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	<title>Der IGW-Blog&#187; Gelesen</title>
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	<description>Theologie für Mensch, Kirche, Gesellschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 07:34:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die richtige Frage stellen</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2012/01/17/die-richtige-frage-stellen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Ziehli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beim Wort genommen]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[‚Würde es bemerkt, wenn wir nicht mehr da wären?‘ Die Frage stellte sich die Chrischona Gemeinde Kreuzlingen und im besonderen Matthias Wegmüller. Die Frage ist der Anfang einer spannenden Erfolgsgeschichte. Mathias studierte bei IGW Praktische Theologie. In seiner Abschlussarbeit untersuchte er die Bedürfnisse der Kinder in Quartier. Die Umfrage zeigte, dass 43 Prozent der Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignright size-medium wp-image-1149" title="120117 Arche" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2012/01/120117-Arche-300x208.png" alt="" width="300" height="208" /></p>
<p>‚Würde es bemerkt, wenn wir nicht mehr da wären?‘ Die Frage stellte sich die Chrischona Gemeinde Kreuzlingen und im besonderen Matthias Wegmüller. Die Frage ist der Anfang einer spannenden Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Mathias studierte bei IGW Praktische Theologie. In seiner Abschlussarbeit untersuchte er die Bedürfnisse der Kinder in Quartier. Die Umfrage zeigte, dass 43 Prozent der Kinder sich einen Ort wünschen, der von Erwachsenen betreut wird. Oder 49 Prozent der Kinder wünschen sich Unterstützung bei de Hausaufgaben.</p>
<p>Die Ergebnisse bestärkten Mathias, etwas für die Kinder zu unternehmen. Daraus entstand der Verein und das Kinderprojekt Arche. Mehr  über seine Abschlussarbeit, die mit dem Förderpreis ausgezeichnet wurde auf der <a href="http://www.igw.edu/downloads/detailansicht/details/siehst_du_die_not%253F%252C_mathias_wegm%25C3%25BCller%252C_2010__863/" target="_blank">IGW Homepage</a> und ein aktueller Bericht über das Kinderprojekt aus dem <a href="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2012/01/120117-idea_Kidsprojekt.pdf">IDEA Spektrum</a>.</p>
<div class="shr-publisher-1147"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2012%2F01%2F17%2Fdie-richtige-frage-stellen%2F' data-shr_title='Die+richtige+Frage+stellen'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2012%2F01%2F17%2Fdie-richtige-frage-stellen%2F' data-shr_title='Die+richtige+Frage+stellen'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Wüstenprävention und -rehabilitation</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2011/02/24/wustenpravention-und-rehabilitation/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2011/02/24/wustenpravention-und-rehabilitation/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 15:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Ziehli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufatmen]]></category>
		<category><![CDATA[Krisen]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein zurückhaltender AUFATMEN-Leser. Das Heft ist mir oft zu dicht und zu voll und wenn der Hefttitel dann noch &#8220;Stille&#8221; heisst, wünschte ich mir ein AUFATMEN mit 72 leeren Seiten. Das würde dann auch bei mir den &#8220;Aufatmen-Effekt&#8221; geben. Nichts desto trotz lese ich häufig in dem Heft, wenn auch mit zum Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2011/02/wüste.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-781" title="wüste" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2011/02/wüste.jpg" alt="" width="200" height="294" /></a>Ich bin ein zurückhaltender <a href="http://www.aufatmen.ch/" target="_blank">AUFATMEN</a>-Leser. Das Heft ist mir oft zu dicht und zu voll und wenn der Hefttitel dann noch &#8220;Stille&#8221; heisst, wünschte ich mir ein AUFATMEN mit 72 leeren Seiten. Das würde dann auch bei mir den &#8220;Aufatmen-Effekt&#8221; geben. Nichts desto trotz lese ich häufig in dem Heft, wenn auch mit zum Teil grosser Verspätung. Darum bin ich auch erst heute auf diesen Artikel in der August &#8211; Oktober Ausgabe 2010 (Heft Nr. 3) gestossen.</p>
<p>Der Text stammt von Martin Dreyer, dem Gründer der Jesusfreaks und Herausgeber der <a href="http://www.volxbibel.de" target="_blank">Volxbibel</a>. Er berichtet darin über seine Wüstenzeiten und Krisen. Am Schluss des Artikels präsentiert er drei &#8220;Checklisten&#8221;, die für mich und viele Leser dieses Blogs interessant und anregend sind (AUFATMEN, 3/2010, S. 35):</p>
<p>&#8220;Mir wäre einiges erspart geblieben, wenn ich ein paar Lektionen vorher gelernt hätte. Deswegen folgende Tipps:</p>
<ol>
<li>Höre nicht auf, in deine Ehe zu investieren, egal, wie gross dein Dienst auch ist.</li>
<li>Verbringe ausreichend Zeit mit Hobbys, wo du dich entspannen kannst.</li>
<li>Sorge zuerst für finanzielle Sicherheit, dann kannst Du Gott entspannter dienen.</li>
<li>Jeder Mensch braucht mindestens einen guten Freund, zu dem man hundert Prozent ehrlich sein kann.</li>
</ol>
<p>Leuten, die gerade in der Wüste sind, möchte ich Folgendes weitergeben:<span id="more-780"></span></p>
<ol>
<li>Höre nie auf zu beten, egal, was du tust und wie es dir geht.</li>
<li>Setz dich weiter Gott aus, geh in Gottesdienste &#8211; auch, wenn es nur selten ist.</li>
<li>Nutze die Krise als Chance, es wird einen Punkt geben, wo du zu allem bereit bist.</li>
<li>Zieh alle Register, damit es dir besser geht. Therapie, Seelsorge, Psychopharmaka, Sport &#8211; es gibt viel mehr Möglichkeiten als du denkst.</li>
</ol>
<p>Und für Leute, die Menschen in der Wüste helfen wollen:</p>
<ol>
<li>Liebe die Menschen bedingungslos und sage es ihnen auch immer wieder.</li>
<li>Hör nicht auf, an sie zu glauben, investiere dich in ihr Leben, wenn das gewünscht wird.</li>
<li>Bete, bitte Gott um Hilfe, inständig und regelmässig</li>
<li>Glaube den Gerüchten nicht, die man sich erzählt, bevor du nicht selbst nachgefragt hast.&#8221;</li>
</ol>
<div class="shr-publisher-780"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F02%2F24%2Fwustenpravention-und-rehabilitation%2F' data-shr_title='W%C3%BCstenpr%C3%A4vention+und+-rehabilitation'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F02%2F24%2Fwustenpravention-und-rehabilitation%2F' data-shr_title='W%C3%BCstenpr%C3%A4vention+und+-rehabilitation'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Faszination Bibel: Lust auf mehr.</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/11/18/faszination-bibel-lust-auf-mehr/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2010/11/18/faszination-bibel-lust-auf-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 15:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Faszination Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin kein Zeitschriftenleser. Bücher lese ich gerne. Und auch die Zeitung. Aber diese Zwischenlösung hat mir nie so recht zugesagt. Vor zwei Wochen ist mir dann die erste Nummer des neuen Magazins aus dem Bundes-Verlag in die Hände geraten: &#8220;Faszination Bibel&#8221;. Der Titel hat mich nicht umgehauen, aber man soll ja ein Buch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2010/11/FASZINATION_BIBEL-Titelbild-Startausgabe-2010-01.jpg"><img class="size-medium wp-image-690 alignleft" title="Faszination Bibel (Titelblatt)" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2010/11/FASZINATION_BIBEL-Titelbild-Startausgabe-2010-01-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Ich bin kein Zeitschriftenleser. Bücher lese ich gerne. Und auch die Zeitung. Aber diese Zwischenlösung hat mir nie so recht zugesagt.</p>
<p>Vor zwei Wochen ist mir dann die erste Nummer des neuen Magazins aus dem Bundes-Verlag in die Hände geraten: <a href="http://www.faszination-bibel.net/index.php" target="_blank">&#8220;Faszination Bibel&#8221;</a>. Der Titel hat mich nicht umgehauen, aber man soll ja ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen und Zeitschriften daher wohl auch nicht.</p>
<p>Ich bin jedenfalls froh, hab ich&#8217;s nicht getan.</p>
<p>Gleich nach dem Inhaltsverzeichnis führt ein kurzer Artikel in die Hintergründe von &#8220;Faszination Bibel&#8221; ein. Ulrich Eggers, Leiter des Bundes-Verlages, gibt Einblick in die Entstehungsgeschichte, von der ersten Idee bis zur ersten Nummer. Besonders spricht mich an, dass hier das Unbequeme offen angesprochen wird:</p>
<p>Die Evangelikalen sind sich weitgehend darüber einig, dass die Bibel wichtig ist. Und doch wird sie wenig gelesen. Und wenn, dann oft mit wenig Freude.</p>
<p>&#8220;Faszination Bibel&#8221; verfolgt deshalb das Ziel:</p>
<blockquote><p>Wachsende Liebe zur Bibel. Den Schatz der Bibel aufschliessen und die Verankerung in ihr vertiefen. Das Wort Gottes zum Leuchten bringen.</p></blockquote>
<p><span id="more-689"></span>Das klingt jetzt nicht so wahnsinnig revolutionär und bringt mich daher zu meinem gewichtigsten Kritikpunkt: &#8220;Faszination Bibel&#8221; kommt mir äusserlich gesehen zu harmlos daher. Das beginnt beim Titel und geht beim Layout weiter, das zwar schön und ordentlich ist, aber nichts Neues oder gar Aufregendes bietet.</p>
<p>Dabei wäre das dem Inhalt doch viel angemessener.</p>
<p>Denn obwohl ich noch nicht alle Artikel gelesen habe, kann ich jetzt schon festhalten: Dieses Heft fasziniert mich. Blätter vor dem Mund mag ich nicht, und deshalb freut es mich, dass hier so deutlich auf unsere in der Regel brav verschwiegenen Probleme mit der Bibel eingegangen wird. Das ist ehrlich und befreiend und letztlich motivierend, sich tatsächlich (neu) auf die Bibel einzulassen, wie die Herausgeber sich das wünschen.</p>
<p>Ich denke zum Beispiel an den Artikel von Daniel Walk, der berichtet, lange Jahre nur in der Bibel nachgeschlagen zu haben, bis er anfing, sie zu lesen, um Gott besser kennenzulernen. Das ist kein Bericht eines Überfliegers, den man aus der Distanz bestaunt und beklatscht, um sich dann wieder der Trübheit des eigenen Bibelalltags zuzuwenden. Der Text macht einfach Lust. Lust auf mehr Bibel.</p>
<p>Angeregt hat mich auch, wie Ulrich Wendel (der auch als Redaktionsleiter wirkt) die traditionellen Krippenbilder unserer Weihnachtsgeschichte demontiert. Jesus kam nicht in einem Stall auf die Welt, wird hier behauptet. Die besondere Stärke dieses Textes liegt darin, dass er zeigt, welche Relevanz auch solche Fragen für unser Glaubensleben haben. Und damit auch, welche Relevanz bibel-theologische Arbeit für unser Glaubensleben hat.</p>
<p>&#8220;Faszination Bibel&#8221; enthält drei thematische Schwerpunkte:</p>
<p><strong>Wissen:</strong> Artikel aus Bereichen wie Archäologie oder Kirchengeschichte verhelfen zu neuer Nähe zu den biblischen Texten. Trotz wissenschaftlichem Anspruch darf man sich hier an Verständlichkeit und leichter Fassbarkeit erfreuen.</p>
<p><strong>Erfahrung:</strong> Hier berichten Leser und Anwender von ihren Erfahrungen mit der Bibel. Auch Schwieriges wird dabei nicht ausgeklammert, zum Beispiel, wenn eine biblische Verheissung in schweren Zeiten &#8220;wie ein Schlag ins Gesicht&#8221; empfunden wird.</p>
<p><strong>Zugänge:</strong> Der Reichtum verschiedener Wege, die Bibel zu lesen und mit ihr zu leben, kann helfen, eigene Zugänge zu finden.</p>
<p>Die erste Nummer von &#8220;Faszination Bibel&#8221; ist als Probeheft <a href="http://www.bvzeitschriften.net/index.php?id=4001" target="_blank">hier</a> gratis zu bestellen. Wir haben einige Exemplare angefordert und werden dafür sorgen, dass alle Präsenzstudenten in den nächsten Wochen eines erhalten.</p>
<p>Ich wünsche &#8220;Faszination Bibel&#8221; eine grosse Verbreitung und werde zum ersten Mal seit Langem wieder ein Zeitschriftenabo bestellen.</p>
<div class="shr-publisher-689"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F11%2F18%2Ffaszination-bibel-lust-auf-mehr%2F' data-shr_title='Faszination+Bibel%3A+Lust+auf+mehr.'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F11%2F18%2Ffaszination-bibel-lust-auf-mehr%2F' data-shr_title='Faszination+Bibel%3A+Lust+auf+mehr.'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wissenschaft mit Tunnelblick</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/08/19/wissenschaft-mit-tunnelblick/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Tunnelblick]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das NZZ-Folio, die Zeitschrift der neuen Zürcher Zeitung, hat ihre Augustausgabe dem Thema &#8220;grandios gescheitert&#8221; gewidmet. Der Artikel &#8220;Zum Glück gescheitert&#8221; von Harald Willenbrock befasst sich mit den sehr grundsätzlichen Fragen, weshalb wir immer wieder scheitern und wie wir mit unserem Scheitern umgehen. Als Grund dafür, dass die &#8220;Pleite &#8230; ein fester Bestandteil des menschlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft" src="http://www.nzzfolio.ch/config/upload/0710_Titel_120pix.jpg" alt="" width="120" height="162" />Das NZZ-Folio, die Zeitschrift der neuen Zürcher Zeitung, hat ihre Augustausgabe dem Thema &#8220;grandios gescheitert&#8221; gewidmet. Der Artikel &#8220;Zum Glück gescheitert&#8221; von Harald Willenbrock befasst sich mit den sehr grundsätzlichen Fragen, weshalb wir immer wieder scheitern und wie wir mit unserem Scheitern umgehen. Als Grund dafür, dass die &#8220;Pleite &#8230; ein fester Bestandteil des menschlichen Normalbetriebes&#8221; ist, nennt Willenbrock den chronischen Tunnelblick: <strong>Wir sehen alles so, wie es uns am besten in den Kram passt.</strong></p>
<p>Und etwas ausführlicher und im Originalton (Hervorhebung durch mich):</p>
<blockquote><p>Eine wesentliche  Ursache dafür liegt in unserer Eigenart, Fakten falsch zu bewerten. Das  ist, wie Kevin Dunbar festgestellt hat, kein Anfängerfehler. Dunbar,  Neurowissenschafter an der Universität Toronto, hatte über Monate  ­hinweg Forscher der Stanford-Universität bei ihren Experimenten  begleitet. Dabei beobachtete er etwas Erstaunliches: <strong>In mehr als der  Hälfte der Fälle lieferten Experimente nicht jene Ergebnisse, die die  Fachleute erwartet hatten.</strong> <span id="more-561"></span>«Das waren beileibe keine schlampigen  Wissenschafter», erklärte Dunbar in einem Artikel des Magazins «Wired».  «Sie forschten in einigen der besten Labors der Welt und feilten an  elaborierten Theorien. Aber Experimente belegen nun einmal selten das,  was man von ihnen erwartet. Das ist das schmutzige Geheimnis der  Wissenschaft.»</p>
<p>Wie aber gingen die Forscher mit ihren  vermeintlich «falschen» Daten um? Zunächst einmal klassifizierten sie  die Abweichungen als Ausreisser, als Folge irgendeiner fehlerhaften  Apparatur oder eines unachtsamen Versuchsaufbaus. Dann wiederholten sie  ihr Experiment sorgfältig, wieder und wieder. Blieb der «Fehler» dennoch  – ganz einfach, weil er eben keiner war –, wurde er ignoriert. <strong>«Die  Wissenschafter versuchten wegzureden, was sie nicht erklären konnten.»  Damit verfälschten die Forscher nicht nur ihre Ergebnisse, sondern  verschlossen ihre Augen vor möglicherweise viel wertvolleren  Erkenntnissen.</strong></p></blockquote>
<p>Theologie ist auch Wissenschaft. Nicht mathematisch präzise Naturwissenschaft, aber eben doch Wissenschaft.</p>
<p>Wie steht es da mit vorgefassten Meinungen, die man nur noch zu bestätigen sucht? – Die Gefahr scheint mir umso grösser, da ein Theologe (und speziell ein gläubiger Theologe) seine Wissenschaft aus der persönlichen Betroffenheit heraus betreibt. Da kann es dann ganz schnell existenziell werden, wenn die Resultate Althergebrachtes und Fundamentales nicht nur nicht bestätigen sondern ihm sogar widersprechen.</p>
<p><strong>Deshalb ist wissenschaftliches Forschen nur etwas für Draufgänger.</strong></p>
<p>Den ganzen Artikel gibt es <a href="http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/a80698b6-0aa1-4d37-b20b-70d719fc01a6.aspx" target="_blank">hier</a> zu lesen.</p>
<div class="shr-publisher-561"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F08%2F19%2Fwissenschaft-mit-tunnelblick%2F' data-shr_title='Wissenschaft+mit+Tunnelblick'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F08%2F19%2Fwissenschaft-mit-tunnelblick%2F' data-shr_title='Wissenschaft+mit+Tunnelblick'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Unsinn pastoraler Abgrenzung</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/05/27/der-unsinn-pastoraler-abrenzung/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2010/05/27/der-unsinn-pastoraler-abrenzung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 09:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Pastoraltheologie]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Timmis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese gerade Total Church von Tim Chester und Steve Timmis. Steve Timmis wird am IGW-Kongress diesen September unser Hauptreferent sein. Was ich in diesem relativ schlanken Buch (200 Seiten, das findet man nicht mehr oft) lese, macht mich neugierig auf mehr. Es folgt ein Müsterchen (Seite 124, Übersetzung Handgelenk mal Pi durch mich). Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=igwedu-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=1433502089&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Ich lese gerade <em>Total Church</em> von Tim Chester und Steve Timmis. Steve Timmis wird am IGW-Kongress diesen September unser Hauptreferent sein. Was ich in diesem relativ schlanken Buch (200 Seiten, das findet man nicht mehr oft) lese, macht mich neugierig auf mehr.</p>
<p>Es folgt ein Müsterchen (Seite 124, Übersetzung Handgelenk mal Pi durch mich). Im Kapitel, dem der Text entommen ist, geht es darum, dass Hirten (Pastoren) vor allem einmal auch Schafe sind. Dadurch, so die Verfasser, gibt es keine Laien mehr. Die Grenzlinien, die durch das Volk Gottes laufen, beziehen sich nur auf Funktionen, nicht auf Positionen. Diese Sicht hat Konsequenzen.</p>
<p>Zum Beispiel in diese Richtung:</p>
<blockquote><p>Viele meiner Kollegen im &#8220;Dienst&#8221; sprechen von der Kirche als einer Institution, von der sie sich erholen müssen. Sie schützen ihren freien Tag und die Privatsphäre ihres Zuhauses. Sie fühlen sich einsam im Dienst und halten ausserhalb der Kirche Ausschau nach Menschen, die sich um sie kümmern ["pastor them"] und nach Anlässen, die sie erfrischen. Für uns ist die Kirche der Ort, an dem wir Erholung finden. Die christliche Gemeinschaft betreut ["pastors"] und erfrischt mich durch das Wort Gottes. Jemand hat es einmal so formuliert: &#8220;Wenn ich sagen würde, dass ich einen freien Tag von meiner Frau und meinen Kindern brauche, dann würden viele sagen, ich hätte eine dysfunktionale Familie. Wenn ich nun sage, dass ich einen freien Tag von der Kirche brauche, warum fragt dann keiner, ob ich eine dysfunktionale Kirchenfamilie habe?&#8221;</p></blockquote>
<div class="shr-publisher-526"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F05%2F27%2Fder-unsinn-pastoraler-abrenzung%2F' data-shr_title='Der+Unsinn+pastoraler+Abgrenzung'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F05%2F27%2Fder-unsinn-pastoraler-abrenzung%2F' data-shr_title='Der+Unsinn+pastoraler+Abgrenzung'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Theologie als Dienstleistung</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/10/15/theologie-als-dienstleistung/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 10:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissenschaft ist eine Dienstleistung, die dazu beitragen soll, dass es den Menschen besser geht. Dennoch erhält man bisweilen den Eindruck, Wissenschaft und Gesellschaft seien getrennte Systeme, die nichts miteinander zu tun haben. So äussert sich Walter Leimgruber, Professor für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Basel, in Horizonte, dem Magazin des Schweizerischen Nationalfonds (Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><blockquote><p>Wissenschaft ist eine Dienstleistung, die dazu beitragen soll, dass es den Menschen besser geht. Dennoch erhält man bisweilen den Eindruck, Wissenschaft und Gesellschaft seien getrennte Systeme, die nichts miteinander zu tun haben.</p></blockquote>
<p>So äussert sich Walter Leimgruber, Professor für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Basel, in <em>Horizonte</em>, dem Magazin des Schweizerischen Nationalfonds (Ausgabe Juni 2009). Diese Feststellung und die darin enthaltene Forderung freuen und provozieren mich gleichzeitig. Sie provozieren mich, über mein eigenes Forschen nachzudenken: Wen habe ich dabei vor Augen? Will ich einen Beitrag leisten? Einen Beitrag wozu?</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-437" title="Fensterputzer" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2009/10/493796_25609278-300x200.jpg" alt="Fensterputzer" width="300" height="200" />I<img src="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/ecg/Desktop/1200630_65511822.jpg" alt="" />ch stelle fest, dass theologische Forschungsarbeit kaum als Dienstleistung verstanden wird. Der Zusammenhang zwischen ihr und dem Leben in Gesellschaft und Kirche ist nicht erkennbar oder zumindest nicht nachvollziehbar. Schnell ist dann die Frage zu hören: &#8220;Was bringt das?&#8221; Dabei wird vergessen, dass unser theologisches Denken und Handeln auf einem Fundament von Forschung steht, auf der Arbeit von Menschen, die Fragen gestellt haben, deren &#8220;Praxisbezug&#8221; vielleicht nicht auf den ersten Blick klar war, deren Beantwortung aber weitere Schritte ermöglichte. Wo wären wir beispielsweise, wenn Menschen nicht die Strukturen der alten Sprachen erforscht hätten, um uns mit Übersetzungen der Bibel zu (be-)dienen? Zu den Fragen, die sie stellten, gehörten auch solche nach den bei Paulus beliebtesten Partizipialkonstruktionen oder dem direkten Artikel im Johannesevangelium. (Man verzeihe mir die NT-lastigen Beispiele.) Heute schütteln bei solchen und ähnlichen Themen viele den Kopf. Dabei ist es nicht so, dass einmal beantwortete Fragen nicht wieder neu gestellt und beantwortet werden dürften oder müssten. Die Wissenschaft bewegt sich (hoffentlich vorwärts).</p>
<p>Als ich ein Kind war, füllte man Löcher in den Zähnen mit Quecksilber-Amalgam. Dass man das heute nicht mehr macht, liegt daran, dass jemand trotz bestehender Lösung weitergefragt hat.</p>
<p>Ich will hier nicht zum grossen Jammern anstimmen. Im Gegenteil. Denn das Problem beginnt ja bei den Theologen, die sich fragen müssen: Diene ich Gesellschaft und Kirche? Oder noch etwas schlichter ausgedrückt: Diene ich den Menschen? (Und es soll jetzt bitte keiner mit dem Einwand kommen, dass der Theologe Gott zu dienen habe.) Leimgruber spricht sich dafür aus, dass diese Diensthaltung in der Kommunikation zum Ausdruck kommen müsse:</p>
<p>Vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern graut vor der Kommunikation mit einer nichtfachlichen Öffentlichkeit &#8230; Die wissenschaftliche Gemeinschaft sollte sich also verstärkt Gedanken machen, wie die Fach- und Wissenschaftsgrenzen überschreitende Kommunikation verbessert werden kann.</p>
<p>Ähnlich sieht es Markus Bernhard (Leiter der Kommunikationsabteilung im ETH-Rat) in der Neuen Zürcher Zeitung vom 22. September (S. 40):</p>
<blockquote><p>Die Gesellschaft &#8211; für welche die Medien Sprachrohr und Forum bilden &#8211; ist immer Zielpublikum der Wissenschaft und an der Wissenschaft teilhabende. Den Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft sicherzustellen, war und ist daher eine zentrale Aufgabe.</p></blockquote>
<p>IGW bemüht sich, Theologinnen und Theologen in Ausbildung ein Umfeld zur Verfügung zu stellen, in dem die Verbindung  von Forschungsarbeit (= Fragen stellen und Fragen beantworten) und Leben selbstverständlich ist. In meinen Augen ist das eine ausgezeichnete Voraussetzung dafür, das eigene Forschen immer mehr als Dienstleistung zu sehen und zu gestalten.</p>
<p>Der ganze Artikel von Walter Leimgruber (1 Seite) steht auf der Seite des Nationalfonds zum <a href="http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/horizonte/81/81_20_33_d.pdf">Download</a> bereit.</p>
<p><em>Horizonte &#8211; Das Schweizer Forschungsmagazin </em>erscheint viermal jährlich und kann <a href="http://www.snf.ch/D/Aktuell/Horizonte/Seiten/Bestellung.aspx" target="_blank">hier</a> gratis abonniert werden.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Dienstleistung Theologie<br />
Theologen sind Dienstleister<br />
Welche Dienstleistung erbringen Theologen?<br />
Theologie als Dienstleistung</p>
<p>Wissenschaft ist eine Dienstleistung, die dazu beitragen soll, dass es den Menschen besser geht.</p>
<p>Dennoch erhält man bisweilen den Eindruck, Wissenschaft und Gesellschaft seien getrennte Systeme, die</p>
<p>nichts miteinander zu tun haben.</p>
<p>So äussert sich Walter Leimgruber, Professor für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der</p>
<p>Universität Basel, in Horizonte, dem Magazin des Schweizerischen Nationalfonds (Ausgabe Juni 2009).</p>
<p>Diese Feststellung und die darin enthaltene Forderung freuen und provozieren mich gleichzeitig. Sie</p>
<p>provozieren mich, über mein eigenes Forschen nachzudenken: Wen habe ich dabei vor Augen? Will ich</p>
<p>einen Beitrag leisten? Einen Beitrag wozu?</p>
<p>Ich stelle fest, dass theologische Forschungsarbeit kaum als Dienstleistung verstanden wird. Der</p>
<p>Zusammenhang zwischen ihr und dem Leben in Gesellschaft und Kirche ist nicht erkennbar oder zumindest</p>
<p>nicht nachvollziehbar. Schnell ist dann die Frage zu hören: &#8220;Was bringt das?&#8221; Dabei wird vergessen,</p>
<p>dass unser theolgisches Denken und Handeln auf einem Fundament von Forschung steht, auf der Arbeit von</p>
<p>Menschen, die Fragen gestellt haben, deren &#8220;Praxisbezug&#8221; vielleicht nicht auf den ersten Blick klar</p>
<p>war, deren Beantwortung aber weitere Schritte ermöglichte. Wo wären wir beispielsweise, wenn Menschen nicht die Strukturen der alten Sprachen erforscht hätten, um uns mit Übersetzungen der Bibel zu (be-)dienen? Zu den Fragen, die sie stellten, gehörten auch solche nach den bei Paulus beliebtesten Partizipialkonstruktionen oder dem direkten Artikel im Johannesevangelium. (Man verzeihe mir die NT-lastigen Beispiele.) Heute schütteln bei solchen und ähnlichen Themen viele den Kopf. Dabei ist es nicht so, dass einmal beantwortete Fragen nicht wieder neu gestellt und beantwortet werden dürften oder müssten. Die Wissenschaft bewegt sich (hoffentlich vorwärts).</p>
<p>Als ich ein Kind war, füllte man Löcher in den Zähnen mit Quecksilber-Amalgam. Dass man das heute</p>
<p>nicht mehr macht, liegt daran, dass jemand trotz bestehender Lösung weitergefragt hat.</p>
<p>Ich will hier nicht zum grossen Jammern anstimmen. Im Gegenteil. Denn das Problem (wenn es denn</p>
<p>tatsächlcih eines ist) beginnt ja bei den Theologen, die sich fragen müssen: Diene ich Gesellschaft</p>
<p>und Kirche? Oder noch etwas schlichter ausgedrückt: Diene ich den Menschen? (Und es soll jetzt bitte</p>
<p>keiner mit dem Einwand kommen, dass der Theologe Gott zu dienen habe.) Leimgruber spricht sich dafür</p>
<p>aus, dass diese Diensthaltung in der Kommunikation zum Ausdruck kommen müsse:</p>
<p>Vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern graut vor der Kommunikation mit einer nichtfachlichen</p>
<p>Öffentlichkeit &#8230; Die wissenschaftliche Gemeinschaft sollte sich also verstärkt Gedanken machen, wie</p>
<p>die Fach- und Wissenschaftsgrenzen überschreitende Kommunikation verbessert werden kann.</p>
<p>Ähnlich sieht es Markus Bernhard (Leiter der Kommunikationsabteilung im ETH-Rat) in der Neuen Zürcher</p>
<p>Zeitung vom 22. September (S. 40):</p>
<p>Die Gesellschaft &#8211; für welche die Medien Sprachrohr und Forum bilden &#8211; ist immer Zielpublikum der</p>
<p>Wissenschaft und an der Wissenschaft teilhabende. Den Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft</p>
<p>sicherzustellen, war und ist daher eine zentrale Aufgabe.</p>
<p>IGW bemüht sich, Theologinnen und Theologen in Ausbildung ein Umfeld zur Verfügung zu stellen, in dem</p>
<p>die Verbindung  von Forschungsarbeit (= Fragen stellen und Fragen beantworten) und Leben</p>
<p>selbstverständlich ist. In meinen Augen ist das eine ausgezeichnete Voraussetzung dafür, das eigene</p>
<p>Forschen immer mehr als Dienstleistung zu sehen und zu gestalten.</p>
<p>Der ganze Artikel von Walter Leimgruber (1 Seite) steht auf der Seite des Nationalfonds zum Download</p>
<p>bereit: http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/horizonte/81/81_20_33_d.pdf</p>
<p>Das Magazin Horizonte erscheint viermal jährlich und kann gratis hier abonniert werden:</p>
<p>http://www.snf.ch/D/Aktuell/Horizonte/Seiten/Bestellung.aspx</p></div>
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		<title>Erfrischend neues aus dem Blätterwald</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/09/28/erfrischend-neues-aus-dem-blatter-wald/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2009/09/28/erfrischend-neues-aus-dem-blatter-wald/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 05:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chrigu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist es da, die 2. Ausgabe des "FROH - das Magazin"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Zugegeben, im christlichen Blätterwald gibt es, auch nicht mehr so viele Magazine wie auch schon&#8230; und von denen, die es gibt, stammen die meisten aus ein &#8211; zwei Verlagshäusern&#8230;.</p>
<p>Da ist es umso erfreulicher, die zweite Ausgabe des erfrischenden Magazins Namens FROH aus der Taufe zu heben.</p>
<p>Hier der Link zu <a title="FROH - Link zur Website" href="http://frohmagazin.de/" target="_blank">&#8220;FROH &#8211; das Magazin&#8221;</a>.</p>
<blockquote><p>FROH! ist ein Gesellschaftsmagazin, das besondere Ereignisse des Jahres aufgreift und sich neugierig auf die Fragen und Themen hinter diesen Anlässen einlässt. Die Beitragenden schenken dem Magazin nicht nur ihre Texte und Bilder, sondern dem Leser auch neue und überraschende Blickwinkel. Durch die sorgfältige Komposition von Beiträgen aus Kultur, Gesellschaft, Spiritualität und nachhaltigen Lebenskonzepten entsteht ein hochwertig gestaltetes Magazin, das nicht nur FROH! heisst, sondern auch froh macht.</p></blockquote>
<p>Ein Lese- und Anschaugenuss. Great job, <a title="Link zu den Machern von FROH" href="http://www.motoki-kollektiv.de/cms/news/froh-release-party.html" target="_blank">guys!</a></p>
<div class="shr-publisher-425"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F09%2F28%2Ferfrischend-neues-aus-dem-blatter-wald%2F' data-shr_title='Erfrischend+neues+aus+dem+Bl%C3%A4tterwald'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F09%2F28%2Ferfrischend-neues-aus-dem-blatter-wald%2F' data-shr_title='Erfrischend+neues+aus+dem+Bl%C3%A4tterwald'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Kirche der Zukunft: Fortschritt mit Rückspiegel</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/09/17/kirche-der-zukunft-fortschritt-mit-ruckspiegel/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2009/09/17/kirche-der-zukunft-fortschritt-mit-ruckspiegel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 12:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Peyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Ekklesiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Theologische Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach geeigneter Lektüre über die Kirche der Zukunft bin ich unerwartet fündig geworden. Gerade rechtzeitig brachte mir die Post die &#8220;Theologischen Beiträge&#8221; ins Haus. Besonders der Artikel von Hennecke über &#8220;Glänzende Aussichten&#8221; hat es mir angetan. Ich lege alles beiseite und vertiefe mich in den Aufsatz. Zwei Dinge faszinieren an diesem Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Auf der Suche nach geeigneter Lektüre über die Kirche der Zukunft bin ich unerwartet fündig geworden. Gerade rechtzeitig brachte mir die Post die &#8220;Theologischen Beiträge&#8221; ins Haus. Besonders der Artikel von Hennecke über &#8220;Glänzende Aussichten&#8221; hat es mir angetan. Ich lege alles beiseite und vertiefe mich in den Aufsatz.</p>
<p>Zwei Dinge faszinieren an diesem Beitrag von Hennecke:</p>
<ol>
<li> Eine Vision muss geklärt werden. Alle mögliche Visionen über die Zukunft der Kirche werden unreflektiert verbreitet und an den Mann und an die Frau gebracht. Hennecke macht sich die Mühe, klare Fragen an die Vision zu stellen, an eine Vision, die eigentlich eine Wiederherstellung alter Zustände darstellt. Vielleicht glorifizierter, unwirklicher und noch mehr in die Ferne gerückt.</li>
<li>Die Gestalt der Kirche der Zukunft muss sich nicht daran erinnern, was wir sind. Oder gar was wir einst waren und damit die Vergangenheit glorifizieren. Die Frage nach der Zukunft der Kirche orientiert sich daran, wie die Gestalt der Kirche aussehen wird.</li>
</ol>
<p>Im Originalton:</p>
<blockquote><p>Und so wird deutlich, dass hier wohl keiner von uns ohne eine Vision auskommt. Um Kirche zu gestalten, braucht es eine solche Vision. Die Frage ist nur, woran diese uns zutiefst anziehende und prägende Grunderfahrung orientiert ist. Damit gilt nicht nur das Wort aus dem Buch der Sprüche: &#8220;Ohne Vision verkommt das Volk&#8221; (Spr 27,11), sondern auch: &#8220;Mit welcher Vision verkommt das Volk?&#8221; Denn es kann ja sein, dass wir mit einer Vision umgehen, die nicht in unserer Zukunft liegt, sondern in unserer Vergangenheit. Und der Verdacht liegt nahe, dass wir unsere derzeitige Mangellage orientieren an einer Vision, die in der Vergangenheit liegt: einer Re-Vision gewissermaßen. (:244)</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich habe mich gefragt, wieso angesichts der Früchte, die es zweifellos gibt, wir doch immer wieder zurückschauen auf das, was war. Es hat mir unserer Vision zutun. Die Vision, die die meisten von uns prägt, die in die Kirche gehen, ist das, wie es war, und nicht, wie es wird. Und das ist immer stärker. Darum glaube ich nicht, dass wir schon über den Jordan ins verheissene Land gegangen sind, sondern ich glaube, dass wir zurzeit in diesem Übergang des Sterbens und Auferstehens stehen. Eine Kirchengestalt und mit ihr eine Generation des Volkes Gottes stirbt, sodass in ihrem Schutz ein neuer Beginn erfolgt, der eine ganz andere Kirchengestalt hervorbringt. (:246)</p></blockquote>
<p>Auf jeden Fall lohnt es sich, mit Geduld auf die Kirche der Zukunft hinzuarbeiten.</p>
<p>Lit: Hennecke, Christian 2009. Glänzende Aussichten &#8211; Wie die Kirche einfach wird: Erfahrungen zukünftiger Ekklesiogenesis. <em>ThBr 40</em>. S. 238-254.</p>
<p>Der ganze Artikel ist auf der <a href="http://www.brockhaus-interaktiv.net/html/thbe/index.htm" target="_blank">Seite der Theologischen Beiträge</a> als PDF herunterzuladen.</p>
<p>P.S. : An der IGW-Konferenz liegen Gratisexemplare der Theologischen Beiträge auf.</p>
<div class="shr-publisher-415"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F09%2F17%2Fkirche-der-zukunft-fortschritt-mit-ruckspiegel%2F' data-shr_title='Kirche+der+Zukunft%3A+Fortschritt+mit+R%C3%BCckspiegel'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F09%2F17%2Fkirche-der-zukunft-fortschritt-mit-ruckspiegel%2F' data-shr_title='Kirche+der+Zukunft%3A+Fortschritt+mit+R%C3%BCckspiegel'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pfarrer sind Mangelware</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/08/31/pfarrer-sind-mangelware/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2009/08/31/pfarrer-sind-mangelware/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 07:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Ziehli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarramt]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zum Start ins neue Studienjahr titel 20min.ch am Freitag, 28.8.09 mit den Zeilen: &#8220;Grassierender Pfarrermangel, leere theologische Fakultäten: Um das Image des Pfarrberufs war es schon besser bestellt&#8230;&#8221;, einen Artikel über Pfarrermangel. Verschiedene Promis aus dem schweizer Showbiz sollen für eine theologische Ausbildung zum Parrer/Pfarrerin geworben haben. Einige Auszüge aus dem Artikel: Ab 2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Passend zum Start ins neue Studienjahr titel 20min.ch am Freitag, 28.8.09 mit den Zeilen: &#8220;Grassierender Pfarrermangel, leere theologische Fakultäten: Um das Image des Pfarrberufs war es schon besser bestellt&#8230;&#8221;, einen Artikel über <a href="http://www.20min.ch/unterhaltung/news_bizarre/story/27421933" target="_blank">Pfarrermangel</a>. Verschiedene Promis aus dem schweizer Showbiz sollen für eine theologische Ausbildung zum Parrer/Pfarrerin geworben haben. Einige Auszüge aus dem Artikel:</p>
<ul>
<li>Ab 2011 wird der Pfarrermangel noch grösser, denn ab da bis etwa 2020 gehen die grossen Pfarrerjahrgänge in Pension</li>
<li>Im Magazin verweisen sie an mehreren Stellen auf die finanziellen Aussichten nach Abschluss des Theologiestudiums, aber auch auf die Eigenschaft des Pfarrberufes als krisensicherer Job.</li>
</ul>
<p>Das ist doch eine richtige Motivationsspritze für alle Theologiestudierenden!</p>
<p>Ob man zum Pfarrer taugt wird bei 20min.ch auch gleich über einen Quiz abgefragt. Viel Spass beim testen der &#8220;<a href="http://www.20min.ch/community/checkup/checkup.tmpl?testid=587" target="_blank">Pfarrerkompetenz</a>&#8220;.<br />
Das Quiz ist also nicht ganz ohne. Unsere neueinsteigenden Studierenden wurden sofort getestet und immerhin drei-viertel hat es geschafft alle 8 Fragen zu beantworten. Wenn das nicht verheissungsvoll ist?  <img src='http://blog.igw.edu/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="shr-publisher-396"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F08%2F31%2Fpfarrer-sind-mangelware%2F' data-shr_title='Pfarrer+sind+Mangelware'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F08%2F31%2Fpfarrer-sind-mangelware%2F' data-shr_title='Pfarrer+sind+Mangelware'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das missionale Pfarramt</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/08/17/das-missionale-pfarramt/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2009/08/17/das-missionale-pfarramt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 14:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Denken im Freien Fall]]></category>
		<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
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		<category><![CDATA[Pfarramt]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Gespräch über Frost und Hirschs Buch &#8220;Die Zukunft gestalten&#8221; erwähnte Jürgen Blunck, Vorstand von IGW Deutschland einen Artikel in dem er über das missionale Pfarramt geschrieben hat. Damals Anfang der 1990er war von &#8220;missional&#8221; selten die Rede. Auf Nachfrage hat er mir gestattet, seine Thesen hier zu veröffentlichen. Viel Freude bei diesem Blick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><em>In einem Gespräch über Frost und Hirschs Buch &#8220;Die Zukunft gestalten&#8221; erwähnte Jürgen Blunck, Vorstand von IGW Deutschland einen Artikel in dem er über das missionale Pfarramt geschrieben hat. Damals Anfang der 1990er war von &#8220;missional&#8221; selten die Rede. Auf Nachfrage hat er mir gestattet, seine Thesen hier zu veröffentlichen. Viel Freude bei diesem Blick in die Vergangenheit:</em></p>
<blockquote><p><strong>Vom PASTORALEN zum MISSIONALEN Pfarramt </strong></p>
<p>1. Das herkömmliche Pfarramt ist pastoraler Art. Es setzt den Glauben als gegeben voraus. Es sieht seine Aufgabe darin, die nötigen Dienstleistungen für den voraus-gesetzten Glauben zu bringen: Taufe &#8211; Unterricht &#8211; Trauung &#8211; Beerdigung. Dazu kommt noch für eine kleine Insidergruppe: Gottesdienst und evtl. einige Gruppen-angebote.</p>
<p>Dem entspricht auch die beamtenrechtliche Absicherung des Pfarramtes. Der Pfarrer hat sozusagen hoheitsrechtlichen Status bei seinen pastoralen Diensten.</p>
<p>Auch die Ausbildung in ihrer ersten und zweiten Phase setzt voraus, daß diese pastoralen Dienste immer gleichbleibend angefordert werden. Zwar sind in den letzten Jahrzehnten durchaus weitere Dienstleistungen (z.B. im klinisch-seelsorgerlichen oder im sozialen Bereich) hinzugekommen, für die dann auch eine erweiterte Ausbildung angeboten wird. Aber die Grundstruktur des Pfarramtes ist geblieben. Immer noch wird &#8211; auch bei erweitertem Dienstleistungsangebot &#8211; der Glaube vorausgesetzt.</p>
<p>2. Nun zeigt sich aber zunehmend, dass dieser Glaube, der die pastoralen Dienste nö-tig macht, weitgehend nicht mehr gegeben ist. Die Voraussetzungen für das pastorale Pfarramt, das wir seit dem Mittelalter aufgebaut haben, stimmen nicht mehr.</p>
<p>Die Stützpfeiler, aufgrund deren man &#8211; wenn auch immer mehr mit schlechtem Gewissen &#8211; behaupten konnte, daß der Glaube oder wenigstens ein gewisser Glaube vorauszusetzen sei, sind langsam aber sicher weggefallen: die christliche Erziehung im Elternhaus &#8211; die religiöse Sozialisation (schreckliches Wort!) in der Schule &#8211; ein kirchenfreundliches Klima in der Gesellschaft. Mag man das eine oder andere auch etwas verschieden beurteilen, so ist doch der Gesamttrend unbestritten.</p>
<p>Im Bild ausgedrückt: Die Pfarrer haben heute zunehmend weniger Schafe, die sie pastoral betreuen müssen, sie müssen sich diese Schafe erst zusammensuchen. Aber wir haben nur Hirten, die für eine zusammengebliebene Schafherde ausgebildet und motiviert sind, und kaum Hirten, die motiviert und befähigt sind, die verlorenen Schafe zu suchen und heimzuholen.</p>
<p>Wir brauchen also immer weniger pastorale Pfarrer, wir brauchen immer mehr einen neuen Typ von Pfarrer, den missionalen Typ. Und wir brauchen die Ausbildung und Motivierung dazu.</p>
<p>3. Eine zukunftsorientierte Kirche braucht in erster Linie ein missionales Pfarramt. Damit sollen die pastoralen Aufgaben nicht als überflüssig oder zweitrangig angesehen werden. Aber sie müssen eingeordnet werden in eine horizonterweiterte Sicht des Pfarramtes. Es müssen nicht nur die kirchennahen “Schäfchen” im Blick sein, sondern auch die kirchenfernen &#8211; eben die, bei denen Glaube nicht mehr oder noch nicht vorausgesetzt werden kann.</p>
<p>Das pastorale Pfarramt ist weitgehend pfarrerorientiert, das missionale Pfarramt dagegen ist “kunden”orientiert. Das pastorale Pfarramt ist dienstleistungsorientiert, das missionale dagegen ist glaubenweckend-orientiert. Das pastorale Pfarramt versucht, in Zeiten des kirchlichen Abwärtstrends noch möglichst viel zu bewahren, das missionale dagegen will Neuland gewinnen für eine Kirche im Morgen.</p>
<p>Für das missionale Pfarramt braucht der Pfarrer eine nicht weniger qualifizierte, aber doch eine andere Art von Ausbildung in beiden Phasen seiner Ausbildung. Alle Disziplinen der Ausbildung &#8211; exegetischer, kirchengeschichtlicher, systematischer und praktischer Art &#8211; müssen von dem Testament Jesu durchdrungen sein und auf dies Testament Jesu fokussiert werden: Gehet hin &#8211; macht zu Jüngern &#8211; seid meine Zeugen &#8211; wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch! Weil der Glaube nicht vorauszusetzen ist, hat Jesus uns dies Testament hinterlassen.</p>
<p>4. Für eine zukunftsorientierte Kirche reicht es nicht, wenn sie diesen missionalen Auftrag Jesu durch Spezialpfarrer (Evangelisten) und Spezialämter (Volksmissiona-rische Ämter) abzudecken versucht. Das reichte in einer Zeit, als die Schafe noch mehr oder weniger im Stall waren, sich dort nur in irgendwelchen Ecken herum-mümmelten anstatt sich an die Stallordnung zu halten.</p>
<p>Wir brauchen nicht einzelne Personen, wir brauchen das normale Pfarramt, das missional orientiert sein muß. Warum? Der Pfarrer vor Ort und in der Gemeinde hat immer noch erheblich mehr Einfluß auf das Leben der Gemeinde als Kirchenleitung und Spezialpfarrer zusammen. Wenn er nicht die neue Aufgabe erkennt und annimmt, werden es andere außerhalb der Kirche tun &#8211; und tun es jetzt schon.</p>
<p>Die Kirchenleitungen können für eine solche Neuorientierung vom pastoralen Pfarramt zum missionalen Pfarramt die Signale setzen und die Rahmenbedingungen ind er Ausbildung und Begleitung schaffen &#8211; wenn sie es wollen.</p>
<p>Jürgen Blunck<br />
(geschrieben 1994)</p></blockquote>
<pre style="text-align: left; "></pre>
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