Der Begriff „Pietismus“ wird heute meist mit der Wiedergeburt, in Form eines Bekehrungserlebnisses, und persönlicher Heiligung verbunden. Dieser bedeutsame Teil pietistischer Frömmigkeit scheint im Verständnis neupietistischer Bewegungen widersprüchlich zu Konzeptionen einer Allversöhnung zu stehen, so dass der Pietismus-Begriff vor allem in Abgrenzung zu entdualisierten, heilsuniversalistischen Positionen gebraucht wird. Die vorliegende Arbeit ist eine Untersuchung der Schriften pietistischer Theologen mit universalistischen Tendenzen auf ihre inhaltliche Kontinuität hin.
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