdY28Q?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und vor 40 Jahren:</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/n_56ep729TE?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/n_56ep729TE?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Bibletunes: die Bibel als Podcast</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/07/27/bibletunes-die-bibel-als-podcast/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 14:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Bibletunes stellt fünfmal pro Woche einen Podcast mit einem biblischen Text und einigen erläuternden Gedanken zur Verfügung. Dauer pro Episode: 5 &#8211; 8 Minuten. Zum Einsatz kommen moderne Übersetzungen: Hoffnung für alle für Texte des Alten Testamentes, die Neue Genfer Übersetzung für Texte des Neuen Testaments. Initiant des Angebotes ist Detlef Kühlein, Absolvent von IGW/Unisa. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bibletunes stellt fünfmal pro Woche einen Podcast mit einem biblischen Text und einigen erläuternden Gedanken zur Verfügung. Dauer pro Episode: 5 &#8211; 8 Minuten. Zum Einsatz kommen moderne Übersetzungen: Hoffnung für alle für Texte des Alten Testamentes, die Neue Genfer Übersetzung für Texte des Neuen Testaments.</p>
<p><a href="http://bibletunes.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-545" title="bibletunes screenshot" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2010/07/bibletunes-screenshot.png" alt="" width="471" height="221" /></a></p>
<p>Initiant des Angebotes ist <a href="http://www.detlefkuehlein.de" target="_blank">Detlef Kühlein</a>, Absolvent von IGW/Unisa. Er steht auch als Sprecher der professionell produzierten Podcast-Episoden im Einsatz. Für die Zukunft ist eine Erweiterung des Sprecher- und Sprecherinnenteams geplant. Der Weg dorthin scheint kreativ:</p>
<blockquote><p>Eine Plattform, um neue Talente für das Bibelpodcasting von bibletunes  zu entdecken, soll 2011 auf www.bibletunes.de entstehen: Die Aktion  “mybibletune” soll dir die Möglichkeit geben, deinen eigenen bibletune  mit deinem Lieblingsbibelvers zu produzieren und das Audiofile an  bibletunes zu senden. Die besten Produktionen werden veröffentlicht,  prämiert und ganz bestimmt werden wir dabei einige neue Stimmen für  bibletunes entdecken! (<a href="http://bibletunes.de/informationen/info-inhalt" target="_blank">http://bibletunes.de/informationen/info-inhalt</a>)</p></blockquote>
<p>Man darf gespannt sein.</p>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/id366889555">Hier</a> kannst du bibletunes für iTunes abonnieren.</p>
<blockquote><p><strong> </strong></p></blockquote>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Das missionale Pfarramt</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 14:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Denken im Freien Fall]]></category>
		<category><![CDATA[Gehört]]></category>
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		<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Missionales Pfarramt]]></category>
		<category><![CDATA[Pastoral]]></category>
		<category><![CDATA[Pastorales Pfarramt]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarramt]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Gespräch über Frost und Hirschs Buch &#8220;Die Zukunft gestalten&#8221; erwähnte Jürgen Blunck, Vorstand von IGW Deutschland einen Artikel in dem er über das missionale Pfarramt geschrieben hat. Damals Anfang der 1990er war von &#8220;missional&#8221; selten die Rede. Auf Nachfrage hat er mir gestattet, seine Thesen hier zu veröffentlichen. Viel Freude bei diesem Blick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In einem Gespräch über Frost und Hirschs Buch &#8220;Die Zukunft gestalten&#8221; erwähnte Jürgen Blunck, Vorstand von IGW Deutschland einen Artikel in dem er über das missionale Pfarramt geschrieben hat. Damals Anfang der 1990er war von &#8220;missional&#8221; selten die Rede. Auf Nachfrage hat er mir gestattet, seine Thesen hier zu veröffentlichen. Viel Freude bei diesem Blick in die Vergangenheit:</em></p>
<blockquote><p><strong>Vom PASTORALEN zum MISSIONALEN Pfarramt </strong></p>
<p>1. Das herkömmliche Pfarramt ist pastoraler Art. Es setzt den Glauben als gegeben voraus. Es sieht seine Aufgabe darin, die nötigen Dienstleistungen für den voraus-gesetzten Glauben zu bringen: Taufe &#8211; Unterricht &#8211; Trauung &#8211; Beerdigung. Dazu kommt noch für eine kleine Insidergruppe: Gottesdienst und evtl. einige Gruppen-angebote.</p>
<p>Dem entspricht auch die beamtenrechtliche Absicherung des Pfarramtes. Der Pfarrer hat sozusagen hoheitsrechtlichen Status bei seinen pastoralen Diensten.</p>
<p>Auch die Ausbildung in ihrer ersten und zweiten Phase setzt voraus, daß diese pastoralen Dienste immer gleichbleibend angefordert werden. Zwar sind in den letzten Jahrzehnten durchaus weitere Dienstleistungen (z.B. im klinisch-seelsorgerlichen oder im sozialen Bereich) hinzugekommen, für die dann auch eine erweiterte Ausbildung angeboten wird. Aber die Grundstruktur des Pfarramtes ist geblieben. Immer noch wird &#8211; auch bei erweitertem Dienstleistungsangebot &#8211; der Glaube vorausgesetzt.</p>
<p>2. Nun zeigt sich aber zunehmend, dass dieser Glaube, der die pastoralen Dienste nö-tig macht, weitgehend nicht mehr gegeben ist. Die Voraussetzungen für das pastorale Pfarramt, das wir seit dem Mittelalter aufgebaut haben, stimmen nicht mehr.</p>
<p>Die Stützpfeiler, aufgrund deren man &#8211; wenn auch immer mehr mit schlechtem Gewissen &#8211; behaupten konnte, daß der Glaube oder wenigstens ein gewisser Glaube vorauszusetzen sei, sind langsam aber sicher weggefallen: die christliche Erziehung im Elternhaus &#8211; die religiöse Sozialisation (schreckliches Wort!) in der Schule &#8211; ein kirchenfreundliches Klima in der Gesellschaft. Mag man das eine oder andere auch etwas verschieden beurteilen, so ist doch der Gesamttrend unbestritten.</p>
<p>Im Bild ausgedrückt: Die Pfarrer haben heute zunehmend weniger Schafe, die sie pastoral betreuen müssen, sie müssen sich diese Schafe erst zusammensuchen. Aber wir haben nur Hirten, die für eine zusammengebliebene Schafherde ausgebildet und motiviert sind, und kaum Hirten, die motiviert und befähigt sind, die verlorenen Schafe zu suchen und heimzuholen.</p>
<p>Wir brauchen also immer weniger pastorale Pfarrer, wir brauchen immer mehr einen neuen Typ von Pfarrer, den missionalen Typ. Und wir brauchen die Ausbildung und Motivierung dazu.</p>
<p>3. Eine zukunftsorientierte Kirche braucht in erster Linie ein missionales Pfarramt. Damit sollen die pastoralen Aufgaben nicht als überflüssig oder zweitrangig angesehen werden. Aber sie müssen eingeordnet werden in eine horizonterweiterte Sicht des Pfarramtes. Es müssen nicht nur die kirchennahen “Schäfchen” im Blick sein, sondern auch die kirchenfernen &#8211; eben die, bei denen Glaube nicht mehr oder noch nicht vorausgesetzt werden kann.</p>
<p>Das pastorale Pfarramt ist weitgehend pfarrerorientiert, das missionale Pfarramt dagegen ist “kunden”orientiert. Das pastorale Pfarramt ist dienstleistungsorientiert, das missionale dagegen ist glaubenweckend-orientiert. Das pastorale Pfarramt versucht, in Zeiten des kirchlichen Abwärtstrends noch möglichst viel zu bewahren, das missionale dagegen will Neuland gewinnen für eine Kirche im Morgen.</p>
<p>Für das missionale Pfarramt braucht der Pfarrer eine nicht weniger qualifizierte, aber doch eine andere Art von Ausbildung in beiden Phasen seiner Ausbildung. Alle Disziplinen der Ausbildung &#8211; exegetischer, kirchengeschichtlicher, systematischer und praktischer Art &#8211; müssen von dem Testament Jesu durchdrungen sein und auf dies Testament Jesu fokussiert werden: Gehet hin &#8211; macht zu Jüngern &#8211; seid meine Zeugen &#8211; wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch! Weil der Glaube nicht vorauszusetzen ist, hat Jesus uns dies Testament hinterlassen.</p>
<p>4. Für eine zukunftsorientierte Kirche reicht es nicht, wenn sie diesen missionalen Auftrag Jesu durch Spezialpfarrer (Evangelisten) und Spezialämter (Volksmissiona-rische Ämter) abzudecken versucht. Das reichte in einer Zeit, als die Schafe noch mehr oder weniger im Stall waren, sich dort nur in irgendwelchen Ecken herum-mümmelten anstatt sich an die Stallordnung zu halten.</p>
<p>Wir brauchen nicht einzelne Personen, wir brauchen das normale Pfarramt, das missional orientiert sein muß. Warum? Der Pfarrer vor Ort und in der Gemeinde hat immer noch erheblich mehr Einfluß auf das Leben der Gemeinde als Kirchenleitung und Spezialpfarrer zusammen. Wenn er nicht die neue Aufgabe erkennt und annimmt, werden es andere außerhalb der Kirche tun &#8211; und tun es jetzt schon.</p>
<p>Die Kirchenleitungen können für eine solche Neuorientierung vom pastoralen Pfarramt zum missionalen Pfarramt die Signale setzen und die Rahmenbedingungen ind er Ausbildung und Begleitung schaffen &#8211; wenn sie es wollen.</p>
<p>Jürgen Blunck<br />
(geschrieben 1994)</p></blockquote>
<pre style="text-align: left; "></pre>
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