<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Der IGW-Blog&#187; Gehört</title>
	<atom:link href="http://blog.igw.edu/category/gehoert/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.igw.edu</link>
	<description>Theologie für Mensch, Kirche, Gesellschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 07:34:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Me and My Jesus</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2011/11/28/me-and-my-jesus/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2011/11/28/me-and-my-jesus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beni Leuenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Me and My Jesus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=993</guid>
		<description><![CDATA[Es ist eine Beobachtung, die ich schon seit längerem mache: „Me and My Jesus“ ist in. Nein nicht erst, seit eine bedeutende Freikirche der Schweiz eine CD mit diesem Titel veröffentlicht hat. Auch neuere Spiritualitätswellen gehen in diese Richtung. Das Wichtigste, sagen sie (und die Charismatiker), ist: Me and My Jesus. „Me and My Jesus“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Es ist eine Beobachtung, die ich schon seit längerem mache:</p>
<p><strong>„Me and My Jesus“ ist in</strong>.</p>
<p>Nein nicht erst, seit eine bedeutende Freikirche der Schweiz eine CD mit diesem Titel veröffentlicht hat. Auch neuere Spiritualitätswellen gehen in diese Richtung. Das Wichtigste, sagen sie (und die Charismatiker), ist: Me and My Jesus.</p>
<p>„Me and My Jesus“, diese zwei können alles. Ja, es passt so wunderbar in unsere individualistische Welt, dass es nur mich und meinen Jesus braucht, um die Welt zu verändern.</p>
<p>Ich höre Predigten, wo es so oder ähnlich heisst: Du musst nur Zeit mit deinem Freund Jesus verbringen, dann kommt alles andere automatisch! Und ich denke: Cool, dann werde ich automatisch lernen meinen nervigen Nachbarn zu dienen, meine mühsamen Mit-Leiter zu lieben und die störrischen Leute in der Gemeinde zu verstehen! Das Leben ist doch wunderbar im „Me and My Jesus“-Universum.</p>
<p>Ok, genug des Sarkasmus. Aber die Frage bleibt: Wo im neuen Testament verspricht Jesus, dass wir alleine mit ihm alles verändern können? Nirgends. <strong>Es geht um eine Gemeinschaft, die diese Welt verändert</strong>. Es ist eben einfacher alleine mit Jesus die schönsten Zeiten zu verbringen, statt mühsame Leute lieben zu lernen.</p>
<p><strong>Die Hoffnung dieser Welt ist nicht „Me and My Jesus“, sondern die Kirche</strong>.</p>
<p>Sie ist der Leib Jesu in dieser Welt und er lebt in ihr mit seiner ganzen Fülle (Eph 1,23)! Für die Kirche ist Jesus gestorben und bezeichnet sie als seine Braut! Wir brauchen Gemeinschaften, die dieser Welt dienen und sie durch den Heiligen Geist verändern, nicht Einzelkämpfer.</p>
<p>Leider leider werden auch missionale Ideen in diese Richtung missinterpretiert. Im Stil von: &#8220;Es braucht ja keinen Gottesdienst, ich kann ja einfach mit ein paar Kollegen ein Bier trinken&#8221;. Ich bezweifle, dass das wirklich eine Veränderung bringt. Warum? Weil &#8220;ich&#8221; alleine ist.</p>
<p><strong>Missionale Theologie ist keine Entschuldigung um vor der Kirche zu fliehen.</strong></p>
<p>Sie ist vielmehr der Versuch, von einer innigen Liebe für die Menschen der Welt getrieben, neue Formen zu finden in Gemeinschaft Leute ins Reich Gottes zu faszinieren. Wir brauchen Gemeinschaften in der Schule, im Ausländerquartier, im Reichenquartier, bei den Skatern, bei den Punks, einfach überall.</p>
<p><strong>Wir brauchen Gemeinschaften, die Leute ins Reich Gottes faszinieren</strong>.</p>
<p>Aber das ist auch knochenharte Arbeit. Wir müssen lernen miteinander einen Weg zu finden, auch wenn wir nicht immer gleicher Meinung sind. Die Zauberformel dafür: dienen, dienen, dienen.</p>
<p>Ok, ich gebe es zu: Me and My Jesus tönt cooler und gechillter und ja, ich liebe die Zeiten mit meinem Freund Jesus, dann wenn ich tief bewegt von seiner Gegenwart, Schönheit und Liebe weinen könnte.</p>
<p>Aber, das gehört genauso dazu: <strong>Keep on serving the world</strong>!</p>
<div class="shr-publisher-993"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F11%2F28%2Fme-and-my-jesus%2F' data-shr_title='Me+and+My+Jesus'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F11%2F28%2Fme-and-my-jesus%2F' data-shr_title='Me+and+My+Jesus'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.igw.edu/2011/11/28/me-and-my-jesus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hebammen der Gemeinde</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2011/09/23/hebammen-der-gemeinde/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2011/09/23/hebammen-der-gemeinde/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 08:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beni Leuenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leiterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[missional]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=967</guid>
		<description><![CDATA[Zugegeben: Der Gedanke eine Hebamme zu sein ist für uns Männer schwer nachvollziehbar. Wir sind ja keine Frauen und ich bin mir nicht sicher ob es so etwas wie männliche Geburtshelfer gibt? Tatsächlich soll es einen einzigen in Ausbildung geben&#8230; Egal, es geht hier um ein weiteres Bild von Alan Roxburgh vom IGW-Kongress. Er schlug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Zugegeben: Der Gedanke eine Hebamme zu sein ist für uns Männer schwer nachvollziehbar. Wir sind ja keine Frauen und ich bin mir nicht sicher ob es so etwas wie männliche Geburtshelfer gibt? Tatsächlich soll es einen einzigen in Ausbildung geben&#8230; Egal, es geht hier um ein weiteres Bild von Alan Roxburgh vom IGW-Kongress.</p>
<p>Er schlug vor, dass Leiter sich nicht wie Autoritäten aufführen sollten, sondern wie Hebammen. Plädiert er für mehr Frauen in Leitungspositionen? Oder für mütterlichen Instinkt bei der Leitung einer Gemeinde? Oder für die Wiederentdeckung eines weibliches Gottesbild? Weder noch&#8230;</p>
<p>Leider geschieht es immer wieder, dass sich Menschen in der Gemeinde nicht stromlinienförmig dem Kurs der Gemeindeleitung unterordnen. Sie ecken an mit neuen Ideen, fordern die Leitung heraus und wünschen sich Veränderungen und Neuerungen. Vielleicht nicht immer ganz im Sinn des Pastors. Wie gehen wir damit um?</p>
<p>Allzu oft wird dann auf die Autorität gepocht. Der Pastor hat ja eine Ausbildung gemacht und weiss was gut und nützlich ist für die Gemeinde. Er sitzt ja in seiner warmen Studierstube und tüftelt die neuesten Konzepte für seine Herde aus. Und darum hat er Recht und es muss so gemacht werden wie er es sagt&#8230;</p>
<p>Hier soll &#8211; nein muss &#8211; ein Umdenken stattfinden. Statt einer Autoritätsperson, sollen wir Leiter zu Hebammen werden. Konkret? Unsere deutsche Sprache verrät es bereits etwas: „Heb“-Amme. Da scheint es darum zu gehen etwas zu heben &#8211; an dieser Stelle dürfen mich alle deutschen Philologen eines besser belehren &#8211; oder dabei zu helfen etwas hervorzubringen. Leiter sollen „Geburtshelfer“ sein, also behilflich bei Dingen, die in der Gemeinde geboren werden. Wir müssen nicht Menschen dazu bringen unsere Vorschläge umzusetzen, sondern wir müssen ihnen behilflich sein, die Ideen, die Gott in ihre Herzen gepflanzt hat, zur Welt zu bringen.</p>
<p>Dieser Vorschlag erfordert ein gesundes Umfeld, damit diese Neugeburten auch wirklich überleben können. Erstens braucht es dazu eine regelrechte Fehlerkultur. Wie soll ein Baby schon alles können? Es muss die Möglichkeit haben Fehler zu machen. Und genau hier happert es so oft, wir tun uns schwer mit Fehlern in der Gemeinde umzugehen, wieso auch immer! Zweitens &#8211; und das geht Hand in Hand mit der Fehlerkultur &#8211; braucht es eine Experimentierfreudigkeit. Die Gemeinde sollte ein Chemie-Labor sein, wo man ausprobieren, Neues schaffen und Dinge explodieren lassen sollte.</p>
<p>Ach, und zum Schluss das Unangenehmste: Geburtshelfer haben nichts unter Kontrolle. Sie können nur helfend zur Seite stehen, aber sie können nicht beeinflussen, was für ein Kind auf die Welt kommt. Dumm gelaufen! Wenn wir Gott in unserer Gemeinde Raum lassen, dann können wir nicht voraussehen was herauskommen wird&#8230; Aber Hand aufs Herz, wer will schon wissen, wie sein Kind genau aussehen wird, Hauptsache man bekommt ein Kind!</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich allen viel Spass beim Heben der Schätze, die sich noch in unseren Gemeinden verstecken.</p>
<div class="shr-publisher-967"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F09%2F23%2Fhebammen-der-gemeinde%2F' data-shr_title='Hebammen+der+Gemeinde+'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F09%2F23%2Fhebammen-der-gemeinde%2F' data-shr_title='Hebammen+der+Gemeinde+'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.igw.edu/2011/09/23/hebammen-der-gemeinde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Äbte statt Pastoren</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2011/09/18/abte-statt-pastoren/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2011/09/18/abte-statt-pastoren/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 15:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beni Leuenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[missional]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=962</guid>
		<description><![CDATA[Bitte was, Äbte?? Genau das war einer der Vorschläge von Alan Roxburgh mit dem er unsere wohlige Behaglichkeit am IGW Kongress irritieren wollte. Aber was, um alles in der Welt, soll das heissen? Zurück in den Schoss der katholischen Kirche? Oder war es dann doch eher der Aufruf, wieder vermehrt in die Klöster zu gehen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Bitte was, Äbte?? Genau das war einer der Vorschläge von Alan Roxburgh mit dem er unsere wohlige Behaglichkeit am IGW Kongress irritieren wollte. Aber was, um alles in der Welt, soll das heissen? Zurück in den Schoss der katholischen Kirche? Oder war es dann doch eher der Aufruf, wieder vermehrt in die Klöster zu gehen? Bei weitem nicht – oder dann hätte ich ihn massiv missverstanden.<br />
Nein, sein Vorschlag hatte ein ganz anderes Ziel. Wir haben ein eingeschliffenes Bild des Pastors, der sich lieb um seine paar Schäfchen kümmert und schaut, dass diese dummen Tierchen auch immer schön was Gutes zu beissen haben. Ja ja, ich höre alle Stimmen, die betonen, wie wichtig es sei, dass der Pastor auf die Menschen in der Gemeinde schaut, da ja für sie auch geschaut werden muss. Aber leider haben solche Pastoren nicht besonders viel bewegt in der Kirche, oder? Darum der Vorschlag von Alan: Wir brauchen Äbte.<br />
Was meinte er damit? Äbte waren Vorsteher von Klöstern. Also doch zurück ins Kloster? Nein. Im Besten Fall war ein Kloster nicht als Rückzugsort aus der Welt gedacht, sondern als Stützpunkt um die Welt zu durchdringen, z.B. mit Hilfe für die Bedürftigen. Ein Abt leitete im besten Fall ein Bewegung von Menschen an, die sich um die Not der Menschen kümmerten und nicht einfach hinter ihren Klostermauern verfaulten.<br />
Leider ist es immer noch oft so, dass (angehende) Pastoren sich in die Sicherheit der Gemeinde zurückziehen und Schafe hätscheln und sie anpredigen, sie sollten in dieser Welt einen Unterschied ausmachen. Aber selber sind sie oft gar nicht mehr Teil dieser Welt&#8230;<br />
Nein wir brauchen Äbte, die an vorderster Front Bewegungen von Menschen anführen, die in die Quartiere und zu den Horden von Männern, Frauen und Kinder gehen, die in unserer Welt vor die Hunde gehen. Wir brauchen Äbte, die sich ihre Hände und Füsse dreckig machen und schier erdrückt werden von der Not dieser Welt. Wir brauchen Äbte, die ratlos weinen über all dem Elend in dieser Welt. Und wir brauchen letztendlich Menschen, die sich diesen Äbten anschliessen, um die Nachbarschaften zu erreichen.<br />
Viel zu sehr konzentrieren wir Pastoren uns auf die Menschen „innerhalb“ der Gemeinde, in der grossen Angst sie könnten uns abhanden kommen. Dabei übersehen wir, dass es da draussen nur so wimmelt von Menschen, die noch keine Ahnung von der Story von Gott haben und die dringend eine gute Nachricht brauchen.<br />
Also, lasst uns Äbte in dreckverschmierten Arbeitskleidern sein, statt Pastoren im gestylten Anzug, die in ihren kuschelig warmen Büros hinter ihren überdimensionierten Bildschirmen sitzen. Denn wenn die Äbte nicht voran gehen, wer tut es dann??</p>
<div class="shr-publisher-962"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F09%2F18%2Fabte-statt-pastoren%2F' data-shr_title='%C3%84bte+statt+Pastoren'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F09%2F18%2Fabte-statt-pastoren%2F' data-shr_title='%C3%84bte+statt+Pastoren'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.igw.edu/2011/09/18/abte-statt-pastoren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Am Montag danach</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/09/20/am-montag-danach-2/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2010/09/20/am-montag-danach-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 09:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ganz Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Timmis]]></category>
		<category><![CDATA[Total Church]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=583</guid>
		<description><![CDATA[Am letzten Freitag und Samstag fand in Rotkreuz der Kongress “Ganz Gemeinde” mit Steve Timmis aus Sheffield (GB) statt. Wir sind auf erste Eindrücke und Gedanken von Kongressteilnehmern: Was beschäftigt dich am meisten? Was fordert dich heraus? Was freut dich? Kleiner Hinweis für alle, die nicht anwesend waren: Das Unterthema lautete: Erneuert durch Evangelium und Gemeinschaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Am letzten Freitag und Samstag fand in Rotkreuz der <strong>Kongress “Ganz Gemeinde” mit Steve Timmis</strong> aus Sheffield (GB) statt.</p>
<p>Wir sind auf <strong>erste Eindrücke und Gedanken von Kongressteilnehmern</strong>:</p>
<ul>
<li>Was beschäftigt dich am meisten?</li>
<li>Was fordert dich heraus?</li>
<li>Was freut dich?</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kleiner Hinweis für alle, die nicht anwesend waren:</span></p>
<p>Das Unterthema lautete: <em>Erneuert durch Evangelium und Gemeinschaft</em>, oder anders gesagt: Die Theologie, auf die es wirklich ankommt, ist die Theologie unserer Lebenspraxis – nicht die Theologie unseres Glaubensbekenntnisses. Die Herausforderung besteht darin, das Evangelium nicht nur am Sonntag zum Zentrum des Lebens zu machen, sondern rund um die Uhr. So werden unsere Arbeitsplätze und unsere Zuhause zu Orten, an denen Mission, die Sendung Gottes, gelebt wird.</p>
<p>Der Kongress verfolgte das Ziel, Anstösse dazu vermitteln, eine Kirchenkultur zu gestalten, in der dieses Leben nicht nur möglich, sondern selbstverständlich wird. Neben Referaten des Hauptredners Steve Timmis fanden verschiedene Workshops und ein Podiumsgespräch statt, als Hilfestellung, das Gehörte in den Rahmen des eigenen Gemeindelebens zu übertragen.</p>
<div class="shr-publisher-583"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F09%2F20%2Fam-montag-danach-2%2F' data-shr_title='Am+Montag+danach'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F09%2F20%2Fam-montag-danach-2%2F' data-shr_title='Am+Montag+danach'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.igw.edu/2010/09/20/am-montag-danach-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>33</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leonard Cohen in Basel: Demut ist schön.</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/09/09/leonard-cohen-in-basel-demut-ist-schon/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2010/09/09/leonard-cohen-in-basel-demut-ist-schon/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard Cohen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=573</guid>
		<description><![CDATA[Das letzte Mal sah ich Leonard Cohen 1988 auf der Bühne. Damals war ich ein Teenager (gerade noch) und er Mitte fünfzig. Inzwischen sind wir beide älter geworden. Und da er sich selbst auch so bezeichnete (mit einem Zwinkern allerdings), darf ich hier wohl auch sagen: Leonard Cohen ist ein alter Mann geworden. Doch was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Das letzte Mal sah ich Leonard Cohen 1988 auf der Bühne. Damals war ich ein Teenager (gerade noch) und er Mitte fünfzig.</p>
<p>Inzwischen sind wir beide älter geworden. Und da er sich selbst auch so bezeichnete (mit einem Zwinkern allerdings), darf ich hier wohl auch sagen: Leonard Cohen ist ein alter Mann geworden. Doch was für ein alter Mann!</p>
<p>Meine Mutter war es, die mich mit seiner Musik in Kontakt brachte, ich war 15 oder so. Glücklicherweise war das genau die Zeit, in der ich das erste Mal eine Gitarre in die Hand nahm. Und Cohens Lieder sind wie gemacht dafür, nachgespielt zu werden. Ich zupfte und schrummte &#8220;Bird on a Wire&#8221;, &#8220;Suzanne&#8221; oder &#8220;So Long, Marianne&#8221;, Lieder, die auch dadurch längst Teil meines Lebens geworden sind.<span id="more-573"></span></p>
<p>Und jetzt ist Cohen alt und ich bin im mittleren Alter (40 immerhin). Ihn zu hören, wie er mit ungebrochener Kraft und ansteckender Freude und Lust die vertrauten Klassiker vortrug, war ein wunderbares Erlebnis. Doch noch mehr als die Musik hat er selbst mich beeindruckt. Er war ja noch nie der Showstar, der gross und pompös auftrat. Er wirkte immer bescheiden. Doch jetzt ist diese Bescheidenheit gereift zu – Demut. Ja, demütig ist er mir erschienen und freundlich, dankbar, fröhlich. Das zeigte sich darin, wie er seiner brillanten Band seine Anerkennung ausdrückte, es zeigt sich in den Worten, die er ans Publikum richtete, an der Art wie er seine Lieder interpretierte, an seiner Körpersprache, an der Dauer des Konzertes (über 3 Stunden). Es war überall zu lesen.</p>
<p>Und es war einfach schön anzusehen.</p>
<p>Demut ist schön. Freundlichkeit ist schön. Höflich zu sein ist schön. In einem Youtube-Kommentar zu einem Konzertvideo schrieb jemand: &#8220;Cohen ist ein wahrer Gentleman.&#8221; Das bringt es auf den Punkt. Und das zu sehe, war einfach schön.</p>
<p>Dass Demut etwas Schönes ist, war mir noch nie so bewusst. Dass Demut und Bescheidenheit attraktiv sind, war mir bei allem Diskutieren und Theologisieren über diese Tugenden noch nie so klar wie gestern, als ich den 76-jährigen Leonard Cohen auf der Bühne sah.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YrLk4vdY28Q?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/YrLk4vdY28Q?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und vor 40 Jahren:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/n_56ep729TE?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/n_56ep729TE?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class="shr-publisher-573"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F09%2F09%2Fleonard-cohen-in-basel-demut-ist-schon%2F' data-shr_title='Leonard+Cohen+in+Basel%3A+Demut+ist+sch%C3%B6n.'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F09%2F09%2Fleonard-cohen-in-basel-demut-ist-schon%2F' data-shr_title='Leonard+Cohen+in+Basel%3A+Demut+ist+sch%C3%B6n.'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.igw.edu/2010/09/09/leonard-cohen-in-basel-demut-ist-schon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bibletunes: die Bibel als Podcast</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/07/27/bibletunes-die-bibel-als-podcast/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2010/07/27/bibletunes-die-bibel-als-podcast/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 14:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[Bibletunes stellt fünfmal pro Woche einen Podcast mit einem biblischen Text und einigen erläuternden Gedanken zur Verfügung. Dauer pro Episode: 5 &#8211; 8 Minuten. Zum Einsatz kommen moderne Übersetzungen: Hoffnung für alle für Texte des Alten Testamentes, die Neue Genfer Übersetzung für Texte des Neuen Testaments. Initiant des Angebotes ist Detlef Kühlein, Absolvent von IGW/Unisa. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Bibletunes stellt fünfmal pro Woche einen Podcast mit einem biblischen Text und einigen erläuternden Gedanken zur Verfügung. Dauer pro Episode: 5 &#8211; 8 Minuten. Zum Einsatz kommen moderne Übersetzungen: Hoffnung für alle für Texte des Alten Testamentes, die Neue Genfer Übersetzung für Texte des Neuen Testaments.</p>
<p><a href="http://bibletunes.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-545" title="bibletunes screenshot" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2010/07/bibletunes-screenshot.png" alt="" width="471" height="221" /></a></p>
<p>Initiant des Angebotes ist <a href="http://www.detlefkuehlein.de" target="_blank">Detlef Kühlein</a>, Absolvent von IGW/Unisa. Er steht auch als Sprecher der professionell produzierten Podcast-Episoden im Einsatz. Für die Zukunft ist eine Erweiterung des Sprecher- und Sprecherinnenteams geplant. Der Weg dorthin scheint kreativ:</p>
<blockquote><p>Eine Plattform, um neue Talente für das Bibelpodcasting von bibletunes  zu entdecken, soll 2011 auf www.bibletunes.de entstehen: Die Aktion  “mybibletune” soll dir die Möglichkeit geben, deinen eigenen bibletune  mit deinem Lieblingsbibelvers zu produzieren und das Audiofile an  bibletunes zu senden. Die besten Produktionen werden veröffentlicht,  prämiert und ganz bestimmt werden wir dabei einige neue Stimmen für  bibletunes entdecken! (<a href="http://bibletunes.de/informationen/info-inhalt" target="_blank">http://bibletunes.de/informationen/info-inhalt</a>)</p></blockquote>
<p>Man darf gespannt sein.</p>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/id366889555">Hier</a> kannst du bibletunes für iTunes abonnieren.</p>
<blockquote><p><strong> </strong></p></blockquote>
<p style="text-align: center;">
<div class="shr-publisher-544"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F07%2F27%2Fbibletunes-die-bibel-als-podcast%2F' data-shr_title='Bibletunes%3A+die+Bibel+als+Podcast'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F07%2F27%2Fbibletunes-die-bibel-als-podcast%2F' data-shr_title='Bibletunes%3A+die+Bibel+als+Podcast'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.igw.edu/2010/07/27/bibletunes-die-bibel-als-podcast/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das missionale Pfarramt</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/08/17/das-missionale-pfarramt/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2009/08/17/das-missionale-pfarramt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 14:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Denken im Freien Fall]]></category>
		<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Blunck]]></category>
		<category><![CDATA[missional]]></category>
		<category><![CDATA[Missionales Pfarramt]]></category>
		<category><![CDATA[Pastoral]]></category>
		<category><![CDATA[Pastorales Pfarramt]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarramt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.igw.edu/?p=372</guid>
		<description><![CDATA[In einem Gespräch über Frost und Hirschs Buch &#8220;Die Zukunft gestalten&#8221; erwähnte Jürgen Blunck, Vorstand von IGW Deutschland einen Artikel in dem er über das missionale Pfarramt geschrieben hat. Damals Anfang der 1990er war von &#8220;missional&#8221; selten die Rede. Auf Nachfrage hat er mir gestattet, seine Thesen hier zu veröffentlichen. Viel Freude bei diesem Blick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><em>In einem Gespräch über Frost und Hirschs Buch &#8220;Die Zukunft gestalten&#8221; erwähnte Jürgen Blunck, Vorstand von IGW Deutschland einen Artikel in dem er über das missionale Pfarramt geschrieben hat. Damals Anfang der 1990er war von &#8220;missional&#8221; selten die Rede. Auf Nachfrage hat er mir gestattet, seine Thesen hier zu veröffentlichen. Viel Freude bei diesem Blick in die Vergangenheit:</em></p>
<blockquote><p><strong>Vom PASTORALEN zum MISSIONALEN Pfarramt </strong></p>
<p>1. Das herkömmliche Pfarramt ist pastoraler Art. Es setzt den Glauben als gegeben voraus. Es sieht seine Aufgabe darin, die nötigen Dienstleistungen für den voraus-gesetzten Glauben zu bringen: Taufe &#8211; Unterricht &#8211; Trauung &#8211; Beerdigung. Dazu kommt noch für eine kleine Insidergruppe: Gottesdienst und evtl. einige Gruppen-angebote.</p>
<p>Dem entspricht auch die beamtenrechtliche Absicherung des Pfarramtes. Der Pfarrer hat sozusagen hoheitsrechtlichen Status bei seinen pastoralen Diensten.</p>
<p>Auch die Ausbildung in ihrer ersten und zweiten Phase setzt voraus, daß diese pastoralen Dienste immer gleichbleibend angefordert werden. Zwar sind in den letzten Jahrzehnten durchaus weitere Dienstleistungen (z.B. im klinisch-seelsorgerlichen oder im sozialen Bereich) hinzugekommen, für die dann auch eine erweiterte Ausbildung angeboten wird. Aber die Grundstruktur des Pfarramtes ist geblieben. Immer noch wird &#8211; auch bei erweitertem Dienstleistungsangebot &#8211; der Glaube vorausgesetzt.</p>
<p>2. Nun zeigt sich aber zunehmend, dass dieser Glaube, der die pastoralen Dienste nö-tig macht, weitgehend nicht mehr gegeben ist. Die Voraussetzungen für das pastorale Pfarramt, das wir seit dem Mittelalter aufgebaut haben, stimmen nicht mehr.</p>
<p>Die Stützpfeiler, aufgrund deren man &#8211; wenn auch immer mehr mit schlechtem Gewissen &#8211; behaupten konnte, daß der Glaube oder wenigstens ein gewisser Glaube vorauszusetzen sei, sind langsam aber sicher weggefallen: die christliche Erziehung im Elternhaus &#8211; die religiöse Sozialisation (schreckliches Wort!) in der Schule &#8211; ein kirchenfreundliches Klima in der Gesellschaft. Mag man das eine oder andere auch etwas verschieden beurteilen, so ist doch der Gesamttrend unbestritten.</p>
<p>Im Bild ausgedrückt: Die Pfarrer haben heute zunehmend weniger Schafe, die sie pastoral betreuen müssen, sie müssen sich diese Schafe erst zusammensuchen. Aber wir haben nur Hirten, die für eine zusammengebliebene Schafherde ausgebildet und motiviert sind, und kaum Hirten, die motiviert und befähigt sind, die verlorenen Schafe zu suchen und heimzuholen.</p>
<p>Wir brauchen also immer weniger pastorale Pfarrer, wir brauchen immer mehr einen neuen Typ von Pfarrer, den missionalen Typ. Und wir brauchen die Ausbildung und Motivierung dazu.</p>
<p>3. Eine zukunftsorientierte Kirche braucht in erster Linie ein missionales Pfarramt. Damit sollen die pastoralen Aufgaben nicht als überflüssig oder zweitrangig angesehen werden. Aber sie müssen eingeordnet werden in eine horizonterweiterte Sicht des Pfarramtes. Es müssen nicht nur die kirchennahen “Schäfchen” im Blick sein, sondern auch die kirchenfernen &#8211; eben die, bei denen Glaube nicht mehr oder noch nicht vorausgesetzt werden kann.</p>
<p>Das pastorale Pfarramt ist weitgehend pfarrerorientiert, das missionale Pfarramt dagegen ist “kunden”orientiert. Das pastorale Pfarramt ist dienstleistungsorientiert, das missionale dagegen ist glaubenweckend-orientiert. Das pastorale Pfarramt versucht, in Zeiten des kirchlichen Abwärtstrends noch möglichst viel zu bewahren, das missionale dagegen will Neuland gewinnen für eine Kirche im Morgen.</p>
<p>Für das missionale Pfarramt braucht der Pfarrer eine nicht weniger qualifizierte, aber doch eine andere Art von Ausbildung in beiden Phasen seiner Ausbildung. Alle Disziplinen der Ausbildung &#8211; exegetischer, kirchengeschichtlicher, systematischer und praktischer Art &#8211; müssen von dem Testament Jesu durchdrungen sein und auf dies Testament Jesu fokussiert werden: Gehet hin &#8211; macht zu Jüngern &#8211; seid meine Zeugen &#8211; wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch! Weil der Glaube nicht vorauszusetzen ist, hat Jesus uns dies Testament hinterlassen.</p>
<p>4. Für eine zukunftsorientierte Kirche reicht es nicht, wenn sie diesen missionalen Auftrag Jesu durch Spezialpfarrer (Evangelisten) und Spezialämter (Volksmissiona-rische Ämter) abzudecken versucht. Das reichte in einer Zeit, als die Schafe noch mehr oder weniger im Stall waren, sich dort nur in irgendwelchen Ecken herum-mümmelten anstatt sich an die Stallordnung zu halten.</p>
<p>Wir brauchen nicht einzelne Personen, wir brauchen das normale Pfarramt, das missional orientiert sein muß. Warum? Der Pfarrer vor Ort und in der Gemeinde hat immer noch erheblich mehr Einfluß auf das Leben der Gemeinde als Kirchenleitung und Spezialpfarrer zusammen. Wenn er nicht die neue Aufgabe erkennt und annimmt, werden es andere außerhalb der Kirche tun &#8211; und tun es jetzt schon.</p>
<p>Die Kirchenleitungen können für eine solche Neuorientierung vom pastoralen Pfarramt zum missionalen Pfarramt die Signale setzen und die Rahmenbedingungen ind er Ausbildung und Begleitung schaffen &#8211; wenn sie es wollen.</p>
<p>Jürgen Blunck<br />
(geschrieben 1994)</p></blockquote>
<pre style="text-align: left; "></pre>
<div class="shr-publisher-372"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F08%2F17%2Fdas-missionale-pfarramt%2F' data-shr_title='Das+missionale+Pfarramt'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F08%2F17%2Fdas-missionale-pfarramt%2F' data-shr_title='Das+missionale+Pfarramt'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.igw.edu/2009/08/17/das-missionale-pfarramt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

