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	<title>Der IGW-Blog&#187; Missionale Theologie</title>
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	<description>Theologie für Mensch, Kirche, Gesellschaft</description>
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		<title>„Missional leiten ist wie…“</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 09:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel gehört und doch nichts Neues gelernt? Was unterscheidet missionale Leiterschaft von unserer traditionellen Vorstellungen, wie Leiterschaft auszusehen sollte? Welche Konsequenzen ziehst du für den Schweizer Gemeindekontext und insbesondere für deinen Kontext? Welche neuen Chancen bzw. Gefahren birgt missionale Leiterschaft? IGW-Kongress-Teilnehmer äussern sich nachfolgend zum Thema „Missionale Leiterschaft“ und stellen ihre Gedanken hier auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Viel gehört und doch nichts Neues gelernt? Was unterscheidet missionale Leiterschaft von unserer traditionellen Vorstellungen, wie Leiterschaft auszusehen sollte? Welche Konsequenzen ziehst du für den Schweizer Gemeindekontext und insbesondere für deinen Kontext? Welche neuen Chancen bzw. Gefahren birgt missionale Leiterschaft?</p>
<p>IGW-Kongress-Teilnehmer äussern sich nachfolgend zum Thema „Missionale Leiterschaft“ und stellen ihre Gedanken hier auf dem IGW-Blog zur Diskussion.</p>
<div class="shr-publisher-975"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F10%2F04%2F%25e2%2580%259emissional-leiten-ist-wie%25e2%2580%25a6%25e2%2580%259c%2F' data-shr_title='%E2%80%9EMissional+leiten+ist+wie%E2%80%A6%E2%80%9C'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F10%2F04%2F%25e2%2580%259emissional-leiten-ist-wie%25e2%2580%25a6%25e2%2580%259c%2F' data-shr_title='%E2%80%9EMissional+leiten+ist+wie%E2%80%A6%E2%80%9C'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>„Jesus ist und bleibt ein Unruhestifter“</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 15:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Was würde Jesus tun, wenn er heute wieder als Mensch auf dieser Erde leben würde? Hätte er eine eigene Homepage mit der Adresse www.jesus.com? Wäre immer erreichbar dank seines Handys und des ISDN-Anschlusses? Würde er seine Botschaften per Fax und Email verbreiten? Nicht nur ich habe mich mit der Frage „What would Jesus do&#8221; auseinander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Was würde Jesus tun, wenn er heute wieder als Mensch auf dieser Erde leben würde? Hätte er eine eigene Homepage mit der Adresse www.jesus.com? Wäre immer erreichbar dank seines Handys und des ISDN-Anschlusses? Würde er seine Botschaften per Fax und Email verbreiten?</p>
<p>Nicht nur ich habe mich mit der Frage „What would Jesus do&#8221; auseinander gesetzt, sondern auch zahlreiche Magazine und Zeitschriften durchgeforstet. Bei der Suche nach brauchbaren Artikeln zu diesem Thema ist mir aufgefallen, wie populär Jesus heute noch ist. Es gab fast keine Zeitschrift, die ihm nicht einen Bericht zur Jahrtausendwende widmete. Nicht alle waren positiv, einige nur historische Abhandlungen, viele berichteten nicht sehr schmeichelhaft und ziemlich verallgemeinernd über die Taten der Kirche und deren Mitglieder.</p>
<p><em>„Das zweite Jahrtausend nach Christi Geburt geht dem Ende zu. Und siehe da, der, mit dem alles begann, ist auch heute noch einer der einflussreichsten und berühmtesten Männer dieser Welt.“</em> weiss das NZZ Folio in der Dezemberausgabe des letzten Jahres zu berichten: <em>„Und weil in seinem Namen Raubzüge und Kriege geführt wurden – als Märtyrer blieb Jesus nicht allein. ‚An ihren Früchten soll man sie erkennen‘, sagt die Bibel. Aber bekommt ein Religionsgründer tatsächlich immer die Jünger, die er verdient?“</em> fragt die Aurorin Ursula von Arx kritisch weiter. Im Schweizerischen Nachrichtenmagazin Facts erschien Ende Mai 1999 ein Artikel mit dem Titel ‚2000 Jahre Verrat und Missbrauch‘. Ekkehard Stegemann, Professor der Theologie in Basel, sagte zu diesem Thema: <em>„Vermutlich würde Jesus sich darüber mokieren, dass die Kirche die Hoffnung auf das Reich Gottes aufgegeben hat und sich selber an diese Stelle des Reiches gesetzt hat.&#8221;</em> Der Schluss, den Facts daraus zieht, ist folgender: <em>„Die Christen sind Jesus und seinem Liebesgebot nicht nachgefolgt. Das ist die Bilanz nach 2000 Jahren.“</em> Ein hartes Urteil.</p>
<p>Adolf Holl, entlassener Kaplan, Kirchenkritiker und österreichischer Schriftsteller, fragte in einem Interview des Brückenbauers: <em>„Sind wir nicht einfach zu fett, um Gott zu uns durchkommen zu lassen?“</em> Auf die Frage, was Jesus über das Geld sagen würde, antwortete derselbe: <em>„Dieser Jesus-Impuls, sein Leben für die Brüder und Schwestern hinzugeben, ist ein Stachel im Fleisch der christlich geprägten Gesellschaften. Wir haben 2000 Jahre hinter uns und haben gesehen, dass nur radikale Eliten diesen Jesus-Impuls in Tat umgesetzt haben &#8211; zum Beispiel eben Franz von Assisi. Die Kirchen stecken bis zum Hals in den Aktien drinnen &#8211; gezwungenermassen. Sie sollten bloss nicht am falschen Ort investieren. Die Bischöfe brauchen Geld, um die Dächer ihrer Kathedralen zu renovieren. Dies anzuprangern liegt mir fern. Nur spürt man im Christentum immer eine Spannung zwischen den alltäglichen Notwendigkeiten und dem Blick auf den Gekreuzigten. Dieser Stachel im Fleisch erzeugt nicht nur Unbehagen, sondern auch eine Dynamik, die die Entwicklung der Gesellschaft vorantreibt. Der christliche Motor ist immer noch da!&#8221;</em></p>
<p>Ob den heutigen Christen die rechte ‚Inbrunst‘ fehle, fragt der Brückenbauer weiter. Adolf Holl meint dazu: <em>„Es fehlt ihnen die Wucht und die Kraft. Ich fühle mich an einen Hühnerhof erinnert. Manchmal wird mit den Flügeln geschlagen und damit Staub aufgewirbelt. Dann fangen sie wieder an, ihre Körner zu picken, denn fliegen können sie ja nicht. Gackern können sie.&#8221;</em></p>
<p>Christian Waefler, Redakteur des Brückenbauers, schrieb in der Dezemberausgabe: <em>„Die Botschaft Christi ist immer noch hochaktuell.&#8221;</em> In derselben Ausgabe sagte Holl: <em>„Jesus ist kein Baldrian für gestresste Wohlstandsbürger. Er ist und bleibt ein Unruhestifter. Seine Botschaft ist aktuell, aber auch unbequem.&#8221;</em> Weiter meinte er: <em>„Jesus war ein sozialer Aussenseiter und wäre es auch heute noch. Für ihn würde es keinen Sinn machen, dass die Reichen noch reicher werden, während die andern um ihre Arbeit bangen müssen.&#8221;</em> Zum Thema Abtreibung meinte der Schriftsteller: <em>„Vielleicht würde der Sohn Gottes wieder sagen: ‚Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.‘&#8221;</em> Für Adolf Holl ist Jesus immer noch der &#8220;Leitstern&#8221;. Zitat: <em>&#8220;Die US Library of Congress führt 17239 Buchtitel über Jesus Christus. Und da soll noch jemand sagen, er habe ausgedient.&#8221;</em></p>
<p>Ernst Sieber, Obdachlosenpfarrer aus Zürich, sagte in einem Interview: <em>„Jesus würde immer noch mit den Leuten, besonders mit den Aussenseitern, ‚zusammen hocken‘. Er hat nie gesagt, dass du zuerst Christ sein musst, damit du mit ihm aus dem gleichen Teller löffeln kannst, er würde dir einfach den Löffel reichen.&#8221;</em></p>
<p>Albert Ziegler, Jesuit und Unternehmensberater, zum Thema: <em>„Jesus würde sich wieder auf die Seite der Armen stellen. Und das heisst nicht nur auf die Seite der finanziell Armen. Die Option der Armen zeigt sich in der Forderung nach gerechten sozialen Strukturen.&#8221;</em></p>
<p>Die Meinungen über Jesus gehen auseinander, die Artikel sind so verschieden wie ihre Autoren, viele schrieben negative, populistische Berichte. Aber das ist eigentlich nebensächlich, denn im Endeffekt geht es darum, dass das Thema ‚Jesus‘ noch lange nicht abgeschlossen ist, und es auch nie sein wird. Man kann nicht einfach an ihm vorbei gehen: „Jesus ist und bleibt ein Unruhestifter. Seine Botschaft ist aktuell, aber auch unbequem.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Nachwort: </span><br />
Dieser Artikel wurde vor bald 12 Jahren von Sara Trummer verfasst (1999). Ich habe ihn im Jahr 2000 als Pastor in unserer Gemeindezeitschrift veröffentlicht. Abgesehen von ein paar technischen Veränderungen (ISDN, Fax statt Internet, Web und SMS) ist er nach wie vor hochaktuell!</p>
<p>Das ist irgendwie faszinierend und gleichzeitig auch ernüchternd. Könnte es sein, dass sich trotz aller Veränderungen und Aktionen, die in den letzten Jahren ins Land gingen, an den wesentlichen Punkten gar nicht so wahnsinnig viel geändert hat? Die Aussagen von 1999 fordern mich jedenfalls grundsätzlich und existentiell heraus: <em>„Vermutlich würde Jesus sich darüber mokieren, dass die Kirche die  Hoffnung auf das Reich Gottes aufgegeben hat und sich selber an diese  Stelle des Reiches gesetzt hat.&#8221;</em> oder: <em>&#8220;Dieser Jesus-Impuls, sein Leben für die Brüder und Schwestern  hinzugeben, ist ein Stachel im Fleisch der christlich geprägten  Gesellschaften. Wir haben 2000 Jahre hinter uns und haben gesehen, dass  nur radikale Eliten diesen Jesus-Impuls in Tat umgesetzt haben &#8211; zum  Beispiel eben Franz von Assisi.&#8221; </em>und viele andere Zitate sind aktuell und unbequem. Welche Antworten finden wir als Christen im 21. Jh. auf die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen? Berühren sie uns überhaupt? Interessieren sie uns? Man könnte auch fragen: Wer ist Jesus für uns heute? Was bedeutet ein Leben mit Jesus Christus für uns heute? Oder ganz einfach: Was würde Jesus tun, wenn er an unserer Stelle heute hier auf dieser Erde leben würde?</p>
<p>Ich bin gespannt auf die Antworten, die wir auf diese Fragen finden bzw. welche unsere Leben auf diese Fragen geben. Und ich hoffe, dass Jesus uns keine Ruhe lässt, bis wir eine passende Antwort gefunden haben, denn das sind wir dieser Welt schlicht schuldig. Schliesslich nennen wir uns Christen und tragen seinen Namen.</p>
<div class="shr-publisher-872"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F04%2F27%2F%25e2%2580%259ejesus-ist-und-bleibt-ein-unruhestifter%25e2%2580%259c%2F' data-shr_title='%E2%80%9EJesus+ist+und+bleibt+ein+Unruhestifter%E2%80%9C'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F04%2F27%2F%25e2%2580%259ejesus-ist-und-bleibt-ein-unruhestifter%25e2%2580%259c%2F' data-shr_title='%E2%80%9EJesus+ist+und+bleibt+ein+Unruhestifter%E2%80%9C'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Früher war alles einfacher &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 09:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Post zum IGW Studientag „Millennials – wie erreichen wir sie?“ Der folgende Gastbeitrag wurde von Leonardo Iantorno verfasst, der als einer der Referenten am Studientag im Einsatz war. Ganz herzlichen Dank für die folgenden Zeilen aus persönlicher Sicht. Früher war doch alles so viel einfacher! Man ging an einen speziellen Event einer christlichen Gemeinde, an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div>
<p><strong>Post zum IGW Studientag „Millennials – wie erreichen wir sie?“ </strong></p>
</div>
<p>Der folgende Gastbeitrag wurde von<strong><em> Leonardo Iantorno</em></strong> verfasst, der als einer der Referenten am Studientag im Einsatz war. Ganz herzlichen Dank für die folgenden Zeilen aus persönlicher Sicht.</p>
<p>Früher war doch alles so viel einfacher! Man ging an einen speziellen Event einer christlichen Gemeinde, an den man von seinem frommen Nachbarn eingeladen wurde, hörte dort die Botschaft von Jesus und manch einer traf die Entscheidung seines Lebens. Heute ist das scheinbar nicht mehr so einfach, denn warum sonst haben sich über 150 Studenten, Pastoren und Interessierte einen Tag lang mit der Frage beschäftigt, wie wir eine Generation junger Menschen zwischen 15 und 25 Jahren mit dem Evangelium erreichen können, die zunehmend „entkirchlicht“ oder gar „verkirchlicht“ ist!?</p>
<p>Ich war begeistert von der Leidenschaft, mit der wir gemeinsam darüber nachgedacht und diskutiert haben, welches Gesicht eine relevante Evangelisation im 21. Jahrhundert haben könnte. In einem Punkt waren sich die Parteien mehr oder wenig einig: es wird Zeit, dass wir uns darüber Gedanken machen, wie wir die nächste Generation Menschen für Jesus gewinnen können. Evangelisation ist keine Methode oder fromme Pflicht, sondern vielmehr ein Lebensstil, den wir neu erlernen müssen. Wenn wir uns wünschen, dass unsere Gesellschaft, unsere Kultur, durch Jesus und sein Evangelium transformiert werden soll, kommen wir also nicht daran vorbei, uns mit diesem neuen Lebensstil auseinanderzusetzen.</p>
<p>Wir dürfen dabei aber nicht bei den Fragen nach den Formen und Methoden stehen bleiben. Unsere Beziehungen zu den Menschen, denen wir am Arbeitsplatz, in den Schulen, im Fussballverein und im Ausgang treffen und denen wir Glaube vorleben. Die Events und Gottesdienste, die wir feiern und an denen wir uns wünschen, dass Menschen zum Glauben kommen. Unser ganzes Leben als Nachfolger soll Menschen Zeugnis von Jesus ablegen. Jetzt liegt es einmal mehr bei uns, was wir damit machen. Wir können uns wieder einmal berühren lassen und dann doch alles gleich wie vorher machen oder wir lassen uns aus unserer Lethargie aufwecken und lassen unserer Kreativität freien Lauf. Wie wäre es, wenn Evangelisation tatsächlich Früchte tragen würde und die Menschen und unsere Kultur prägen könnte?</p>
<p>Ich bin gespannt und wünsche mir den Mut, aus dem bequemen Boot auszusteigen. Der Studientag hat mich motiviert und begeistert in meinem Umfeld neu über Evangelisation nachzudenken. Ich selbst werde mich weiter dafür einsetzen, dass wir in unserer Region Räume schaffen, in denen Menschen Jesus begegnen können. Für mich beginnt es am Samstag bei einer Evangelisationsschulung mit meiner Gemeinde. Ich bin sehr gespannt.</p>
<div class="shr-publisher-850"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F04%2F08%2Ffruher-war-alles-einfacher%2F' data-shr_title='Fr%C3%BCher+war+alles+einfacher+...'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F04%2F08%2Ffruher-war-alles-einfacher%2F' data-shr_title='Fr%C3%BCher+war+alles+einfacher+...'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>13 Thesen zur missionalen Christologie</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2011/03/10/13-thesen-zur-missionalen-christologie/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 10:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gemeinde kann nicht anders, als inkarnatorisch und praktisch Teil der sie umgebenden Lebenskultur zu werden. Dabei lässt sie sich nicht von der vorherrschenden Kultur, sondern vom Reich Gottes bestimmen. Ihr Handeln und Reden hat somit auch prophetisch-kritischen Charakter. So lautet die letzte von 13 Thesen zur missionalen Christologie, mit denen wir die Diskussion der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><blockquote><p>Die Gemeinde kann nicht anders, als inkarnatorisch und praktisch Teil der sie umgebenden Lebenskultur zu werden. Dabei lässt sie sich nicht von der vorherrschenden Kultur, sondern vom Reich Gottes bestimmen. Ihr Handeln und Reden hat somit auch prophetisch-kritischen Charakter.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.igw.edu/index.php?eID=tx_mm_bccmsbase_zip&amp;id=5787042164d78a162ed484" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-807" title="13 Thesen Titelblatt" src="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2011/03/13-Thesen-Titelblatt-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>So lautet die letzte von 13 Thesen zur missionalen Christologie, mit denen wir die Diskussion der missionalen Theologie weiterführen wollen. Wir sind davon überzeugt, dass <strong>jede kirchliche oder persönliche Erneuerung ihre Grundlage in der Beschäftigung mit Jesus Christus</strong> hat. Auch die Theologie hat dort zu beginnen.</p>
<p><strong>„Wer ist dieser Jesus Christus? Wer ist er für uns heute? Und: Was bedeutet ein Leben mit Jesus Christus heute?“</strong> Bei diesen Fragen Dietrich Bonhoeffers setzen die Thesen an, um anschliessend die Bedeutung einer missionalen Christologie aus drei Perspektiven zu beleuchten: systematisch-theologisch, neutestamentlich und praktisch-theologisch. Das Ergebnis ist als Beitrag an eine weiterführende Diskussion zu verstehen und als Ausdruck der Überzeugung, dass die missionale Theologie ihre Kraft und Wirkung in jeder Form von Kirche und an jedem Ort entwickeln soll, an dem Menschen das <strong>Grundanliegen der Kirche Jesu</strong> umsetzen wollen: <strong>Gottes Auftrag in dieser Welt zu leben.</strong></p>
<p>Die 13 Thesen entstanden im Rahmen eines Think-Tanks im Januar 2011 und basieren auf der Vorarbeit von <a href="http://www.aschoff-net.de/Willkommen.html" target="_blank">Dr. Peter Aschoff</a>, <a href="http://h1.netznacht.com/drupal/?q=node/6" target="_blank">Dr. Rainer Ebeling</a> und <a href="http://www.journeyfiles.de/" target="_blank">Björn Wagner</a>. Du kannst sie <a href="http://www.igw.edu/no_cache/downloads/detailansicht/details/13_thesen_zur_missionalen_christologie__893/liste/0/" target="_blank">hier</a> als PDF herunterladen oder über <a href="mailto:info@igw.edu">info@igw.edu</a> kostenlose gedruckte Exemplare bestellen.</p>
<div class="shr-publisher-806"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F03%2F10%2F13-thesen-zur-missionalen-christologie%2F' data-shr_title='13+Thesen+zur+missionalen+Christologie'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F03%2F10%2F13-thesen-zur-missionalen-christologie%2F' data-shr_title='13+Thesen+zur+missionalen+Christologie'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Think-Tank &#8220;Missionale Christologie&#8221; im Rückblick</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2011/01/27/think-tank-missionale-christologie-im-ruckblick/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2011/01/27/think-tank-missionale-christologie-im-ruckblick/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 15:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christologie]]></category>
		<category><![CDATA[Think-Tank]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche lud IGW zu einem weiteren Think-Tank ein. (Die Ergebnisse des ersten sind hier herunterzuladen.) Diesmal ging es um die missionale Christologie und um das Ziel, die Gedanken dazu in fassbare Thesen zu giessen. (Mehr im Artikel auf Livenet.) Bevor das Ergebnis der Denkarbeit in einigen Wochen veröffentlicht wird und dann zur breiteren Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Letzte Woche lud IGW zu einem weiteren Think-Tank ein. (Die Ergebnisse des ersten sind <a href="http://www.igw.edu/index.php?eID=tx_mm_bccmsbase_zip&amp;id=13187626734d41884577811">hier</a> herunterzuladen.) Diesmal ging es um die missionale Christologie und um das Ziel, die Gedanken dazu in fassbare Thesen zu giessen. (Mehr im Artikel auf <a href="http://www.livenet.ch/themen/kirche_und_co/christliches_gemeindeleben/evangelisation/182281-jesus_wie_er_leibt_und_lebt_heute.html" target="_blank">Livenet</a>.) Bevor das Ergebnis der Denkarbeit in einigen Wochen veröffentlicht wird und dann zur breiteren Diskussion steht, habe ich die teilnehmenden IGW-Mitarbeiter um einen kurzen Rückblick auf den Think-Tank 2011 gebeten:</p>
<blockquote><p>„Das waren zwei interessante Tage unter Theologen, die sich über missionale Christologie nicht nur Gedanken machen wollten, sondern auch ein paar aussagekräftige Thesen erarbeitet haben. Die Thesen sollen Anstoss geben, weiterzudenken und zu handeln. Einmal mehr habe ich gesehen und erlebt, dass gemeinsames Arbeiten kreativer und erfolgreicher ist, als es eine Einzelarbeit je sein kann.“</p>
<p>(Hans-Jörg Strahm, Studienleiter Bern/Burgdorf)</p>
<p>&#8220;Theologisieren im freien Fall erwies sich einmal mehr als sehr fruchtbar und konstruktiv. <span id="more-762"></span>Das gemeinsame Nachdenken in Freiheit und gegenseitiger Wertschätzung ist ein besonderes Privileg und zeigt auch, dass theologische Arbeit Begegnung ist. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Think-Tank zum Thema missionale Pneumatologie.&#8221;</p>
<p>(Fritz Peyer-Müller, Rektor)</p>
<p>&#8220;Die beiden Tage als Moderator und Leiter zu gestalten, war für mich ein Vorrecht: 20 Leitungspersönlichkeiten miteinander denken, reden, lachen, diskutieren, essen, trinken und feiern zu sehen und zu hören &#8211; und dabei zu erleben, dass Jesus mitten drin dabei ist – das ist ein Think-Tank (Denkwerkstatt) nach meinem Geschmack. Das zweite faszinierende Element war die Erkenntnis, wieviel zustande kommt, wenn Menschen kooperieren und gemeinsam an etwas arbeiten.</p>
<p>Inhaltlich bin ich einmal mehr neu bewegt und herausgefordert worden durch eine ganz einfache und grundlegende Frage: Wer ist dieser Jesus Christus? Wer ist er für mich persönlich? Wer ist er für uns heute? Und: Was bedeutet ein Leben mit Jesus Christus heute?</p>
<p>„Die Neuentdeckung von Jesus in der missionalen Theologie stellt unser Leben und unseren Glauben auf die Probe“, schrieb Manfred Kiener, idea-Redaktor, in seinem Bericht über den letzten Think-Tank – und ich würde noch ergänzen: „und (möglicherweise) auf den Kopf.“</p>
<p>Wenn wir die Zukunft der Kirche gestalten wollen, dann besteht unsere erste und primäre Aufgabe darin, immer wieder neu dafür zu sorgen und sicherzustellen, dass Jesus Christus die lebendige und bestimmende Mitte ist und bleibt. Die Kirche muss immer wieder zurück zu Jesus, sich von neuem auf ihn einlassen und dabei den Mut aufbringen, die gegenwärtige christliche Religion auf ihre Verbindung zur Person, der Lehre und dem Leben von Jesus Christus hin zu prüfen. Nur so ist eine wahre und grundlegende Erneuerung möglich.</p>
<p>Diese Erneuerung beginnt bei mir persönlich, in meinem Sein, Denken und Handeln, mitten im Leben, im Alltag. Sie ist zugleich Geschenk und Herausforderung, Angebot und Anfrage: Ist Jesus Christus die lebendige und bestimmende Mitte meines Lebens (geblieben)? Sein erlösendes Handeln und seine befreiende Präsenz sind mitten in unserem Leben erfahrbar, auch beim Abendprogramm eines Think-Tanks beispielsweise.&#8221;</p>
<p>(Michael Girgis, Bereichsleiter BA, Co-Rektor)</p></blockquote>
<p>Die Veröffentlichung der erarbeiteten Thesen ist für April geplant.</p>
<div class="shr-publisher-762"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F01%2F27%2Fthink-tank-missionale-christologie-im-ruckblick%2F' data-shr_title='Think-Tank+%22Missionale+Christologie%22+im+R%C3%BCckblick'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2011%2F01%2F27%2Fthink-tank-missionale-christologie-im-ruckblick%2F' data-shr_title='Think-Tank+%22Missionale+Christologie%22+im+R%C3%BCckblick'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Am Montag danach</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/09/20/am-montag-danach-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 09:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ganz Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Timmis]]></category>
		<category><![CDATA[Total Church]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Freitag und Samstag fand in Rotkreuz der Kongress “Ganz Gemeinde” mit Steve Timmis aus Sheffield (GB) statt. Wir sind auf erste Eindrücke und Gedanken von Kongressteilnehmern: Was beschäftigt dich am meisten? Was fordert dich heraus? Was freut dich? Kleiner Hinweis für alle, die nicht anwesend waren: Das Unterthema lautete: Erneuert durch Evangelium und Gemeinschaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Am letzten Freitag und Samstag fand in Rotkreuz der <strong>Kongress “Ganz Gemeinde” mit Steve Timmis</strong> aus Sheffield (GB) statt.</p>
<p>Wir sind auf <strong>erste Eindrücke und Gedanken von Kongressteilnehmern</strong>:</p>
<ul>
<li>Was beschäftigt dich am meisten?</li>
<li>Was fordert dich heraus?</li>
<li>Was freut dich?</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kleiner Hinweis für alle, die nicht anwesend waren:</span></p>
<p>Das Unterthema lautete: <em>Erneuert durch Evangelium und Gemeinschaft</em>, oder anders gesagt: Die Theologie, auf die es wirklich ankommt, ist die Theologie unserer Lebenspraxis – nicht die Theologie unseres Glaubensbekenntnisses. Die Herausforderung besteht darin, das Evangelium nicht nur am Sonntag zum Zentrum des Lebens zu machen, sondern rund um die Uhr. So werden unsere Arbeitsplätze und unsere Zuhause zu Orten, an denen Mission, die Sendung Gottes, gelebt wird.</p>
<p>Der Kongress verfolgte das Ziel, Anstösse dazu vermitteln, eine Kirchenkultur zu gestalten, in der dieses Leben nicht nur möglich, sondern selbstverständlich wird. Neben Referaten des Hauptredners Steve Timmis fanden verschiedene Workshops und ein Podiumsgespräch statt, als Hilfestellung, das Gehörte in den Rahmen des eigenen Gemeindelebens zu übertragen.</p>
<div class="shr-publisher-583"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F09%2F20%2Fam-montag-danach-2%2F' data-shr_title='Am+Montag+danach'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F09%2F20%2Fam-montag-danach-2%2F' data-shr_title='Am+Montag+danach'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kirche der Zukunft (Artikel aus proKOMPAKT)</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2010/08/09/kirche-der-zukunft-artikel-aus-prokompakt/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2010/08/09/kirche-der-zukunft-artikel-aus-prokompakt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 06:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[hardmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[prokompakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal habe ich eine etwas lange Leitung. Deshalb bin ich erst jetzt auf diesen Artikel gestossen, der bereits vor Wochen (oder sind es gar schon Monate?) in proKompakt, dem PDF-Magazin des christlichen Medienmagazins pro erschienen ist. Im Gegensatz zum Titel, der wohl kaum einem Leser mehr als ein müdes Gähnen abringen dürfte, bietet der Inhalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Manchmal habe ich eine etwas lange Leitung.</p>
<p>Deshalb bin ich erst jetzt auf <a href="http://blog.igw.edu/wp-content/uploads/2010/07/Pro-Hardmeier-Kirche-der-Zukunft.pdf">diesen Artikel</a> gestossen, der bereits vor Wochen (oder sind es gar schon Monate?) in <a href="http://www.prokompakt.de" target="_self">proKompakt</a>, dem PDF-Magazin des christlichen Medienmagazins <a href="http://www.pro-medienmagazin.de" target="_blank">pro</a> erschienen ist.</p>
<p>Im Gegensatz zum Titel, der wohl kaum einem Leser mehr als ein müdes Gähnen abringen dürfte, bietet der Inhalt des Artikels sehr Anregendes. Zum Beispiel das hier:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass irgendjemand immer für unsere Schnäppchen bezahlt.“ Kaufe man etwa Produkte, die aus Regenwaldhölzern bestehen, anstatt eventuell teurere klimaschonend hergestellte Waren, bezahlten ärmere Völker, die schon heute massiv vom Klimawandel betroffen seien. Ein weiteres Beispiel für diese Logik findet Faix im Wassermangel armer Länder. Günstige Waren würden häufig eben dort hergestellt – und das unter erheblichem Wasseraufwand. Die Konsequenz: Der Bevölkerung fehlt Wasser zum Trinken.</p></blockquote>
<p>Aber eben: Wer braucht schon Wasser zum Trinken, wenn er das Wasser des Lebens hat?</p>
<p><a href="http://www.pro-medienmagazin.de/prokompaktbestellen.html" target="_blank">Hier</a> kannst du proKompakt kostenlos abonnieren.</p>
<div class="shr-publisher-550"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F08%2F09%2Fkirche-der-zukunft-artikel-aus-prokompakt%2F' data-shr_title='Kirche+der+Zukunft+%28Artikel+aus+proKOMPAKT%29'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2010%2F08%2F09%2Fkirche-der-zukunft-artikel-aus-prokompakt%2F' data-shr_title='Kirche+der+Zukunft+%28Artikel+aus+proKOMPAKT%29'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die ekklesiologischen Auswirkungen (2/4)</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/07/15/die-ekklesiologischen-auswirkungen-24/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 16:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ekklesiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindebau]]></category>
		<category><![CDATA[missional]]></category>
		<category><![CDATA[missionale Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[missionales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[mitten im Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die wichtigste Aufgabe der Kirche ist die Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes und seinem gekreuzigten und auferstandenen König Jesus. Die Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat auf der ganzen Welt ist ein heilsgeschichtliches Muss (Mk 13,10).“ Was bedeutet dieser Satz für mein persönliches Leben und für das meiner Kirche / meiner Gemeinschaft / [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><em>„Die wichtigste Aufgabe der Kirche ist die Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes und seinem gekreuzigten und auferstandenen König Jesus. Die Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat auf der ganzen Welt ist ein heilsgeschichtliches Muss (Mk 13,10).“</em></p>
<p>Was bedeutet dieser Satz für mein persönliches Leben und für das meiner Kirche / meiner Gemeinschaft / meines Werkes? Der nachfolgende Post ist ein Gastbeitrag von Lukas Kernen, Elias Knupp und Alexander Maurer, der sich mit der obigen These (10/12) auseinandersetzt.</p>
<p><strong>Persönlich</strong></p>
<p>Ich bin gefordert meine Zeit so einzuteilen, dass die Verkündigung einen festen Platz bekommt. Das heisst z. B., dass ich bereit bin, überflüssige Gemeindesitzungen zu streichen und den Abend mit einem Freund in der Bar zu verbringen.</p>
<p>Ich bin gefordert, über meinen Schatten zu springen und mit offenen Augen durch den Alltag zu gehen und z.B. meiner Nachbarin im Winter Unterstützung im Schneeräumen anzubieten.</p>
<p>Ich bin gefordert, nicht nur am Sichtbaren und bekannten mitzuwirken, sondern auch im Kleinen zu dienen. Nicht nur die Predigt vor 200 Leuten soll mich motivieren sondern auch das Gespräch mit einer schwierigen Person.</p>
<p>Ich bin gefordert, dem Zeitgeist der persönlichen Verwirklichung entgegenzutreten und mich mit einer sozialen Ethik zu identifizieren, damit ein gutes Verhältnis zwischen „ich möchte“ und „ich gebe“ entstehen kann.</p>
<p>Ich muss bedenken, nur aus der Kraft und Leitung des Heiligen Geistes zu handeln, um nicht selbst ein Opfer der eigenen Leistung zu werden. Erst die Beziehung zu Gott ermöglicht uns eine lebendige und situationsbezogene Verkündigung des Reiches Gottes.</p>
<p><strong>Die Gemeinde</strong></p>
<p>Die Gemeinden sind gefordert, eine den Bedürfnissen ihres Umfeldes angepasste Vision in die Gemeinde hineinzutragen und dort evangelistische Schwerpunkte zu setzten. Diese Vision muss der Gemeinde vorgelebt und regelmässig kommuniziert werden.</p>
<p>Die Gemeinden sind gefordert einerseits einen Platz des Heils und der Wiederherstellung anzubieten anderseits aber auch die Mitglieder herauszufordern den Worten Taten folgen zu lassen.</p>
<p>Der Dienst am Wort muss für die Gemeinden zur Ermutigung und zur Umsetzung geschehen. Die Christen sollen neu mit einer Liebe zum Evangelium und zu den Verlorenen erfüllt werden. Sie sollen praktische Hinweise für ihren Alltag erhalten, und nicht bloss theologische Gedankengebäude. Der Einzelne soll ermutigt werden nach seinen Möglichkeiten zu wirken und Teil der Heilsgeschichte zu sein.</p>
<p>Die Gemeinde muss lernen, nicht die Menschen zu verurteilen, sondern die Sünde. z. B. sollen Homosexuelle als Menschen angenommen und geliebt werden, und in Beziehung zu ihnen auf einem Prozess der Veränderung begleitet werden.</p>
<p>Die Gemeinde soll die Christen darin fördern Projekte wie Sprachschulen oder Kulturtreffs aufzubauen, um Menschen zu erreichen. Die Gemeinde hat die Aufgabe Projekte anzustossen und zu unterstützen, wo einzelne Christen überfordert sind. Sie trägt dabei auch eine finanzielle Verantwortung.</p>
<div class="shr-publisher-342"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F07%2F15%2Fdie-ekklesiologischen-auswirkungen-24%2F' data-shr_title='Die+ekklesiologischen+Auswirkungen+%282%2F4%29+'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F07%2F15%2Fdie-ekklesiologischen-auswirkungen-24%2F' data-shr_title='Die+ekklesiologischen+Auswirkungen+%282%2F4%29+'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die ekklesiologischen Auswirkungen (1/4)</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/07/13/die-ekklesiologischen-auswirkungen-14/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2009/07/13/die-ekklesiologischen-auswirkungen-14/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 13:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ekklesiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindebau]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaftsrelevant]]></category>
		<category><![CDATA[missional]]></category>
		<category><![CDATA[missionale Gemeinde]]></category>

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		<description><![CDATA[„Eine für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts relevante Kirche ist eine Kirche, die sich als Manifestation des Reiches Gottes begreift und entsprechend handelt.“ Im März 2009 hat IGW „12 Thesen zur missionalen Theologie“ veröffentlicht, die seither rege diskutiert werden. Viele fragen sich: „Was bedeutet dieser Satz für mein persönliches Leben und für das meiner Kirche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><em>„Eine für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts relevante Kirche ist eine Kirche, die sich als Manifestation des Reiches Gottes begreift und entsprechend handelt.“</em></p>
<p>Im März 2009 hat IGW „12 Thesen zur missionalen Theologie“ veröffentlicht, die seither rege diskutiert werden. Viele fragen sich: „Was bedeutet dieser Satz für mein persönliches Leben und für das meiner Kirche / meiner Gemeinschaft / meines Werkes?“ Der nachfolgende Post in ein Gastbeitrag von Remo Kleiner-Dunkel, Marcus Kümin und Sarah Nullmeyer, der sich mit der obigen These (9/12) auseinandersetzt.</p>
<p>Wie ist Manifestation von Gottes Reich zu verstehen?</p>
<p>Die Evangelien geben uns die Antwort: Jesus war es, welcher das Reich Gottes in umfassender Weise manifestierte. So sagte er im Hinblick auf sich selbst: <em>„Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Busse und glaubt an das Evangelium (Mk 1,15)!“</em> Durch die Inkarnation Jesu ist das Reich Gottes auf dieser Erde angebrochen und wird bei seiner Wiederkunft vollendet werden. Die Seligpreisungen und Verhaltensregeln, welche in der Bergpredigt (Mt 5,1-7,29) enthalten sind, machen deutlich, was das Reich Gottes ausmacht. Paulus sagt: <em>„Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist (Röm 14,17).“ </em>Wahre Gerechtigkeit, wahrer Friede und wahre Freude können nur da herrschen, wo Menschen in der Kraft des Heiligen Geistes mit Gott und miteinander versöhnt sind. Die örtlichen Gemeinden sind der Ort, wo dies möglich ist. In ihnen wird Gottes Reich konkret. Das Reich Gottes ist also da, wo die Herrschaft Christi aufgerichtet wird; da, wo ER Herrschaft ausüben kann. Da, wo Menschen sich in Jesu Bild umgestalten lassen, wird das Reich Gottes Fleisch. Dort wird es sichtbar und erfahrbar. Aus diesem Grund liegt es nicht an, dass wir Gottes Reich nur innerhalb unserer Kirchenmauern geniessen und auf den Tag zu warten, an dem Jesus wieder kommt, sondern wir sind dazu berufen sind, Gottes Reich auch ausserhalb unserer Mauern in der Gesellschaft zu manifestieren. In erster Linie geschieht das, indem jeder Gläubige und wir als ganze Gemeinde in unserem Umfeld versuchen, Licht und Salz (Mt 5,13ff) zu sein. Dieses Sein mündet ins Tun (Jak. 3,1). Es ist ein sich ständig entwickelndes Bewusstsein dessen, was wir in Christus sind, was es bedeutet, dass er in uns lebt und durch uns wirkt. Die Umgestaltung jedes Individuums und somit der gesamten Gemeinschaft in Jesu Bild, generiert diesen missionalen Zustand.</p>
<p>Was bedeutet dies nun für uns konkret?</p>
<p>In unserer Diskussion, welcher dem Verfassen dieses Posts vorausgegangen war, wurde uns klar, dass die Menschen in unserem persönlichen sowie unserem Gemeindeumfeld allesamt mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. So haben wir es mit Alleinerziehenden, Arbeitslosen, Beziehungsgestörten, schlecht integrierten Ausländern, „wohlstandsverwahrlosten“ Kindern und Erwachsenen, usw. zu tun. Der Sumpf, um es mit den Worten von Frost zu benennen, liegt also direkt vor unserer Haustüre. Und das Beste: Jeder von uns kann etwas tun! Vorausgesetzt, wir gehen mit offenen Augen durchs Leben und verleugnen oder verdrängen nicht die vorherrschenden Zustände. Aktiv werden können wir zum Beispiel, indem sich jemand von uns an seinem Arbeitsplatz für einen Arbeitskollegen stark macht, welcher von anderen gemobbt wird. Oder indem sich eine christliche Wohngemeinschaft einer alleinerziehenden, arbeitslosen Mutter annimmt und ihr dabei hilft, Bewerbungen zu schreiben. Erst in ihrer konkreten Handlung AN der Welt und das Sein der Kirche IN der Welt, wird die Relevanz der Kirche FÜR die Welt sichtbar. Es müssen jedoch nicht zwingend in jedem Fall alle Mitglieder einer Kirche an demselben missionalen Projekt mitarbeiten, damit die Kirche als Ganzes das Gütesiegel „gesellschaftsrelevant“ erhält. Sie erhält es dann, wenn sich die Kirche als Kollektiv von Menschen versteht, welche über ein missionales Selbstverständnis verfügen und versuchen, Gottes Reich in ihrem spezifischen Umfeld konkret zu manifestieren.</p>
<div class="shr-publisher-336"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:none;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' data-shr_layout='button_count' data-shr_showfaces='false' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F07%2F13%2Fdie-ekklesiologischen-auswirkungen-14%2F' data-shr_title='Die+ekklesiologischen+Auswirkungen+%281%2F4%29'></a><a class='shareaholic-googleplusone' data-shr_size='medium' data-shr_count='true' data-shr_href='http%3A%2F%2Fblog.igw.edu%2F2009%2F07%2F13%2Fdie-ekklesiologischen-auswirkungen-14%2F' data-shr_title='Die+ekklesiologischen+Auswirkungen+%281%2F4%29'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 3px; width: 100%;"></div><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die christologische Begründung (2/2)</title>
		<link>http://blog.igw.edu/2009/07/09/die-christologische-begrundung-22/</link>
		<comments>http://blog.igw.edu/2009/07/09/die-christologische-begrundung-22/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 19:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Missionale Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindebau]]></category>
		<category><![CDATA[missional]]></category>
		<category><![CDATA[missionale Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[missionales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[mitten im Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[„Missionale Theologie findet dort statt, wo in der Kraft des Heiligen Geistes das Evangelium von Jesus Christus und der Ruf zum Glauben verkündet, wo Gewalt eingedämmt, soziale Gerechtigkeit geübt, aus Armut und Unterdrückung befreit und Menschen zu Würde verholfen wird (Lk 4,18-19; Mt 10,6-8).“ Im März 2009 hat IGW „12 Thesen zur missionalen Theologie“ veröffentlicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><em>„Missionale Theologie findet dort statt, wo in der Kraft des Heiligen Geistes das Evangelium von Jesus Christus und der Ruf zum Glauben verkündet, wo Gewalt eingedämmt, soziale Gerechtigkeit geübt, aus Armut und Unterdrückung befreit und Menschen zu Würde verholfen wird (Lk 4,18-19; Mt 10,6-8).“</em></p>
<p>Im März 2009 hat IGW „12 Thesen zur missionalen Theologie“ veröffentlicht, die seither rege diskutiert werden. Viele fragen sich: „Was bedeutet dieser Satz für mein persönliches Leben und für das meiner Kirche / meiner Gemeinschaft / meines Werkes?“ Der nachfolgende Post in ein Gastbeitrag von Wilhelm Risto, Karin Rutschi und Roman Zurbrügg, der sich mit der obigen These (8/12) auseinandersetzt.</p>
<p>Wir diskutieren die These anhand eines Fallbeispieles. Schilderung der Situation:</p>
<p>Eine Frau verdiente ihren Lebensunterhalt indem sie sich prostituierte und leidet heute an einer tödlichen Krankheit. Angesichts ihrer Krankheit macht sie sich nun Gedanken über den Tod. Dazu kommen die Sorgen über ihre hohe Verschuldung. Isoliert von der Gesellschaft verzweifelt die Frau mit ihren überwältigenden Herausforderungen an ihrer Einsamkeit. Via Internetseelsorge lernt sie eines unserer Gruppenmitglieder kennen. Unsere Frage ist: Wie können wir ihr helfen? Wie ist Hilfe in dieser Situation von der missionalen Theologie her zu verstehen?</p>
<p>Mit einer besonderen Sicht für die seelische Not, würde ich mich z. B. ausschliesslich darum bemühen, dass die Frau ihr Leben Jesus übergibt, indem ich ihr in der Kraft des Heiligen Geistes verbal das Evangelium von Jesus Christus verkündige, sie zum Bekennen ihrer Sünden, und zum Annehmen des Geschenkes des ewigen Lebens führe und ihr im Namen Jesu die Vergebung ihrer Sünden zuspreche. Die soziale Not würde ich dabei vielleicht vernachlässigen. Mit einer besonderen Sicht für die soziale Not würde ich mich z. B. um die Sanierung ihrer Schulden kümmern, sie regelmässig besuchen und allgemein ihre Lebensumstände zu optimieren versuchen. Die Heilung ihrer Seele durch die Verkündigung des Evangeliums würde ich dabei vielleicht vernachlässigen. Missionale Theologie verstehen wir nun als die praktische Verbindung der soeben beispielhaft beschriebenen Paradigmen. Missionale Theologie kümmert sich also nicht entweder um die eine oder andere Not, sondern sowohl um die eine als auch um die andere!</p>
<p>Für unsere Gemeinden bedeutet dieses Bewusstsein folgendes: Wenn wir uns bisher um die Gaben des Geistes bemüht und sie ausgeübt haben, dann tun wir das auch weiterhin. Wenn nicht, dann beginnen wir damit. Denn Gottes Mission geschieht seiet Pfingsten durch Nachfolger Jesu, welche mitten in der Not dieser Welt durch die Kraft des Heiligen Geistes in Wort und Tat das Reich Gottes verkündigen und ausdehnen. Wo in unseren Gemeinden bisher die Gläubigen darin zugerüstet wurden, auch selber das Evangelium mit Worten zu verkündigen, soll dies auch weiterhin geschehen. Wo nicht, gilt es, dies zu fördern. Wo in unseren Gemeinden bisher die Gläubigen darin zugerüstet wurden, durch konkretes Handeln und Agieren Gottes Reich auszudehnen, soll dies auch weiterhin geschehen. Wo nicht, gilt es dies zu fördern. Missionale Theologie fördert in unseren Gemeinden ein missionales Selbstverständnis, indem das volle Evangelium verkündet, ein Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes angestrebt und geübt, das Evangelium von Jesus Christus durch alle Gläubigen verkündet und gleichzeitig mit entsprechenden Taten und Aktionen Gottes Reich ausgedehnt wird.</p>
<p>Fazit: Missionale Theologie muss sich in der Gemeinde in praktischer Förderung eines missionalen Lebensstils äussern.</p>
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