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	<title>Der IGW-Blog&#187; Christologie</title>
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	<description>Theologie für Mensch, Kirche, Gesellschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 07:34:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>„Jesus ist und bleibt ein Unruhestifter“</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 15:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Was würde Jesus tun, wenn er heute wieder als Mensch auf dieser Erde leben würde? Hätte er eine eigene Homepage mit der Adresse www.jesus.com? Wäre immer erreichbar dank seines Handys und des ISDN-Anschlusses? Würde er seine Botschaften per Fax und Email verbreiten? Nicht nur ich habe mich mit der Frage „What would Jesus do&#8221; auseinander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Was würde Jesus tun, wenn er heute wieder als Mensch auf dieser Erde leben würde? Hätte er eine eigene Homepage mit der Adresse www.jesus.com? Wäre immer erreichbar dank seines Handys und des ISDN-Anschlusses? Würde er seine Botschaften per Fax und Email verbreiten?</p>
<p>Nicht nur ich habe mich mit der Frage „What would Jesus do&#8221; auseinander gesetzt, sondern auch zahlreiche Magazine und Zeitschriften durchgeforstet. Bei der Suche nach brauchbaren Artikeln zu diesem Thema ist mir aufgefallen, wie populär Jesus heute noch ist. Es gab fast keine Zeitschrift, die ihm nicht einen Bericht zur Jahrtausendwende widmete. Nicht alle waren positiv, einige nur historische Abhandlungen, viele berichteten nicht sehr schmeichelhaft und ziemlich verallgemeinernd über die Taten der Kirche und deren Mitglieder.</p>
<p><em>„Das zweite Jahrtausend nach Christi Geburt geht dem Ende zu. Und siehe da, der, mit dem alles begann, ist auch heute noch einer der einflussreichsten und berühmtesten Männer dieser Welt.“</em> weiss das NZZ Folio in der Dezemberausgabe des letzten Jahres zu berichten: <em>„Und weil in seinem Namen Raubzüge und Kriege geführt wurden – als Märtyrer blieb Jesus nicht allein. ‚An ihren Früchten soll man sie erkennen‘, sagt die Bibel. Aber bekommt ein Religionsgründer tatsächlich immer die Jünger, die er verdient?“</em> fragt die Aurorin Ursula von Arx kritisch weiter. Im Schweizerischen Nachrichtenmagazin Facts erschien Ende Mai 1999 ein Artikel mit dem Titel ‚2000 Jahre Verrat und Missbrauch‘. Ekkehard Stegemann, Professor der Theologie in Basel, sagte zu diesem Thema: <em>„Vermutlich würde Jesus sich darüber mokieren, dass die Kirche die Hoffnung auf das Reich Gottes aufgegeben hat und sich selber an diese Stelle des Reiches gesetzt hat.&#8221;</em> Der Schluss, den Facts daraus zieht, ist folgender: <em>„Die Christen sind Jesus und seinem Liebesgebot nicht nachgefolgt. Das ist die Bilanz nach 2000 Jahren.“</em> Ein hartes Urteil.</p>
<p>Adolf Holl, entlassener Kaplan, Kirchenkritiker und österreichischer Schriftsteller, fragte in einem Interview des Brückenbauers: <em>„Sind wir nicht einfach zu fett, um Gott zu uns durchkommen zu lassen?“</em> Auf die Frage, was Jesus über das Geld sagen würde, antwortete derselbe: <em>„Dieser Jesus-Impuls, sein Leben für die Brüder und Schwestern hinzugeben, ist ein Stachel im Fleisch der christlich geprägten Gesellschaften. Wir haben 2000 Jahre hinter uns und haben gesehen, dass nur radikale Eliten diesen Jesus-Impuls in Tat umgesetzt haben &#8211; zum Beispiel eben Franz von Assisi. Die Kirchen stecken bis zum Hals in den Aktien drinnen &#8211; gezwungenermassen. Sie sollten bloss nicht am falschen Ort investieren. Die Bischöfe brauchen Geld, um die Dächer ihrer Kathedralen zu renovieren. Dies anzuprangern liegt mir fern. Nur spürt man im Christentum immer eine Spannung zwischen den alltäglichen Notwendigkeiten und dem Blick auf den Gekreuzigten. Dieser Stachel im Fleisch erzeugt nicht nur Unbehagen, sondern auch eine Dynamik, die die Entwicklung der Gesellschaft vorantreibt. Der christliche Motor ist immer noch da!&#8221;</em></p>
<p>Ob den heutigen Christen die rechte ‚Inbrunst‘ fehle, fragt der Brückenbauer weiter. Adolf Holl meint dazu: <em>„Es fehlt ihnen die Wucht und die Kraft. Ich fühle mich an einen Hühnerhof erinnert. Manchmal wird mit den Flügeln geschlagen und damit Staub aufgewirbelt. Dann fangen sie wieder an, ihre Körner zu picken, denn fliegen können sie ja nicht. Gackern können sie.&#8221;</em></p>
<p>Christian Waefler, Redakteur des Brückenbauers, schrieb in der Dezemberausgabe: <em>„Die Botschaft Christi ist immer noch hochaktuell.&#8221;</em> In derselben Ausgabe sagte Holl: <em>„Jesus ist kein Baldrian für gestresste Wohlstandsbürger. Er ist und bleibt ein Unruhestifter. Seine Botschaft ist aktuell, aber auch unbequem.&#8221;</em> Weiter meinte er: <em>„Jesus war ein sozialer Aussenseiter und wäre es auch heute noch. Für ihn würde es keinen Sinn machen, dass die Reichen noch reicher werden, während die andern um ihre Arbeit bangen müssen.&#8221;</em> Zum Thema Abtreibung meinte der Schriftsteller: <em>„Vielleicht würde der Sohn Gottes wieder sagen: ‚Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.‘&#8221;</em> Für Adolf Holl ist Jesus immer noch der &#8220;Leitstern&#8221;. Zitat: <em>&#8220;Die US Library of Congress führt 17239 Buchtitel über Jesus Christus. Und da soll noch jemand sagen, er habe ausgedient.&#8221;</em></p>
<p>Ernst Sieber, Obdachlosenpfarrer aus Zürich, sagte in einem Interview: <em>„Jesus würde immer noch mit den Leuten, besonders mit den Aussenseitern, ‚zusammen hocken‘. Er hat nie gesagt, dass du zuerst Christ sein musst, damit du mit ihm aus dem gleichen Teller löffeln kannst, er würde dir einfach den Löffel reichen.&#8221;</em></p>
<p>Albert Ziegler, Jesuit und Unternehmensberater, zum Thema: <em>„Jesus würde sich wieder auf die Seite der Armen stellen. Und das heisst nicht nur auf die Seite der finanziell Armen. Die Option der Armen zeigt sich in der Forderung nach gerechten sozialen Strukturen.&#8221;</em></p>
<p>Die Meinungen über Jesus gehen auseinander, die Artikel sind so verschieden wie ihre Autoren, viele schrieben negative, populistische Berichte. Aber das ist eigentlich nebensächlich, denn im Endeffekt geht es darum, dass das Thema ‚Jesus‘ noch lange nicht abgeschlossen ist, und es auch nie sein wird. Man kann nicht einfach an ihm vorbei gehen: „Jesus ist und bleibt ein Unruhestifter. Seine Botschaft ist aktuell, aber auch unbequem.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Nachwort: </span><br />
Dieser Artikel wurde vor bald 12 Jahren von Sara Trummer verfasst (1999). Ich habe ihn im Jahr 2000 als Pastor in unserer Gemeindezeitschrift veröffentlicht. Abgesehen von ein paar technischen Veränderungen (ISDN, Fax statt Internet, Web und SMS) ist er nach wie vor hochaktuell!</p>
<p>Das ist irgendwie faszinierend und gleichzeitig auch ernüchternd. Könnte es sein, dass sich trotz aller Veränderungen und Aktionen, die in den letzten Jahren ins Land gingen, an den wesentlichen Punkten gar nicht so wahnsinnig viel geändert hat? Die Aussagen von 1999 fordern mich jedenfalls grundsätzlich und existentiell heraus: <em>„Vermutlich würde Jesus sich darüber mokieren, dass die Kirche die  Hoffnung auf das Reich Gottes aufgegeben hat und sich selber an diese  Stelle des Reiches gesetzt hat.&#8221;</em> oder: <em>&#8220;Dieser Jesus-Impuls, sein Leben für die Brüder und Schwestern  hinzugeben, ist ein Stachel im Fleisch der christlich geprägten  Gesellschaften. Wir haben 2000 Jahre hinter uns und haben gesehen, dass  nur radikale Eliten diesen Jesus-Impuls in Tat umgesetzt haben &#8211; zum  Beispiel eben Franz von Assisi.&#8221; </em>und viele andere Zitate sind aktuell und unbequem. Welche Antworten finden wir als Christen im 21. Jh. auf die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen? Berühren sie uns überhaupt? Interessieren sie uns? Man könnte auch fragen: Wer ist Jesus für uns heute? Was bedeutet ein Leben mit Jesus Christus für uns heute? Oder ganz einfach: Was würde Jesus tun, wenn er an unserer Stelle heute hier auf dieser Erde leben würde?</p>
<p>Ich bin gespannt auf die Antworten, die wir auf diese Fragen finden bzw. welche unsere Leben auf diese Fragen geben. Und ich hoffe, dass Jesus uns keine Ruhe lässt, bis wir eine passende Antwort gefunden haben, denn das sind wir dieser Welt schlicht schuldig. Schliesslich nennen wir uns Christen und tragen seinen Namen.</p>
<div class="shr-publisher-872"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F04%2F27%2F%25e2%2580%259ejesus-ist-und-bleibt-ein-unruhestifter%25e2%2580%259c%2F' data-shr_title='%E2%80%9EJesus+ist+und+bleibt+ein+Unruhestifter%E2%80%9C'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F04%2F27%2F%25e2%2580%259ejesus-ist-und-bleibt-ein-unruhestifter%25e2%2580%259c%2F' data-shr_title='%E2%80%9EJesus+ist+und+bleibt+ein+Unruhestifter%E2%80%9C'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>13 Thesen zur missionalen Christologie</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2011/03/10/13-thesen-zur-missionalen-christologie/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2011/03/10/13-thesen-zur-missionalen-christologie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 10:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christologie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gemeinde kann nicht anders, als inkarnatorisch und praktisch Teil der sie umgebenden Lebenskultur zu werden. Dabei lässt sie sich nicht von der vorherrschenden Kultur, sondern vom Reich Gottes bestimmen. Ihr Handeln und Reden hat somit auch prophetisch-kritischen Charakter. So lautet die letzte von 13 Thesen zur missionalen Christologie, mit denen wir die Diskussion der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><blockquote><p>Die Gemeinde kann nicht anders, als inkarnatorisch und praktisch Teil der sie umgebenden Lebenskultur zu werden. Dabei lässt sie sich nicht von der vorherrschenden Kultur, sondern vom Reich Gottes bestimmen. Ihr Handeln und Reden hat somit auch prophetisch-kritischen Charakter.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.igw.edu/index.php?eID=tx_mm_bccmsbase_zip&amp;id=5787042164d78a162ed484" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-807" title="13 Thesen Titelblatt" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2011/03/13-Thesen-Titelblatt-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>So lautet die letzte von 13 Thesen zur missionalen Christologie, mit denen wir die Diskussion der missionalen Theologie weiterführen wollen. Wir sind davon überzeugt, dass <strong>jede kirchliche oder persönliche Erneuerung ihre Grundlage in der Beschäftigung mit Jesus Christus</strong> hat. Auch die Theologie hat dort zu beginnen.</p>
<p><strong>„Wer ist dieser Jesus Christus? Wer ist er für uns heute? Und: Was bedeutet ein Leben mit Jesus Christus heute?“</strong> Bei diesen Fragen Dietrich Bonhoeffers setzen die Thesen an, um anschliessend die Bedeutung einer missionalen Christologie aus drei Perspektiven zu beleuchten: systematisch-theologisch, neutestamentlich und praktisch-theologisch. Das Ergebnis ist als Beitrag an eine weiterführende Diskussion zu verstehen und als Ausdruck der Überzeugung, dass die missionale Theologie ihre Kraft und Wirkung in jeder Form von Kirche und an jedem Ort entwickeln soll, an dem Menschen das <strong>Grundanliegen der Kirche Jesu</strong> umsetzen wollen: <strong>Gottes Auftrag in dieser Welt zu leben.</strong></p>
<p>Die 13 Thesen entstanden im Rahmen eines Think-Tanks im Januar 2011 und basieren auf der Vorarbeit von <a href="http://www.aschoff-net.de/Willkommen.html" target="_blank">Dr. Peter Aschoff</a>, <a href="http://h1.netznacht.com/drupal/?q=node/6" target="_blank">Dr. Rainer Ebeling</a> und <a href="http://www.journeyfiles.de/" target="_blank">Björn Wagner</a>. Du kannst sie <a href="http://www.igw.edu/no_cache/downloads/detailansicht/details/13_thesen_zur_missionalen_christologie__893/liste/0/" target="_blank">hier</a> als PDF herunterladen oder über <a href="mailto:info@igw.edu">info@igw.edu</a> kostenlose gedruckte Exemplare bestellen.</p>
<div class="shr-publisher-806"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F03%2F10%2F13-thesen-zur-missionalen-christologie%2F' data-shr_title='13+Thesen+zur+missionalen+Christologie'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F03%2F10%2F13-thesen-zur-missionalen-christologie%2F' data-shr_title='13+Thesen+zur+missionalen+Christologie'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Think-Tank &#8220;Missionale Christologie&#8221; im Rückblick</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2011/01/27/think-tank-missionale-christologie-im-ruckblick/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 15:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christologie]]></category>
		<category><![CDATA[Think-Tank]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche lud IGW zu einem weiteren Think-Tank ein. (Die Ergebnisse des ersten sind hier herunterzuladen.) Diesmal ging es um die missionale Christologie und um das Ziel, die Gedanken dazu in fassbare Thesen zu giessen. (Mehr im Artikel auf Livenet.) Bevor das Ergebnis der Denkarbeit in einigen Wochen veröffentlicht wird und dann zur breiteren Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Letzte Woche lud IGW zu einem weiteren Think-Tank ein. (Die Ergebnisse des ersten sind <a href="http://www.igw.edu/index.php?eID=tx_mm_bccmsbase_zip&amp;id=13187626734d41884577811">hier</a> herunterzuladen.) Diesmal ging es um die missionale Christologie und um das Ziel, die Gedanken dazu in fassbare Thesen zu giessen. (Mehr im Artikel auf <a href="http://www.livenet.ch/themen/kirche_und_co/christliches_gemeindeleben/evangelisation/182281-jesus_wie_er_leibt_und_lebt_heute.html" target="_blank">Livenet</a>.) Bevor das Ergebnis der Denkarbeit in einigen Wochen veröffentlicht wird und dann zur breiteren Diskussion steht, habe ich die teilnehmenden IGW-Mitarbeiter um einen kurzen Rückblick auf den Think-Tank 2011 gebeten:</p>
<blockquote><p>„Das waren zwei interessante Tage unter Theologen, die sich über missionale Christologie nicht nur Gedanken machen wollten, sondern auch ein paar aussagekräftige Thesen erarbeitet haben. Die Thesen sollen Anstoss geben, weiterzudenken und zu handeln. Einmal mehr habe ich gesehen und erlebt, dass gemeinsames Arbeiten kreativer und erfolgreicher ist, als es eine Einzelarbeit je sein kann.“</p>
<p>(Hans-Jörg Strahm, Studienleiter Bern/Burgdorf)</p>
<p>&#8220;Theologisieren im freien Fall erwies sich einmal mehr als sehr fruchtbar und konstruktiv. <span id="more-762"></span>Das gemeinsame Nachdenken in Freiheit und gegenseitiger Wertschätzung ist ein besonderes Privileg und zeigt auch, dass theologische Arbeit Begegnung ist. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Think-Tank zum Thema missionale Pneumatologie.&#8221;</p>
<p>(Fritz Peyer-Müller, Rektor)</p>
<p>&#8220;Die beiden Tage als Moderator und Leiter zu gestalten, war für mich ein Vorrecht: 20 Leitungspersönlichkeiten miteinander denken, reden, lachen, diskutieren, essen, trinken und feiern zu sehen und zu hören &#8211; und dabei zu erleben, dass Jesus mitten drin dabei ist – das ist ein Think-Tank (Denkwerkstatt) nach meinem Geschmack. Das zweite faszinierende Element war die Erkenntnis, wieviel zustande kommt, wenn Menschen kooperieren und gemeinsam an etwas arbeiten.</p>
<p>Inhaltlich bin ich einmal mehr neu bewegt und herausgefordert worden durch eine ganz einfache und grundlegende Frage: Wer ist dieser Jesus Christus? Wer ist er für mich persönlich? Wer ist er für uns heute? Und: Was bedeutet ein Leben mit Jesus Christus heute?</p>
<p>„Die Neuentdeckung von Jesus in der missionalen Theologie stellt unser Leben und unseren Glauben auf die Probe“, schrieb Manfred Kiener, idea-Redaktor, in seinem Bericht über den letzten Think-Tank – und ich würde noch ergänzen: „und (möglicherweise) auf den Kopf.“</p>
<p>Wenn wir die Zukunft der Kirche gestalten wollen, dann besteht unsere erste und primäre Aufgabe darin, immer wieder neu dafür zu sorgen und sicherzustellen, dass Jesus Christus die lebendige und bestimmende Mitte ist und bleibt. Die Kirche muss immer wieder zurück zu Jesus, sich von neuem auf ihn einlassen und dabei den Mut aufbringen, die gegenwärtige christliche Religion auf ihre Verbindung zur Person, der Lehre und dem Leben von Jesus Christus hin zu prüfen. Nur so ist eine wahre und grundlegende Erneuerung möglich.</p>
<p>Diese Erneuerung beginnt bei mir persönlich, in meinem Sein, Denken und Handeln, mitten im Leben, im Alltag. Sie ist zugleich Geschenk und Herausforderung, Angebot und Anfrage: Ist Jesus Christus die lebendige und bestimmende Mitte meines Lebens (geblieben)? Sein erlösendes Handeln und seine befreiende Präsenz sind mitten in unserem Leben erfahrbar, auch beim Abendprogramm eines Think-Tanks beispielsweise.&#8221;</p>
<p>(Michael Girgis, Bereichsleiter BA, Co-Rektor)</p></blockquote>
<p>Die Veröffentlichung der erarbeiteten Thesen ist für April geplant.</p>
<div class="shr-publisher-762"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F01%2F27%2Fthink-tank-missionale-christologie-im-ruckblick%2F' data-shr_title='Think-Tank+%22Missionale+Christologie%22+im+R%C3%BCckblick'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F01%2F27%2Fthink-tank-missionale-christologie-im-ruckblick%2F' data-shr_title='Think-Tank+%22Missionale+Christologie%22+im+R%C3%BCckblick'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die christologische Begründung (2/2)</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/07/09/die-christologische-begrundung-22/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2009/07/09/die-christologische-begrundung-22/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 19:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
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		<category><![CDATA[missionale Gemeinde]]></category>
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		<description><![CDATA[„Missionale Theologie findet dort statt, wo in der Kraft des Heiligen Geistes das Evangelium von Jesus Christus und der Ruf zum Glauben verkündet, wo Gewalt eingedämmt, soziale Gerechtigkeit geübt, aus Armut und Unterdrückung befreit und Menschen zu Würde verholfen wird (Lk 4,18-19; Mt 10,6-8).“ Im März 2009 hat IGW „12 Thesen zur missionalen Theologie“ veröffentlicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><em>„Missionale Theologie findet dort statt, wo in der Kraft des Heiligen Geistes das Evangelium von Jesus Christus und der Ruf zum Glauben verkündet, wo Gewalt eingedämmt, soziale Gerechtigkeit geübt, aus Armut und Unterdrückung befreit und Menschen zu Würde verholfen wird (Lk 4,18-19; Mt 10,6-8).“</em></p>
<p>Im März 2009 hat IGW „12 Thesen zur missionalen Theologie“ veröffentlicht, die seither rege diskutiert werden. Viele fragen sich: „Was bedeutet dieser Satz für mein persönliches Leben und für das meiner Kirche / meiner Gemeinschaft / meines Werkes?“ Der nachfolgende Post in ein Gastbeitrag von Wilhelm Risto, Karin Rutschi und Roman Zurbrügg, der sich mit der obigen These (8/12) auseinandersetzt.</p>
<p>Wir diskutieren die These anhand eines Fallbeispieles. Schilderung der Situation:</p>
<p>Eine Frau verdiente ihren Lebensunterhalt indem sie sich prostituierte und leidet heute an einer tödlichen Krankheit. Angesichts ihrer Krankheit macht sie sich nun Gedanken über den Tod. Dazu kommen die Sorgen über ihre hohe Verschuldung. Isoliert von der Gesellschaft verzweifelt die Frau mit ihren überwältigenden Herausforderungen an ihrer Einsamkeit. Via Internetseelsorge lernt sie eines unserer Gruppenmitglieder kennen. Unsere Frage ist: Wie können wir ihr helfen? Wie ist Hilfe in dieser Situation von der missionalen Theologie her zu verstehen?</p>
<p>Mit einer besonderen Sicht für die seelische Not, würde ich mich z. B. ausschliesslich darum bemühen, dass die Frau ihr Leben Jesus übergibt, indem ich ihr in der Kraft des Heiligen Geistes verbal das Evangelium von Jesus Christus verkündige, sie zum Bekennen ihrer Sünden, und zum Annehmen des Geschenkes des ewigen Lebens führe und ihr im Namen Jesu die Vergebung ihrer Sünden zuspreche. Die soziale Not würde ich dabei vielleicht vernachlässigen. Mit einer besonderen Sicht für die soziale Not würde ich mich z. B. um die Sanierung ihrer Schulden kümmern, sie regelmässig besuchen und allgemein ihre Lebensumstände zu optimieren versuchen. Die Heilung ihrer Seele durch die Verkündigung des Evangeliums würde ich dabei vielleicht vernachlässigen. Missionale Theologie verstehen wir nun als die praktische Verbindung der soeben beispielhaft beschriebenen Paradigmen. Missionale Theologie kümmert sich also nicht entweder um die eine oder andere Not, sondern sowohl um die eine als auch um die andere!</p>
<p>Für unsere Gemeinden bedeutet dieses Bewusstsein folgendes: Wenn wir uns bisher um die Gaben des Geistes bemüht und sie ausgeübt haben, dann tun wir das auch weiterhin. Wenn nicht, dann beginnen wir damit. Denn Gottes Mission geschieht seiet Pfingsten durch Nachfolger Jesu, welche mitten in der Not dieser Welt durch die Kraft des Heiligen Geistes in Wort und Tat das Reich Gottes verkündigen und ausdehnen. Wo in unseren Gemeinden bisher die Gläubigen darin zugerüstet wurden, auch selber das Evangelium mit Worten zu verkündigen, soll dies auch weiterhin geschehen. Wo nicht, gilt es, dies zu fördern. Wo in unseren Gemeinden bisher die Gläubigen darin zugerüstet wurden, durch konkretes Handeln und Agieren Gottes Reich auszudehnen, soll dies auch weiterhin geschehen. Wo nicht, gilt es dies zu fördern. Missionale Theologie fördert in unseren Gemeinden ein missionales Selbstverständnis, indem das volle Evangelium verkündet, ein Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes angestrebt und geübt, das Evangelium von Jesus Christus durch alle Gläubigen verkündet und gleichzeitig mit entsprechenden Taten und Aktionen Gottes Reich ausgedehnt wird.</p>
<p>Fazit: Missionale Theologie muss sich in der Gemeinde in praktischer Förderung eines missionalen Lebensstils äussern.</p>
<div class="shr-publisher-332"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F07%2F09%2Fdie-christologische-begrundung-22%2F' data-shr_title='Die+christologische+Begr%C3%BCndung+%282%2F2%29'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F07%2F09%2Fdie-christologische-begrundung-22%2F' data-shr_title='Die+christologische+Begr%C3%BCndung+%282%2F2%29'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Die christologische Begründung (1/2)</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/06/12/die-christologische-begrundung-12/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 12:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christologie]]></category>
		<category><![CDATA[missional]]></category>

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		<description><![CDATA[„Jesus Christus ist das Zentrum der Heiligen Schrift. Jesus Christus als wahrer Gott und wahrer Mensch, sowie als Lehrer und Prophet ist massgebend für eine missionale Theologie, für die christliche Lebensführung und für das Leben der Kirche und ihre Mission in der Welt.“ „Was bedeutet dieser Satz für mein persönliches Leben und für das meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><em>„</em><em>Jesus Christus ist das Zentrum der Heiligen Schrift. Jesus Christus als wahrer Gott und wahrer Mensch, sowie als Lehrer und Prophet ist massgebend für eine missionale Theologie, für die christliche Lebensführung und für das Leben der Kirche und ihre Mission in der Welt.“</em></p>
<h3><em> </em></h3>
<p>„Was bedeutet dieser Satz für mein persönliches Leben und für das meiner Kirche / meiner Gemeinschaft / meines Werkes?“ Der nachfolgende Post in ein Gastbeitrag von Tobias Bausch, Tanja Bühler und Emanuel Koller, der sich mit der obigen These (7/12) und dieser Fragestellung auseinandersetzt.</p>
<p><strong><em>„</em><em>Gleichwie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch“ </em><em>(Joh. 20.21).</em></strong></p>
<h3><em> </em></h3>
<p>Die Frage die wir uns immer wieder stellen wollen, wo sendet mich Gott hin? Jesus Christus war in erster Linie zu den Juden gesandt, und erfüllte den Auftrag für die ganze Welt. Die grosse Herausforderung besteht für uns Gläubigen darin, das Himmelreich Gottes in unserem Umfeld ganzheitlich zu leben.</p>
<p>Jesus hat es uns vorgelebt: Er hat es geschafft, das Himmelreich im Leben zu integrieren, er predigte und lehrte das Reich Gottes überall worin er seinen Auftrag sah. Er war sich seinem Auftrag allezeit bewusst und passte sich den schlechten Angewohnheiten der Welt nie an. Nie verfiel er den Versuchungen Satans. Das gleiche erwartet Jesus von uns, indem er sagte: <em>„Friede euch! Gleichwie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch“ (Joh. 20.21).</em></p>
<h3><em> </em></h3>
<h3><em>„</em><em>Man muß Gott mehr gehorchen als Menschen“</em><em> (Apg. 5.29).</em><em> </em></h3>
<p>Eine solche Sendung kann im Leben nur Realität werden, wenn in unserem Alltag Jesus ins Zentrum Rücken kann und unseren Körper, Seele und den Geist auf ihn ausgerichtet ist. Die Schwierigkeit besteht darin, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen. Ohne den Erwartungen aus unserem Umfeld gerecht werden zu müssen. Jesus sagte selber von sich:</p>
<p><em>“Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ (Joh 5,19)</em><em> </em></p>
<p>Gerade diesem Auftrag wurde Jesus vollumfänglich gerecht. Wie viel mehr sind wir auf den Vater angewiesen. Wir können nichts von uns aus machen, was geistliche Frucht bringt. Jesus hat uns seinen Beistand zurückgelassen.</p>
<h3>Beistand</h3>
<p>Jesus lässt uns nicht alleine zurück mit dem Auftrag. Er hilft uns und bevollmächtigt uns im Geist zu leben und den Dienst zu erfüllen. Durch den Geist Gottes haben wir die Beziehung zu Gott und zur Welt im Ausgleich. Nur durch den Heiligen Geist können wir eine gesunde Beziehung zu Gott in dieser Welt führen. Der Geist führt uns in die Beziehung, eine innige Freundschaft zu Gott und gibt uns den rechten Blick für die Welt in der wir leben. Im Jesaja lesen wir eine Verheissung, die wir in Anspruch nehmen können.</p>
<p><em>„Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat.Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen.“</em><em> </em><em>(Jes. 61.1)</em><em> </em></p>
<div class="shr-publisher-310"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F06%2F12%2Fdie-christologische-begrundung-12%2F' data-shr_title='Die+christologische+Begr%C3%BCndung+%281%2F2%29++'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F06%2F12%2Fdie-christologische-begrundung-12%2F' data-shr_title='Die+christologische+Begr%C3%BCndung+%281%2F2%29++'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>12 Thesen zur missionalen Theologie</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/03/10/12-thesen-zur-missionalen-theologie/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 12:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Ziehli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ekklesiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindebau]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[missional]]></category>

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		<description><![CDATA[IGW denkt im laufenden Studienjahr intensiv über die missionale Theologie nach.  Im Rahmen der IGW-Konferenz haben wir öffentlich, an Weiterbildungstagen für Mitarbeitende intern diskutiert. In drei Ausgaben des Magazins VISION haben wir zu zeigen versucht, wie missionale Theologie Gemeinde und Christenleben fördert.  Die Referate, Diskussionen und Artikel münden nun in die vorliegenden Thesen. Wir verstehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignright size-full wp-image-132" title="090310-12-thesen-cover" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2009/03/090310-12-thesen-cover.jpg" alt="090310-12-thesen-cover" width="200" height="285" />IGW denkt im laufenden Studienjahr intensiv über die missionale Theologie nach.  Im Rahmen der IGW-Konferenz haben wir öffentlich, an Weiterbildungstagen für Mitarbeitende intern diskutiert. In drei Ausgaben des Magazins VISION haben wir zu zeigen versucht, wie missionale Theologie Gemeinde und Christenleben fördert.  Die Referate, Diskussionen und Artikel münden nun in die vorliegenden Thesen.</p>
<p>Wir verstehen die Thesen als engagierten Beitrag an eine weiterführende Diskussion. Wir sind überzeugt, dass die missionale Theologie ihre Kraft und ihre Wirkung in jeder Form von Kirche entfalten kann. Sie wird Veränderungen in der theologischen Arbeit, im Leben und Denken sowie im Glauben und Handeln der Christen auslösen. Es geht um das Grundanliegen der Kirche Jesu: Gottes Auftrag in dieser Welt zu leben.</p>
<p><strong>Die Grundlage der missionalen Theologie</strong></p>
<p>1. Missionale Theologie weiss sich einer umfassenden biblischen Grundlage verpflichtet. Sie gründet auf Leben und Werk von Jesus Christus, auf dem Missionsbefehl (Mt 10, Mt 28, Mk 16, Lk 24, Apg 1) und auf dem Alten Testament.</p>
<p>2. Missionale Theologie ist eine Theologie der aktiven Teilnahme an Gottes Schöpfungs- und Erlösungshandeln. Damit die christliche Mission in einer leidenden Welt bedeutsam ist, muss die Kirche auf die aktuellen Fragen und Nöte ihres Umfeldes eingehen.</p>
<p>3. Missionale Theologie nimmt die Tatsache ernst, dass Gott die Welt liebt (Joh 3,16) und ihre umfassende Erlösung und Wiederherstellung zum Ziel hat. Sie ist dem Rettungshandeln Gottes verpflichtet, indem sie den Menschen durch die Bindung an die Person Jesu in die ursprüngliche Schöpfungsordnung hineinführt, in der die Fülle des Lebens zu finden ist.</p>
<p>4. Missionale Theologie versteht den Begriff der Bibeltreue umfassend. Sie strebt ein Gleichgewicht von Wort und Tat (Orthodoxie und Orthopraxis) an und misst die Treue zur Bibel nicht nur am Festhalten an der Wahrheit, sondern auch an der Fähigkeit, das Evangelium in der Welt zu inkarnieren.</p>
<p>5. Missionale Theologie setzt grenzüberschreitende Lernbereitschaft voraus. Sie hört auf die Brüder und Schwestern in unseren Kirchen sowie auf unsere Brüder und Schwestern in der Zweidrittelwelt, die durch ihre ganzheitliche Denkweise den Weg zu einer missionalen Theologie vorgezeichnet haben.</p>
<p>6. Missionale Theologie dient der Anbetung Gottes. Mission geschieht, weil Gott noch nicht überall angebetet wird, und sie geschieht bis zur Wiederkunft Jesu und der endgültigen Aufrichtung der Herrschaft Gottes. Die unterschiedlichsten Aktivitäten fördern die Anbetung Gottes: die Sorge um die Schöpfung, die es zukünftigen Generationen erlaubt, in ihr die Herrlichkeit Gottes zu erkennen; Entwicklungshilfe als Hinweis auf den suchenden Gott, der ganzheitliches Heil will; Kunst und Kultur, die Gottes Weisheit und Schönheit widerspiegeln.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Die christologische Begründung</strong></p>
<p>7. Jesus Christus ist das Zentrum der Heiligen Schrift. Jesus Christus als wahrer Gott und wahrer Mensch sowie als Lehrer und Prophet ist massgebend für eine missionale Theologie, für die christliche Lebensführung, das Leben der Kirche und ihre Mission in der Welt.</p>
<p>8. Missionale Theologie findet dort statt, wo in der Kraft des Heiligen Geistes das Evangelium von Jesus Christus und der Ruf zum Glauben verkündet, wo Gewalt eingedämmt, soziale Gerechtigkeit geübt, aus Armut und Unterdrückung befreit und Menschen zu Würde verholfen wird (Lk 4,18-19; Mt 10,6-8).</p>
<p><strong>Die ekklesiologischen Auswirkungen</strong></p>
<p>9. Eine für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts relevante Kirche ist eine Kirche, die sich als Manifestation des Reiches Gottes begreift und entsprechend handelt.</p>
<p>10. Die wichtigste Aufgabe der Kirche ist die Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes und seinem gekreuzigten und auferstandenen König Jesus. Die Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat auf der ganzen Welt ist ein heilsgeschichtliches Muss (Mk 13,10).</p>
<p>11. Frieden und Gerechtigkeit sind den alttestamentlichen Propheten gemäss ein Hauptmerkmal des Reiches Gottes. In der Kirche bildet sich dieses Reich zeichenhaft ab, und darum gehört der Einsatz für Frieden und soziale Gerechtigkeit zum Auftrag der Kirche (Jes 2,2-4; 42,1-4; Mt 5,9; Röm 14,17).</p>
<p>12. Die Kirche kann ihren Auftrag nur erfüllen, wenn sie sich als Alternative zu gottfeindlichen und lebenszerstörerischen Tendenzen in der Gesellschaft versteht. Als Kontrastgesellschaft kann sie umfassend und glaubhaft göttliches Heilshandeln veranschaulichen und zugänglich machen und so die Gesellschaft tiefgreifend verändern.</p>
<p><strong>Begriffsklärungen</strong></p>
<p>Zum besseren Verständnis klären wir einige wichtige Begriffe:</p>
<p>Missional: Dieser Begriff umschreibt eine durch und durch dem missionarischen Sein und Handeln Gottes in dieser Welt verpflichtete und davon durchdrungene Denk- und Handlungsweise.</p>
<p>Missionale Theologie: Dieser Begriff umschreibt das Bemühen, alles Reden und Lehren über Gott in erster Linie vom grundsätzlich missionarischen Wesen und Handeln Gottes in Welt und Geschichte bestimmen zu lassen.</p>
<p>Inkarnation: Dieser Begriff umschreibt das Geheimnis der Menschwerdung Gottes in der Person Jesu Christi mit der Konsequenz, dass sich Gott dadurch ganz in die Lebenswirklichkeit seiner Schöpfung und Geschöpfe hineinbegeben hat.</p>
<p>Orthodoxie: Dieser Begriff umschreibt an dieser Stelle das Bemühen um ganzheitlich reflektierte und gefestigte christliche Lehrüberzeugungen und Lehre.</p>
<p>Orthopraxis: Dieser Begriff umschreibt das Bestreben nach einer an christlichen Grund- und Lehrüberzeugungen orientierten praktischen Lebensführung.</p>
<p>Kontrastgesellschaft: Dieser Begriff umschreibt die lokale und globale christliche Weg-Gemeinschaft als gelebten Ausdruck des jetzt schon angebrochenen aber noch nicht vollendeten Reiches Gottes.</p>
<p>Ekklesiologie: Dieser Begriff umschreibt die christliche Lehre über die Kirche.</p>
<p>Christologie: Dieser Begriff umschreibt die christliche Lehre über Leben, Dienst und Werk von Jesus Christus.</p>
<p><strong>Download</strong></p>
<p>Die 12 Thesen zur missionalen Theologie als PDF-Download: <strong><a href="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2009/02/chre02-12-thesen-missionale-theologie-igw.pdf">12 Thesen zur missionalen Theologie</a></strong></p>
<div class="shr-publisher-28"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F03%2F10%2F12-thesen-zur-missionalen-theologie%2F' data-shr_title='12+Thesen+zur+missionalen+Theologie'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F03%2F10%2F12-thesen-zur-missionalen-theologie%2F' data-shr_title='12+Thesen+zur+missionalen+Theologie'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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